63: So kannst auch du GUTE Glaubensgespräche führen! – mit Jerusha Präpst

Shownotes

Welche Gesprächstaktiken helfen dir, wenn du über Jesus redest? Wie vermeidest du, Menschen als Missionsobjekte zu sehen? Was ist der Schlüssel zur Leidenschaft in der Alltagsmission? Über diese und mehr Fragen unterhält sich Moderator Christian Caspari in der neuen machbar-Folge mit Jerusha Präpst, die Alltagsmission und Straßenevangelisation liebt und bereits ein Jahr als Missionarin in Südkorea gelebt hat.

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📖 Buchempfehlung von Jerusha Präpst: KOUKL, GREG: Tactics https://www.amazon.de/Tactics-10th-Anniversary-Discussing-Convictions/dp/0310101468/ref=sr11?_mkde_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&sr=8-1

STUART, BEN: Rest & War: Rhythms of a Well-Fought Life https://www.amazon.com/-/de/dp/0785248315/ref=sr11?_mkde_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&s=books&sr=1-1

BAE, KENNETH: Gefangen in Nordkorea https://www.amazon.de/Gefangen-Nordkorea-Straflager-Gott-erlebte/dp/3765543144

HATTAWAY, PAUL: Heavenly Man. Die atemberaubende Geschichte von Bruder Yun https://brunnen-verlag.de/113788/heavenly-man.html

TUREK, FRANK und TUREK, ZACH: Hollywood Heroes – how your favorite movies reveal God https://www.amazon.com/Hollywood-Heroes-Favorite-Movies-Reveal/dp/1641583517

PLATT, DAVID: Keine Kompromisse https://shop.frontiers.de/1103/keine-kompromisse

Transkript anzeigen

00:00:00: Jirusha, du warst ein Jahr in Südkorea mit der Studentenmission oder in der Studentemission.

00:00:09: Was war so der größte Kulturschock?

00:00:13: Der größte Kultur-Schock war die Direktheit oder Indirektheit.

00:00:16: also wir Deutschen sind extrem direkt und die Süd-Koreaner sind extrem indirekt und damit klarzukommen das war schon herausfordernd.

00:00:24: man fühlt sich oft so ein bisschen wie der Idiot im Raum weil alle wissen was gemeint ist und nur du stehst noch auf der Leitung Aber mit der Zeit gewöhnt man sich auch daran.

00:00:47: Der Podcast für Alltagsmissionar, ich bin der Christian und mit dabei ist heute Yerusha.

00:01:06: Präps.

00:01:07: Yeruchaschön dass du mit dabei bist.

00:01:09: Danke, dass ich da sein darf!

00:01:11: Bei Machbar bekommst Du Tipps um Deinen nächsten Eingritt näher zu Jesus zu führen.

00:01:16: Und Heute erfährst Du wie die Kolambu-Taktik Dir hilft?

00:01:20: Mit cleveren Fragen ins Gespräch zu kommen... im Gespräch über Jesus Christus ja ganz natürlich auch anfangen kann, ohne dass es irgendwie künstlich oder aufgesetzt wirkt und wie du eine Leidenschaft für Effangationen auch entwickeln kannst.

00:01:36: Auch wenn du vielleicht eher so ein Typ bist der mehr introvertiert ist oder denkst ich bin eh kein Effangelist.

00:01:43: Hirusha ist Texterin hier bei uns in der Stiftung, aber ihr müsst wissen sie liebt Apologetik Kraftsport und vor allen Dingen eins mit Menschen über Jesus zu reden.

00:01:52: Und egal ob auf der Straße oder im Fitnessstudio oder in Südkorea wo du warst, wo sie ein Jahr unterwegs war, Hirushaa hat schon immer viel irgendwie mit Andersgläubigen zu tun gehabt anders gläubige Freunde gehabt und immer noch hat sie die und für sie es was ganz Natürliches über ihren Glauben zu Reden.

00:02:13: Und genau deshalb ist sie heute hier, um uns zu zeigen wie wir das auch lernen können.

00:02:18: Und übrigens an euch die ihr gerade zuhört vergesst nicht uns zu abonnieren und bei YouTube einmal die Glocke zu aktivieren.

00:02:27: und wenn ihr Ideen habt bezüglich der Alltagsmission schreibt es gerne.

00:02:33: oder wenn ihr auch gern irgendwie ein Insider wissen haben wollt einen besonderen Gast hier im Podcast sehen wollt.

00:02:41: Könnt ihr gerne alles schreiben an machbar at heukebach.org, wir versuchen zu antworten und euren Wünschen nachzukommen.

00:02:49: Jirusha du liebst Apologetik und für dich ist es irgendwie ganz normal in deinem Alltag über den Glauben zu reden begründet auch zu reden und auch mal kritische Fragen zu stellen.

00:03:03: gab es einen Moment wo du gemerkt hast Wow, das ist genau mein Ding.

00:03:09: Ja also ich bin christlich aufgewachsen und habe auch immer in Jesus geglaubt aber so ein Teenagerjahr ist meine Beziehung zu Jesu total abgeflagt.

00:03:16: Ich hab nicht mehr Bibel gelesen und dann kam ich irgendwann an einen Punkt wo ich festgestellt habe ich kann nicht mehr glauben weil ich Gott dich fühlen kann.

00:03:24: ich kann ihn nicht sehen ich kann den nicht hören Und da war es die Apologetik die mich zurück gebracht hat.

00:03:29: Also gerade die Frage nach der Auferstehung Hat jesus wirklich gelebt ist er wirklich gestorben wurde danach gesehen?

00:03:35: Und es hat mich so im Glauben verankert, dass ich festgestellt habe okay weil es ein historisches Event ist kann nicht glauben und das möchte ich Leuten gerne sagen.

00:03:44: Wie gesagt ich war immer viel mit Leuten im Gespräch und dann hab' ich auch festgestellt es gibt noch mehr Leute diese denken wie ich und genauso hat sich's dann ergeben daß ich viel darüber auch rede.

00:03:53: Wenn du das so sagst?

00:03:54: Ich kanns voll nachvollziehen aber widerspricht sich das denn nicht?

00:03:58: also wenn du sagst jetzt kann ich glauben oder da kann ich glaube Eigentlich sind es logische Argumente, die du vorbringst.

00:04:07: Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

00:04:11: Ich meine wenn man jetzt nur sagt okay die Bibel ist wahr weil's die Bibelt sagt dass sie wahr ist der Koran sagt auch von sich selber dass er wahr ist und die Disten würden auch sagen ok das wir glauben was wir glauben war.

00:04:21: das heißt man muss überlegen warum glaube ich das was ich glaube Der Christliche glaube eben ganz entscheidend anders, weil du ein historisches Event hast wo du sagst es gibt Fakten die dafür sprechen oder Fakte die dagegen sprechen.

00:04:36: Und wenn man sich die ganzen Monoskripte und so anschaut ist Die Bibel unvergleichbar gut belegt.

00:04:42: und von dem her dann kann ich sagen okay Wenn die Auferstehung dem neuen Testament beschrieben wird, wenn die wahr ist Dann kann ich auch alles andere glauben was im neuen Testament steht oder überhaupt in der Bibel.

00:04:51: und wenn dann Gott sagt Okay Ich bin für dich gestorben mich liebe Dich Du bist so'n da Dann kann ich auch das glauben.

00:04:58: und von dem her ist da für mich ein sehr, sehr enger Zusammenhang.

00:05:01: Dass man nicht nur aber unter anderem aufgrund dieser historischen Fakten glauben kann und es dann meinem Glauben eben Festigkeit gibt.

00:05:08: weil wenn ich jetzt wieder Irgendwie kritische Phasen habe, wo ich sage, boah, bilde ich mir das doch ein.

00:05:13: Gibt es Gott wirklich?

00:05:14: Was ist aber mit dem ganzen Leid oder

00:05:16: sowas?"

00:05:17: Dann kann ich zurückgehen und sagen nein du weißt dass Ostern wahr ist und wenn das wahr ist dann kannst auch alles andere glauben was Gott sagt und ihm vertrauen selbst wenn er keine Antworten gibt und so.

00:05:27: Also so identifiziere ich weiß was ich glaube und eine Art begründeter Glauben nicht einfach okay das ist kein gut nachvollziehend.

00:05:36: Hirusha Du bist ne echte Leseratte Also ihr müsst das Wissen einfach bei Jeruscha an dem Schreibtisch.

00:05:41: Da stapeln sich immer die Bücher und ich zu Hause, ich war mal bei dir zuhause da hast du auch viele Bücher.

00:05:48: Du liest sehr gerne ein Buch dass dich in letzter Zeit besonders begeistert hat.

00:05:52: Hast du auch mitgebracht?

00:05:54: Magst du kurz was dazu sagen?

00:05:56: genau Das ist Tactics von Greg Kugel.

00:05:59: Und in einem buch geht es darum Gesprächs-Taktiken zu entwickeln für Glaubensgespräche.

00:06:05: Taktiken nicht in dem Sinne, wie manipuliere ich mein Gegenüber.

00:06:09: Sondern wie kann ich gute Glaubensgespräche führen die zielgerichtet sind und die eine gute Gesprächsatmosphäre irgendwie hervorbringen?

00:06:19: Und das hat mich begeistert.

00:06:21: eben weil ich so viel mit Leuten rede und vieles davon wende schon an anderes will ich noch mehr anwenden.

00:06:27: aber es hilft einfach viel fokussierter zu sein im Gespräch und sich nicht in irgendwelche sinnlosen Diskussionen zu verrennen.

00:06:33: Ja, sehr gut.

00:06:34: Gibt es nur auf Englisch?

00:06:35: Gibt's leider ein bisschen nur auf englisch.

00:06:38: Falls einen Verlag das verlegen will ich übersetz' euch gerne!

00:06:42: Ich hoffe ja sehr dass es noch auf Deutsch rauskommt aber bisher gibt es es nur in Englische.

00:06:45: Du bist begeistert.

00:06:47: Sehr gut In dem Buch gehts auch unter anderem um eine Colombo-Taktik nach dem Kultdedektiv Colombe.

00:06:58: Was hat ein Detektiv mit Glaubensgesprächen zu tun?

00:07:00: Also das musst du uns erklären.

00:07:02: Ja, ich bin nicht aus der Generation die Kolambo selber noch kennt.

00:07:07: Ich kenne es tatsächlich nur von Greg Kugel.

00:07:09: aber Kolambu ist wohl ein Detektiv aus einer TV-Serie und er ermittelt so ganz vor sich hin wirkt immer so ein bisschen wie in Tollpart wie nicht ganz der Hellste.

00:07:23: Eine Frage hätte ich da noch und bekommt so dann halt durch unscheinbare Fragen irgendwie Informationen?

00:07:29: oder überführt denn den Täter dadurch.

00:07:32: Und genau diese Taktik ist eben danach benannt, weil es darum geht, Fragen zu stellen.

00:07:36: Es gibt verschiedene Fragen die man stellen kann, die verschiedene Ergebnisse hervorbringen.

00:07:45: Was macht für dich irgendwie den Unterschied?

00:07:48: Warum ist Fragenstellen auf wirksamer als jetzt selber zu argumentieren?

00:07:52: weil wir gerne über uns selber reden.

00:07:55: Also allgemein als Mensch, ich glaube jeder von uns... Wir lieben es wenn uns jemand zuhört und jeder von us steht gerne so ein bisschen im Mittelpunkt und sagt gerne seine eigene Meinung und so.

00:08:05: Und Fragen können uns leichter auf Fehler in unserer Denkweise hinweisen die auf eine Art und Weise die nicht so bevormunden oder harraplassend ist.

00:08:16: Wenn ich jetzt sage ja down da liegst du falsch dann kann es verletzend sein, du kannst irgendwie sehr defensiv werden vielleicht wirst du aggressiv und wenn ich die aber fragen stelle wo du merkst boah das passt überhaupt nicht mit dem zusammen was ich bisher gedacht habe.

00:08:30: da muss es eine andere Antwort darauf geben ist die Wahrscheinlichkeit, dass du öffner wirst für weitere Fragen oder Gespräche.

00:08:39: Oder dass du dich selber nochmal mit dem Thema intensiver beschäftigst?

00:08:42: Die Wahrscheinlichigkeit ist einfach viel höher

00:08:43: als wenn ich meine meine Behauptung los werde und den anderen damit konfrontieren mit Aussagen und der eigentlich mehr konfrontiert wird oder auch abgebügelt wirkt schnell.

00:08:56: Okay ein anderes Konzept in dem Buch sind die sogenannten Suicide Tactics.

00:09:03: ja Also Suizid-Taktiken, also das musst du auch mal erklären.

00:09:06: Was heißt das?

00:09:07: Es sind glaube ich Argumente mit denen man sich quasi widerlegt oder?

00:09:10: Genau im Prinzip Argumenten die sich schon selber wiederlegen und es hängt mit der Kolambotaktik zusammen.

00:09:18: deswegen würde ich kurz das Satz sagen.

00:09:20: Kolambnotaktik geht darum dass du Fragen stellst einmal entweder um Informationen zu bekommen.

00:09:25: also zum Beispiel du sagst ja Jerusha ich glaub auch an Gott.

00:09:28: dann könnte ich fragen was meinst du mit Glaube auch an Gott.

00:09:31: Was hat das für eine Rolle für dein Leben?

00:09:33: Oder was meinst du mit dich, Glaube auf an Gott?

00:09:36: Wer ist Gott denn für dich?

00:09:38: und auf der anderen Seite ist es gut um zu sagen Warum glaubst Du das denn?

00:09:44: also wie kommst du die Zu dieser Annahme dass du das belegen musst und ich jetzt nicht irgendwie widerlegen muss Und eben um meinen eigenen Standpunkt zu verdeutlichen wäre.

00:09:54: dann des dritte Dass ich eben sage okay hast du schon mal über diese oder jene Möglichkeit nachgedacht?

00:10:00: Und auf der anderen Seite hast du dann Argumente, die so eine Frage eigentlich gar nicht brauchen.

00:10:05: Weil die Argumnte selber schon Suizid begehen.

00:10:08: im Prinzip zum Beispiel ganz viele Leute sagen ja es gibt da überhaupt keine absolute Wahrheit das ist alles relativ mit dem Moral und so.

00:10:16: Wenn jetzt aber jemand darstellt sagt Ja es gibt keine absolute Wahrheit musst Du eigentlich nicht lang rumdiskutieren ob's dass es gibt oder nicht sondern Du kannst ihn einfach fragen Ist das die absolute Wahrkeit?

00:10:25: Oder wenn Du mir sagst Es gibt keine absolute Wahrheit, es ist genau das auch ein absoluter Wahrheitsanspruch.

00:10:34: Und auf der anderen Seite gibt's auch so Suizid-Argumente die zwar in der Theorie funktionieren aber in der Praxis nicht.

00:10:41: also ich kann es bei meinem Tagebuch aufschreiben man sollte Menschen für ihre anderen Ansichten verurteilen.

00:10:48: Aber wenn du jetzt dann sagst okay dies oder jenes ist eine Sünde deswegen sollten Menschen nicht so leben und ich sage dann ja Du sollst Menschen aber nicht für ihre Ansicht verurteilen, verurteil ich dich da mit deiner Ansicht.

00:11:01: Und das sind so Sachen wo man gar nicht lang rumdiskutieren muss weil einfach viel Kraft und Zeit verloren geht und man sich eher in irgendwas verrennt... ...und dann ist es viel besser darauf aufmerksam zu machen dass man sagt schon mal An sich ist da schon Logikproblem.

00:11:16: Und vielen Leuten ist das, glaube ich auch gar nicht bewusst.

00:11:18: also gerade bei diesem Argument wie ja es gibt keine absolute Wahrheit weil es klingt total gut.

00:11:24: aber wenn man mal mehr darüber nachdenkt ist eigentlich ein total inhaltsleerer Slogan

00:11:28: Aber kommt dir das Off vor oder wird das off verwendet?

00:11:32: Dass du quasi diese Taktik anwenden kannst?

00:11:36: Also werden oft solche Argumente gebracht, wo man eigentlich schon direkt mit widerlegen kann.

00:11:40: Es kommt immer aufs Gespräch drauf an.

00:11:42: also in meinen persönlichen Beziehungen weniger.

00:11:46: da habe ich oft persönlichere Gespräche über einen Glauben was für eine Bedeutung es hat warum ich glaube oder so wenn ich auf der Straße unterwegs bin und mit Leuten rede da eher es harpert auch noch ein bisschen bei mir bei der Anwendung als ich meine gerade das Fragen stellen die verschiedenen Arten dass ist bei mir schon viel mehr drinnen.

00:12:04: Ansonsten ist es viel einfach Übungssache, dass man sagt okay wo kann ich mir jetzt eigentlich eine Antwort sparen?

00:12:10: oder wo müsste der andere was beweisen?

00:12:12: Oder nicht weil wir natürlich schnell dabei sind gerade wenn man auch apologetik liebt.

00:12:15: Wir wollen den Glauben verteidigen!

00:12:17: Wir wollen Jesus verteidigend, wir wollen uns selber erklären und deswegen aber grade so etwas wie absolute Wahrheit und sowas.

00:12:25: sowas kommt schon sehr oft in Gesprächen gerade bei jüngeren Leuten.

00:12:28: Kannst du dich da an einer Begebenheit erinnern auf der Straße?

00:12:31: Wo genau dieses Argument

00:12:33: haben?

00:12:34: an eine Einzelne?

00:12:35: jetzt eigentlich nicht, weil ich mit sehr vielen Leuten auf der Straße geredet habe.

00:12:38: Aber du hast es öfters und was ist dann so?

00:12:40: die Reaktion?

00:12:40: immer wenn du das quasi so widerlegst?

00:12:42: Dass du sagst ja damit erhebst du hier auch ne absolute Wahrheit wenn du so n Ausdage machst.

00:12:46: Es kommt sehr oft die Person drauf an also manche Wenn die Person grundsätzlich offen ist und wirklich Interesse hat an dem Thema Dann kommen sowas wie Das ist ein guter Gedanke oder so habe ich das noch gar nicht gesehen.

00:13:00: Viele ignorieren es auch erst mal, weil halt auch eine gewisse Zurückhaltung da ist jetzt zu sagen okay ich lag irgendwie falsch oder so sondern man lenkt dann eher auf dem anderes Thema.

00:13:10: Das ist

00:13:10: glaube

00:13:11: ich aber ne grundsätzliche Zurückhalterliebe!

00:13:13: Das ist glaub ich sowas allgemeines.

00:13:15: Man gibt nicht so gerne zu dass man Unrecht hat oder so.

00:13:18: vielleicht gehen sie Leute mit.

00:13:19: Ich hab jetzt selten irgendwie negative Erfahrungen gemacht.

00:13:26: Das Buch betont, es geht nicht darum, Diskussionen zu gewinnen sondern Menschen respektvoll zur Wahrheit zu führen.

00:13:35: Wie schaffst du das ganz praktisch in Gesprächen?

00:13:39: Kannst du uns damit hineinnehmen?

00:13:41: Es ist ein Thema auf jeden Fall dass mir immer wieder schwer fällt weil ich auch gerne diskutiere und wir Deutschen diskutieren ja auch gerne mal.

00:13:48: Du kannst eine hitzige Diskussion haben und danach sagen beide danke fürs Gespräch und man geht auseinander.

00:13:54: Was mir hilft, ist einerseits wenn ich mit Leuten unterwegs bin die da sensibler sind.

00:14:01: Weil die mich dann auch auf den Boden zurückholen oder die mir danach sagen so hey schau mal da könntest du schauen dass es nächstes Mal nicht ganz intensiv rangehst und ansonsten sich wirklich das einfach vor Augen zu halten.

00:14:11: Dass man sagt okay ich will jetzt damit in Leuten reden einmal beten häses hilf mir wirklich auch mehr zuhören und so.

00:14:18: Und ich glaube, ein großer Punkt ist tatsächlich das Fragenstellen und Zuhören weil wenn wir Fragen stellen und zuhören dann sehen wir automatisch die andere Person und entwickeln mehr Interesse die Personen kennen zu lernen.

00:14:31: und es geht auch mehr darum wirklich zu verstehen was glaubt die Person?

00:14:34: warum glaubt Die Person dass?

00:14:35: was sind Sachen die sie vielleicht nicht bedacht hat?

00:14:38: wo kann man ansetzen Während ein Gespräch auch immer im Gebet sein.

00:14:43: Das sagt Herr Jesus geht doch an der und der Stelle dieser Person noch irgendwie nach, das hilft dann also im Großen und Ganzen.

00:14:49: Ich glaube es ist eine grundsätzliche Herzens-Einstellung wo man einfach im Gebiet dran sein muss und dann Fragen stellen und üben sich ärgern dass man's nicht gemacht hat beim nächsten Mal ein bisschen besser machen.

00:15:00: Gab es so eine Situation, wo du gedacht hast, oh wow was hab ich da gemacht?

00:15:07: Das war ja total daneben von mir.

00:15:09: Ja also an sich habe ich das immer wieder, dass ich mir danach denke, woher du aus viel zu viel geredet hättest mehr zu hören sollen.

00:15:15: Eine Begebenheit die mir wirklich in Erinnerung geblieben ist, da war ich in Amsterdam.

00:15:20: Ich war in der Zeit bei der Steiger-Missionsschule und war als Mitarbeiterin dabei und da sind wir dann auch eine Woche in Amsterdam und haben da halt Outreach auf der Straße Und ich war mit einem Freund unterwegs und wir haben versucht, nach so einer kleinen Predigt mit Leuten ins Gespräch zu kommen.

00:15:36: Und sie mit einem Muslim ins Gesprächen gekommen und eigentlich war es kein Gespräch sondern Streitgespräch!

00:15:42: Ich habe mich aber irgendwie so rein verstrickt in irgendwelche Argumente und ich wusste eigentlich... Es wäre besser wenn ich jetzt einfach gehe und das beende.

00:15:50: Aber irgendwie war ich da so stur und hab da die ganze Zeit, die wir draus waren nicht glaube ich, eine Dreiviertelstunde da einfach verschwendet.

00:15:56: Und ja, dann waren wir fertig mit dem Gespräch und dann sind die eigentlich auch als Gruppe schon aufgebrochen.

00:16:01: und da war ich danach wirklich enttäuscht weil ich mir dachte du weißt es ist eigentlich besser Du hättest nach fünf bis maximal zehn Minuten sagen müssen hey okay schönen Abend dir noch und dann einfach gehen.

00:16:15: Das ist ja auch die Herausforderung.

00:16:16: irgendwie hofft man ja dass die Motivation ist ja für sich gut Menschen irgendwie zu überzeugen.

00:16:23: Aber da merkt man auch immer wieder, das hat Grenzen.

00:16:26: Gott muss an dem Herzen wirken und du kannst Leute nicht argumentativ überzeugen zu glauben wenn jemand nicht will oder wenn auch jemand gar nicht unbedingt jetzt wirklich eine intellektuelle Hürde hat sondern einfach nur diskutieren will und gar nicht irgendwie inhaltlich sich wirklich auseinander setzen will Und dass zu spüren ist irgendwie herauszukriegen sich auch von Gott führen zu lassen Ja, ist sicherlich herausfordernd.

00:16:56: Gibt es so ein Typ Mensch irgendwie mit dem du dich besonders schwer tust?

00:17:01: Also gerade wenn du Begegnungen hast und sprichst davon komme gleich glaube ich auch noch bisschen drauf auf der Straße zu sein da begeht man ganz unterschiedlichen Menschen.

00:17:10: gibt's also Leute wo du sagst boah ey das vom Typen her tu ich schon schwer.

00:17:17: zwei Typen, das eine sind tatsächlich Muslime.

00:17:20: Ich habe Bekannte die richtig gute Gespräche mit Muslimen führen können.

00:17:23: ich gehörte irgendwie nicht dazu.

00:17:24: die Muslime die ich treffe entweder wenn sie Hardcore überzeugt und wollen gar nichts hören oder Sie sind so Namensmuslime die eigentlich gar nicht selber wissen was da Koran irgendwie wirklich lehrt und ich kann dann halt eher von dem begrenzten Wissen dessich hab halt argumentieren hier schon mal Koran widerspricht sich da oder widersprecht im Christentum darunter Und die basteln sich selber, aber irgendwie sie ihren Glauben zusammen haben so ein Wischi-Waschen.

00:17:47: Waschi Muslimglauben da fällt es mir sehr schwierig schwer irgendwie gute Gespräche zu haben.

00:17:52: und das andere ist für mich so einen Frustrationspunkt wenn Leute überzeugt Meinungen vertreten bei denen Sie nicht wirklich nachgedacht haben und aber auch kein Interesse haben dass zu hinterfragen.

00:18:04: Das sind dann die Gespräche die auch schneller enden.

00:18:06: Aber mit den Leuten Da hoffe ich, dass Gott andere Leute hat, die mit ihnen reden.

00:18:10: Die da irgendwie besser vordrängen können!

00:18:12: Okay cool... Was würdest du sagen?

00:18:16: Wo liegen deine Stärken so im Glaubensgespräch und wo merkst Du Boah?

00:18:20: Dann muss ich noch dazulehren.

00:18:23: Ich glaube grundsätzlich dieses Fragen beantworten und Fragen stellen.

00:18:27: also Fragen stellen werde ich besser.

00:18:29: Aber ich merke das Gott mir auf der Straße meistens wirklich die Leute schickt, die auch apologetische Fragen haben.

00:18:37: Die Interesse haben an diesem Thema Und da habe ich dann auch einfach große Freude bei dem Gespräch.

00:18:43: Wenn jetzt jemand Trauma in der Vergangenheit hat oder Frage nach dem Leid stellt, so kann ich nicht viel helfen weil ich sehr behütend aufgewachsen bin.

00:18:51: Aber wenn jetzt jemand darstellt und sagt ja klar, ich glaube das Jesus gestorben ist, ich glaub dass er wirklich gelebt hat aber naja und die Auferstehung muss man seinen Hirn schon aushalten um dranzudenken Dann kann ich da einhaken und sagen hey Schau mal sowieso sieht es aus von der Lage her und daden auch mein Zeugnis reinzubringen.

00:19:10: Ich erlebts auch oft, dass Leute dann danach irgendwie sagen so hey danke das war ein gutes Gespräch.

00:19:14: Das war ein interessantes Gespräch wo ich definitiv noch mehr üben muss es zuhören und wirklich zuhören, um zu verstehen.

00:19:23: Weil ich immer sehr schnell dabei bin im Kopf schon mal weiterzudenken.

00:19:27: okay der hat jetzt das gesagt ok ich muss jetzt warten bis er zu Ende geredet habe.

00:19:30: dann kann ich dieses Argument bringen aber wirklich sagen hey okay tritt mal einen Schritt zurück atme mal durch und hör zu einfach nur um zuzuhören und dann schau wie das Gespräch weiter geht.

00:19:42: da muss ich noch üben Da will ich noch besser werden.

00:19:45: Hast

00:19:45: du dann irgendwie so eine innere Handbremse schon mal?

00:19:48: Den Knopf muss ich drücken, damit... So

00:19:49: ein bisschen ja!

00:19:51: Ich bin ein sehr emotionaler Mensch der jetzt sehr hörengesteuert ist weil mich eben in meiner Jugend, meine Emotionen im Glauben an die Wand gefahren haben.

00:20:01: Und so durch mein Rückkehr zu Jesus habe ich gelernt, okay, setz dein Hören mehr ein um deinen Emotioneneinhalt zu gebieten und von dem her ist dann war mir schon immer eine kleine Warn-Deucht im Kopf.

00:20:11: Denkt dran nicht zu viel zu reden, denkt daran Fragen zu stellen, denkt dran zuzuhören.

00:20:16: Das hilft dann schon.

00:20:20: Gibt es neben der ... Colombo-Taktik und der Suicide Tactics.

00:20:24: Noch andere Tipps aus dem Buch, was du uns mitgebracht hast oder aus deiner eigenen Erfahrung wo du sagst boah Das fandest du selber einfach, besonders hilfreich?

00:20:33: Was vielleicht auch von anderen gelernt hast.

00:20:34: Ja

00:20:35: das eine ist sich nicht in Grund und Boden reden zu lassen.

00:20:37: also manchmal erlebt man es dass Leute einen halt bombardieren mit Fragen und du fängst an eine Frage zu beantworten und dann kommt schon des Nächste und danach nach dem Gespräch bist irgendwie total platt auch körperlich und geistig erschöpft und bist so okay.

00:20:52: woran lag das jetzt?

00:20:53: hat und sich da nicht drauf einzulassen der Greg Kugel stellt er drei Stufen vor und sagt, stop him, shame him.

00:21:03: Also halte ihn auf, beschäme ihn, lasse ihn stehen im Prinzip bei den Worten.

00:21:09: ob man jetzt ja mit ihm beschämen will oder nicht kann man diskutieren.

00:21:12: aber die Idee ist dass man einhakt und sagt so hey du das is eine gute Frage.

00:21:18: aber durfte ich erst mal die eine frage beantworten und dann kommen wir zur nächsten.

00:21:22: wenn er da nicht drauf eingeht dann kommt man zu diesem in Anführungsstrichen beschäben Part aus.

00:21:28: Ich hab das Gefühl, du möchtest eigentlich gar keine Antwort von mir hören.

00:21:31: Wie ist es denn?

00:21:32: Möchtest du das oder nicht?

00:21:33: Ansonsten können wir das auch einfach sein lassen und wenn das immer noch nichts bringt dann das Gespräch einfach zu einem Ende bringen und sagen hey wir kommen hier gerade nicht auf den grünen Zweig.

00:21:41: Wir können anderen mal gerne weiter reden aber für heute sollten wir's glaube ich einfach seinlassen.

00:21:45: Es ist ja auch so dieses Keine Perlen vor die Säuer werfen und seine Kräfte irgendwie einteilen.

00:21:54: Fand ich jetzt richtig cool diese drei Schrütze ... in dieser Tonalität und Haltung, wie du das vorstattest.

00:22:00: So muss ich mir das vorstellen... ... Jerusche auf der Straße im Gespräch mit Menschen,... ... dass du diese drei Schritte auch gehst wenn du da nicht weiter kommst.

00:22:09: Weil das war ja jetzt respektvoll!

00:22:10: Das war jetzt nicht beschämend oder... Diffamierend oder so.

00:22:14: Also mit dir macht es gar keinen Sinn zu reden, komm lass uns aufhören, dreht sich weg gehst weg.

00:22:18: So nicht sondern schön diese ein zwei drei

00:22:20: Genau.

00:22:20: also das Ziel ist ja immer an sich.

00:22:23: Das ziel is ja an sich nicht den anderen jetzt in grunterzumachen oder im Streit auseinanderzugehen Sondern der Wunsch ist ja weiter zu reden.

00:22:32: Und von dem her meistens reicht das Erste auch, weil die meisten dann auch so, oh ja stimmt.

00:22:38: Viele machen das eher unterbewusst.

00:22:40: Wenn das erste nicht ausreicht wenn man den Schritt weitergehen muss, dann ist es oft schon eher vielleicht sogar eine böse Absicht dahinter dass er eigentlich gar nicht die Antwort mehr hören will sondern dich einfach nur überrumpeln will, dich aus einem Gleichgewicht bringen will oder so.

00:22:53: Das hatte ich so jetzt noch nicht.

00:22:54: also ich rede in der Regel mit sehr netten Menschen.

00:22:58: Ja ein zweiter Punkt wäre das habe Passt du, glaube ich, gelernt?

00:23:04: Der hat es in der Predigt mal gesagt oder so.

00:23:07: Beruft dich nicht auf deine Eigenautorität sondern auf die Autorität von Jesus.

00:23:11: also wenn dich jemand fragt ja dieses oder jenes was glaubst du denn da dann könnte ich sagen ja okay ich glaube diese oder jenis ist eine Sünde oder so.

00:23:19: Ich kann aber auch sagen ich vertrete die gleiche Meinung wie Jesus weil Jesus selbst bei Nichtchristen in der Regel einen ziemlich hohen Stellenwert hat, wenn es um moralische Fragen geht.

00:23:31: Weil viele ihn respektieren.

00:23:32: und wenn du dann sagst okay ich vertrete die gleiche Meinung wie er und die gleich Ansicht wie er?

00:23:37: Dann ist das nicht so.

00:23:38: Du bist irgendwie ein... setze ein Adjektiv einen Mensch, den ich nicht mag, der mich nicht respektiert.

00:23:46: Sondern ah okay ja was sagt denn Jesus dazu?

00:23:48: und dann kann man auch gleich auf eine tieferen Gesprächs-Ebene gehen und sagen hey schau mal das ist jetzt nicht nur etwas was ich mir ausgedacht habe oder was meine Kirche mir aus gedacht hat sondern es ist aus der Bibel und nicht nur aus dem bösen alten Testament sondern Jesus hat das selber vertreten und so genau.

00:24:04: Und das Dritte, glaube ich was hilft ist weniger christlichen Joghurt zu verwenden.

00:24:09: Das eine ist einfach die Verständlichkeit dass gerade jetzt halt weil eben der geistliche Grundwasserspiegel so gesunken ist viele Sachen einfach nicht mehr so klar sind.

00:24:21: also entweder dass man Begriffe vermeidet oder dass man sie erklärt.

00:24:24: Also zum Beispiel wenn ich jetzt mit jemandem über einen Glauben redet dann sage ich nicht Du sollst nicht mehr sündigen oder unsere Sünde trennen uns von Gott, sondern dann sage ich okay entweder erkläre ich es geht um die Auflehnung gegen Jesus.

00:24:36: Oder ich sag okay Sünde das bedeutet nämlich dieses oder jenes.

00:24:41: genauso kann auch hilfreich sein dass du zum Beispiel nicht irgendwie von Jesus oder Jesus Christus redest, sondern Jesus von Nazareth alles, je nachdem mit wem du redest und was es geht.

00:24:51: Manchmal kann's sehr gut und wichtig sein auf diese Messiasrolle von Jesus einzugehen, auf seine Göttlichkeit einzugehnen.

00:24:58: aber gerade wenn ich jetzt hat zum Beispiel über so Themenrede wie den historischen Jesus dann kannst hilfreich sein zum Beispiel zu sagen Jesus von Nazareth, weil dann klar ist es nicht nur irgendeine christliche Figur.

00:25:09: Eine religiöse Figur sondern es geht tatsächlich um eine historische Figur.

00:25:14: genauso nicht zu sagen okay die Evangelien sagen dies oder jenes sondern die Biografien von Jesus da kann man vieles einfach anders beschreiben und so den Leuten zugänglicher machen

00:25:26: muss aufpassen.

00:25:31: was würdest du jemanden sagen der denkt ja das klingt ganz gut aber Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.

00:25:37: Also im Gespräch mit Menschen.

00:25:40: Welche Taktik oder welches Prinzip aus dem Buch gerade ist für den Anfang am besten geeignet?

00:25:46: Oder von den beiden die du jetzt noch zusätzlich genannt hast?

00:25:49: Ich glaube grundsätzlich Fragen stellen weil beim Fragen stellen musst du nicht viel machen.

00:25:54: also zum einen lernst du gleich mal die Grundhaltung von ich will zuhören und den anderen verstehen Und zum anderen bist du nicht wirklich gefordert weil wenn du fragen stellst musst Du nicht alle Antworten parat haben musst du sowieso nicht.

00:26:06: Aber es nimmt für dich auch noch mal Druck weg und du zeigst dem anderen, dass du Interesse hast.

00:26:10: Das ist bei deinem Freund, beim Arbeitskollegen oder jemanden auf der Straße, das ist ganz egal wer dein Gegenüber ist.

00:26:15: Du kannst einfach sagen hey was denkst du denn von diesem oder jenem Thema?

00:26:19: Manchmal hat man schon eine Basis wo man schon auf tiefere Themen einsteigen kann.

00:26:24: Es kann aber auch sein wenn der andere gerade irgendwie sagt so boah also ich hatte es mal einen Bekannt davon mir Ich kannte den da noch gar nicht gut.

00:26:31: Sein Kind hatte den Autounfall.

00:26:33: Fast wäre was passiert, es ist aber nichts passiert.

00:26:36: Intensiver geworden ist es weil ein oder zwei Wochen vorher sein anderes Kind auch schon so einen Beinauerunfall gehabt hat.

00:26:43: und dann habe ich halt gesagt hey Ich bete für dich dass du deine Frau der sie einfach gut damit umgehen könnt wo er sich bedankt hat und ist da nochmal drauf eingegangen ja man macht sich als Eltern das schon sorgen Und dann kann man da einfach einmal einhaken und sagen Darf ich so direkt fragen, was glaubst du?

00:26:59: Dann kommt nach dem Tod.

00:27:00: Und ganz viele Leute sind da schon offen und dann kann es einfach nachfragen, okay, dies oder jenes... Warum glaubst Du das?

00:27:06: Warum glaubt Du das nicht?

00:27:07: Wie kommst Du zu der Annahme?

00:27:09: Was genau meinst Du damit?

00:27:11: Wollte dann eben auch Lerns in anderen besser zu verstehen und dann nicht irgendwie versuchst, etwas von ihm zu widerlegen, was er eigentlich gar nicht glaubt weil Du ihn halt missverstanden hast.

00:27:19: Das ist jetzt eigentlich alles voraus, dass sich wirklich Interesse haben an der Person die mir gegenüber steht.

00:27:26: Dann will ich das auch wirklich wissen, dann interessiere mich das.

00:27:29: Und dann führen die Fragen auch zu was?

00:27:32: Ich glaube es merkt auch das Gegenüber wenn das einfach nur so taktische Fragen sind und gar nicht wirklich Interesse an Antworten oder an ihm selber hast.

00:27:44: Bei all diesen Techniken und Taktiken, Fragestellungen sich auf Jesus berufen den historischen Jesus einbringen Begriffe, wie rede ich und so weiter.

00:27:57: Welche Rolle spielt für dich der Heilige Geist dabei?

00:28:01: Also wenn ich so rede mit dir dann ja du kannst das und dass und so und so machen das Buch super tolle Taktiken im Gespräch so Menschen Interesse und so.

00:28:11: welche Rolle spielt der Heiligen Geister?

00:28:14: Diese Taktiken sind letztlich alles nur Hilfsmittel.

00:28:17: Wie du vor euch gesagt hast, wenn der andere nicht offen ist dann kann ich noch so toll und noch so taktisch reden wie ich will.

00:28:25: es führt nirgendwo hin weil letztlich geht's ja immer ums Herz.

00:28:30: also diese Taktik helfen dann als zum einen grundsätzlich für eine gute Gesprächsführung aber auch apologetik und so hilft dann wenn der Andere wirklich logische Barrieren hat, die er auch abbauen möchte.

00:28:42: An sich sind wir aber immer vom Heiligen Geist abhängig sowohl dass er beim anderen wirkt als auch das aber uns wirkt.

00:28:47: also ich meine ich kann mir noch so sehr vornehmend den anderen irgendwie mit guten Augen zu sehen.

00:28:52: Ich kann es nur wenn der heilige geist in mir wirkt und meine Worte können nur dann Samen sein die auf einen guten Fruchtband Boden fallen Wenn der Heilige Geist durch mich wirkt.

00:29:04: von dem her ist es so wichtig.

00:29:06: also alle solche Gespräche im Gebet vorzubereiten, über längere Zeit auch.

00:29:12: Ich heißt nicht wir hatten das auch schon am Podcast haben glaube ich verschiedene Leute gesagt rede nicht mit Leuten über Gott bevor du nicht mit Gott über diese leute geredet hast.

00:29:19: und ich fand dass richtig cool dieses Zitat weil es mir auch oft so geht oder ging Es ist viel besser geworden in den letzten Jahren.

00:29:27: aber da sich viel zu viel alleine gemacht habe und irgendwie überlegt hab diese oder jenes Das will ich das will ich die Leute will ich bei Jesus sehen Und darüber vergesst, dass Gebet eine echte Wirkung hat.

00:29:40: Von dem her ist es mir dann sehr wichtig, da sich schon vorher sagt hey okay, dann und dann will ich mich mit der und der Freundin treffen und dann davor schon zwei drei Wochen lang immer wieder dafür bete und wenn dann der Abend da ist sensibel sein für das Reden vom Heiligen Geister.

00:29:54: Ich sage ok Herr Jesus, wenn du Gesprächsmöglichkeiten aufmachst, dann will Und wenn sie nicht da sind, dann will ich Sie nicht erzwingen.

00:30:03: Wenn das mal ein, zwei, drei, vier Treffen sind, wo man gute Gespräche hat und nichts mit dem Glauben zu tun haben, ist es auch okay, weil's gerade einfach nicht dran ist.

00:30:13: Weil der heilige Geist oft wirkt ohne dass wir es wissen.

00:30:18: Ich habe einen Freund aus Korea, den kenne ich jetzt seit sieben, acht Jahren.

00:30:21: Ich hab den online kennengelernt noch bevor ich nach Korea gegangen bin.

00:30:24: Seitdem habe ich für ihn gebetet und durfte sehr offen über meinen Glaubem reden hab immer wieder gefragt, wie kann ich auch für dich beten?

00:30:32: Dann meinte er so ja wenn du dafür betest vielleicht klappt's ja dass sich im Lotto gewinnen.

00:30:36: Ich sagte dafür werde ich definitiv nicht beten.

00:30:38: aber ich sag dir auch warum.

00:30:42: und dann jetzt die letzten ein zwei Jahre war er sehr am Stress unter Leistungsdruck mit der Uni und Fragen über die Zukunft und ich habe immer wieder gesagt hey bete doch gibt Gott die Chance da es an dir hilft.

00:30:52: frag ihn was er für dein Leben will.

00:30:55: mein kumpel hat immer gesagt Ja ich wills lieber noch ein bisschen alleine probieren Und es hat mich total frustriert.

00:31:01: Und letztes Jahr, gerade letztes Jahre so die ganzen Sommermonate über ich war total frustrierter und dann kurz vor Weihnachten bekomme ich eine Karte von ihm wo er mir schreibt dass er sich jetzt ein ganz bewusst mehr Zeit nimmt für Jesus das er angefangen hat zu beten dass er Gott fragt was Gottes Plan für sein Leben ist und wer er isst.

00:31:19: also Identitätsfragen und so wo.

00:31:21: ich sage Ich glaube nicht, dass er schon wiedergeboren ist.

00:31:24: Aber das ist so ein Riesenschritt und ich habe es nicht kommen sehen.

00:31:28: Da waren null Anzeichen da!

00:31:30: Und das ist für mich auch total.

00:31:31: die Ermutigung einfach zu sagen okay... ...ich will einfach treu Samen streuen oder wie Greg das in seinem Buch auch nennt?

00:31:38: Ich will so Kieselsteine in den Schuh legen werde ich einfach so ein bisschen nervt, so ein bischen Pieck aufhält Und dann einfach Gott überlassen, was er wirkt und hoffentlich kriege ich es ein bisschen mit.

00:31:51: Wenn nicht, dann vertraue ich ihm einfach, dass er am Wirken ist.

00:31:56: Also du hast auch schon solche Momente wo du gemerkt hast, boah!

00:32:00: Ich bete einfach für die Person und lass los.

00:32:03: Gott muss da wirken.

00:32:05: Ich kann da jetzt weiter nichts machen.

00:32:07: Ja.

00:32:07: Und schönes Beispiel, wo du erlebt hast jetzt auch okay, Gott wirkt.

00:32:12: Toll Ja, die Taktiken im Buch, die helfen vor allen Dingen so bei logischen Argumenten.

00:32:18: Aber viele Menschen demjenigen glauben nicht unbedingt aus rationalem Gründen ab sondern aus emotionalen zum Beispiel weil sie irgendwie schlechte Erfahrungen mit der Kirche hatten oder vielleicht haben Sie mal gebetet aber irgendwie Gott hat mein Gebet nicht erhöht.

00:32:35: ich habe nichts gespürt nix gemerkt davon nix gesehen davon.

00:32:39: wie gehst du mit solchen Emotionalen einwenden

00:32:42: um?

00:32:43: Es ist natürlich immer, es ist spezifisch auf die Situation, die Person und die Einwände.

00:32:49: Also jetzt gerade so was wie schlechte Erfahrungen mit der Kirche oder so das sind ja oft wirklich echte Verletzungen dahinter.

00:32:56: damit hatte ich bisher eigentlich nur in der Theorie zu tun.

00:32:59: aber ich glaube dass es da dann einen viel seelsorglichen Ansatz braucht und mehr zu sagen her okay ich verstehe dass sich das verletzt hat Und ich finde das auch nicht richtig und Jesus findet es auch nicht.

00:33:11: Das kann man dann auch klar sagen, dass man sagt, hey, das ist auch nicht das christliche Modell!

00:33:15: Es sollte auch nicht so sein bei Fragen des Leids.

00:33:19: Klar als auch einerseits kann man sagen okay, man gibt jetzt irgendwie Erklärungen von wegen freier Wille oder irgendwie sowas.

00:33:27: auf der anderen Seite kannst du sagen ok warum stellst du gerade diese Frage wie kann ich dir irgendwie helfen damit?

00:33:33: Aber von dem her, ich glaube da ist dann Empathie einfach sehr wichtig und dass man versucht irgendwie für die andere Person zu unterscheiden.

00:33:41: Okay das sind Menschen, die versagt haben.

00:33:45: Vielleicht sind sie wieder geboren und haben versagt.

00:33:47: Vielleicht sind Sie aber auch nicht wiedergeboren, sondern nennen sich Christen.

00:33:50: Aber Gott ist anders!

00:33:52: Also ich glaube das ist immer gut da drauf hinzuweisen.

00:33:54: Gott isst anders und lehne Gott nicht ab weil Menschen versagt haben.

00:33:58: Sondern lernen Gott kennen, lernen ihn kennen was er sagt über dich, über deine Identität.

00:34:04: Bitte gebt ihm die Chance sich dir zu irgendwie zeigen.

00:34:08: Weil klar er hat uns in Jesus hat er sich uns gezeigt.

00:34:12: Gott will ja auch unsere Gebete hören.

00:34:14: Er will uns ja trösten, er will ja Heilung schenken von Traumata und so.

00:34:18: Von dem er da einfach zu ermutigen lernt Gott persönlich kennen und lasst sich nicht von Menschen die es genau für Menschen abhalten.

00:34:25: Ja

00:34:26: sehr gut okay!

00:34:29: Wenn dir der Podcast irgendwie weiterhelfen und du sagst wow cool tolle Folge hier dann teil sie doch gerne mit einem Freund einer Freundin damit Sie ja in ihrer Alltagsmission ausgerüstet werden.

00:34:42: Und wenn du die Prinzipien aus dem Buch was du vorgestellt hast, was Jerusha uns vorgestellt hat hier nochmal nachlesen willst.

00:34:52: ich glaube in unserem aktuellen Magazin Jerushas ist das Thema auch da wo Worte fehlen?

00:34:58: Da wo Werte fehlen

00:34:59: genau!

00:35:00: Da haben wir die wichtigsten Punkte auch noch mal in einem Artikel zusammengefasst.

00:35:04: Verlinken wir euch gerne in den Show-Notes, die Ausgabe könnt ihr kostenfrei bei uns bestellen!

00:35:11: Ja viele Christen merken irgendwann... Ops alle meine Freunde sind irgendwie Christen.

00:35:18: Wie ist das bei dir?

00:35:19: Hast du da bewusst irgendwie drauf geachtet Freundschaften mit Nichtchristen oder noch nicht Christen zu pflegen?

00:35:27: Oder hat sich das irgendwie einfach ergeben in deinem Leben?

00:35:30: Sowohl als auch, also inzwischen muss ich tatsächlich bewusst investieren um mich mit Nichtchristen anzufreunden.

00:35:37: Weil jetzt ich arbeite hier im Messionswerk und bin in einer Deutschsprachengemeinde, in der Koreanischsprachengemeinde.

00:35:42: Ich war bei Steiger in Köln dabei.

00:35:44: das heißt lauter christliches Umfeld und auf einmal stand ich so da nicht mehr so.

00:35:48: Wo lerne ich jetzt irgendwie nicht Christen kennen?

00:35:51: Früher war es anders, meine Eltern sind wieder geboren.

00:35:55: Ich war in einer ganz kleinen Gemeinde, achtzehn Leute wo es nicht so wirklich Leute im Alter waren.

00:36:01: von dem her war ich von klein auf eigentlich immer von Nichtchristen umgeben Von Grundschule an über weiterführende Schule Uni und sowas.

00:36:09: In Korea hatte ich dann natürlich auch viel Kontakt zu nichtchristigen Studenten auch weil ich dann Sprachkurs gemacht habe und so, da war es sehr natürlich.

00:36:19: Jetzt muss ich eben mehr darauf achten, dass ich sage okay wie lerne ich Leute kennen?

00:36:23: Ich bin eine Weile extra in den Chor gegangen hab da auch Mädels kennengelernt mit denen ich jetzt gut befreundet bin auch nachdem ich nicht mehr im Chor drin bin.

00:36:31: Bei Steiger haben wir auch so die Idee von der Straße ins Wohnzimmer, also dass man sagt okay das Ziel ist eigentlich du kommst auf der Straßensgespräch.

00:36:38: Aber für's dann die Beziehung weiter, sagst hey lass uns mal zum Kaffee trinken treffen, komm mal zu einer Open Mic Night, lass uns einmal zusammen Bibel lesen oder so und so dann irgendwie Beziehungen zu knüpfen.

00:36:49: ja ich bin noch am Lernen.

00:36:50: mir fällt es nicht so leicht neue Leute kennen zu lernen aus dem Nichts raus.

00:36:59: Wie gehst du mit dieser Spannung um?

00:37:02: Einerseits willst du deine Freundin zu Jesus führen, andererseits soll die Freundschaft auch irgendwie echt sein.

00:37:09: Du hast Interesse an den Menschen und wir haben das schon mal öfters hier im Podcast gesagt.

00:37:17: so ein Missionsprojekt wirkt.

00:37:20: wie balancierst du das?

00:37:22: Das eine ist die eigene Einstellung und das andere ist die Kommunikation dieser Einstellungen.

00:37:26: Meine eigene Einstellung Ich freue mich mit Leuten an, um Ihnen das Evangelium zu erklären.

00:37:33: Sondern ich freu mich mit Leute an weil ich sie sympathisch finde und weil ich Sie liebe.

00:37:38: Weil ich Sie als Freunde wertschätze erzähle ich Ihnen das evangelium.

00:37:42: Erzähl' ich Ihnen von Jesus!

00:37:43: Weil ich selber erlebt habe dass Jesus mich befreit hat, da er mich erlöst hat und wie er jetzt mein Leben prägt und verändert und ich weiß es ist das Beste was jemandem jemals passieren kann weil ich meine Freunde wert schätze versuche ich mit ihnen über einen Glauben zu reden.

00:37:58: Und genau das ist dann auch die Kommunikation, ich sag Ihnen das!

00:38:01: Ich habe eine liebe Freundin aus China kennengelernt und wir haben später über zwei Jahre lang zusammen Bibel gelesen online.

00:38:10: Wir waren immer getrennt in Deutschland, sie in Korea und sie in Deutschland...

00:38:17: Seid ihr euch quasi auf den Weg gegangen?

00:38:20: Das war wirklich wild aber wir haben sehr lange zusammen Bibeln gelesen.

00:38:25: Auch wenn du das letztlich nie glaubst, du wirst meine Freunden bleiben.

00:38:29: Und das hat sehr viel Druck weggenommen weil sie dann auch die Freiheit hatte zu sagen hey okay das interessiert mich aber wenn ich jetzt nicht kriegst wird dann lässt sie mich nicht fallen oder so.

00:38:40: und von dem her ich glaube dass wenn man das einfach so auch kommuniziert ist es sehr hilfreich und auch wenn ich jemandem neu kennenlernen.

00:38:47: also das Gespräch hatte ich auch mit den Mädels aus dem Chor.

00:38:51: Ich kannte die noch gar nicht gut.

00:38:52: da waren sie bei mir zum Abendessen.

00:38:54: Ich hab natürlich auch gehofft, vielleicht können wir über Jesus reden oder so.

00:38:58: Und es hat sich irgendwie nicht so ergeben.

00:38:59: und erst ganz kurz vom Ende haben wir noch ein bisschen über dieses Thema geredet und dann meinte die eine von denen auch hey ich fand das gut dass du da nicht mit der Tür ins Haus gefallen bist weil in meiner Wohnung du warst ja da.

00:39:11: man sieht's auch dass mir der Glaube wichtig ist und das hat schon gereicht und dann konnte ich ihn aber auch erklären sagen ja bis nächste mal hätte ich dann wahrscheinlich schon drüber gerede.

00:39:20: aber weil weil ich glaube, dass es wahr ist.

00:39:24: Weil ich glaube das gut ist für euch.

00:39:26: von dem her wenn das für euch okay ist würde ich da in Zukunft auch gerne mal mit euch darüber reden.

00:39:31: und ich habe's noch nie erlebt oder fast noch nie, dass dann jemand sagt nee das will ich nicht.

00:39:36: also ich hab schon Freunde über den Glauben verloren das schon.

00:39:40: aber gerade jetzt so in den letzten Jahren erlebe ich es nicht dass Leute damit ein Problem haben sondern damit ist einfach schon eine Basis geschaffen.

00:39:47: Ich presse jetzt nicht in jedes Gespräch, irgendwie ein Gespräch über Jesus rein.

00:39:51: Aber wenn sich dann später einen Knöpfungspunkt findet, kann ich ganz einfach sagen so ja hey was glaubst du denn kommt nach dem Tod?

00:39:58: Oder der Glaube dessen das habe ich mit Jesus erlebt, was tröstet dich denn eigentlich?

00:40:03: und dann ist eine viel größere Freiheit und Freimütigkeit da drüber zu reden weil sie sozusagen schon vorgewarnt wurden und wissen okay es kann sein dass ihr über sowas redet und wenn sie's tut dann tut sie es weil sie ein Herzensanliegen für mich hat und nicht weil sie mir irgendwas aufdrängen will.

00:40:18: Also dann ist die Beziehung einfach soweit, dass sie das auch trägt und es nicht irgendwie einen Abbruch gibt.

00:40:24: Aber wie viele von unseren Hörer haben sicherlich Familienmitglieder vielleicht den eigenen Paar oder Kinder Eltern nahe Verwandte Die Nicht an Jesus glauben.

00:40:37: was würdest du ihnen raten?

00:40:38: also Wie kann man in der Familie über jesus reden ohne dass Es zu Streit Oder Distanz

00:40:46: führt?

00:40:48: Das ist tatsächlich ein Thema, wo ich selber nach der Antwort such.

00:40:53: Meine Eltern sind wiedergeboren aber wir sind die einzigen in der gesamten Verwandtschaft.

00:40:59: Mein Bruder hat sich als Teenager gegen Gott entschieden und ist darauf auch nicht gut zu sprechen Und meine gesamte Verwandtschaft, alle von Ihnen sind an die Christlich eingestellt.

00:41:09: Also es ist wirklich was.

00:41:10: wir können nicht drüber reden.

00:41:13: Maximal kann ich zum Geburtstag sagen hey!

00:41:15: Ich wünsch dir Gottes Segen aber ich weiß mehr... Kann ich da schon gar nicht schreiben weil ich sonst die Beziehung aufs Spiel setze?

00:41:21: Von dem her das ist wirklich schwierig.

00:41:25: Ich denke dass eine was hilft ist, dass man versucht sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen.

00:41:30: Es ist nicht deine Verantwortung ob sie glauben oder nicht Und bete, weil du nicht weißt wie Gott am Wirken ist.

00:41:36: Ich kann nichts anderes machen als für meinen Bruder zu beten.

00:41:40: und ein Gebet das ich immer wieder bete.

00:41:43: in Bezug auf den Pharao hat Gott ja das Herz verhärtet, weil er so widerspenstig war dass sich sagt Gott bitte verherrte sein Herz nicht sondern machs dein Herz weich.

00:41:53: gebe mein neues Herz aus Fleisch einen neuen Geist.

00:41:56: ich lege ihn in deiner Hand und mehr kann ich mich machen.

00:41:59: aber langfristig zu denken.

00:42:01: Nicht sagen, okay jetzt bete ich einmal und wenn nichts passiert dann bin nicht entmutigt sondern einfach zu sagen Okay Gott!

00:42:06: Ich habe es erlebt in meinem bekannten Kreis dass eine nach zwanzig Jahren zum Glauben zurück kam.

00:42:11: Ich weiß du kannst das auch bei diesen Menschen die mir so am Herzen liegen wirken.

00:42:15: bitte tu das.

00:42:18: mehr Antwort als das habe ich auch nicht.

00:42:22: Ja danke ist schon schmerzhaft das mitzukriegen und dann irgendwie auch nichts machen zu können.

00:42:30: Aber Gebet ist sicherlich ein Schlüssel da.

00:42:33: Der Herr kann wirken.

00:42:35: Ja, Vertrauen ist ja die Grundlage auch für tiefer Gespräche im Miteinander.

00:42:41: Wie baust du Vertrauen auf zu deinem Gegenüber mit dem Du ins Gespräch kommst?

00:42:46: Gibt es da bestimmte Dinge... ...die Du bewusst machst oder auch bewusst vermeidest?

00:42:54: Bewusst ist ein bisschen großer Begriff!

00:42:57: Wenn ich jetzt sagen würde, ich mache diese durch die jenes bewusst oder mache es nicht dann klingt so nach Manipulation.

00:43:03: Boah wenn ich so mache kann ich Vertrauen aufbauen und dann kann ich sagen was ich will.

00:43:07: also das finde ich ein bisschen schwierig.

00:43:09: Ich gehe die Freundschaft einfach an wie jede andere Freundschaft auch, also egal ob der andere jetzt halt ein Christ ist oder nicht Christ ist.

00:43:15: Wie baut man eine gesunde Beziehung auf wo Vertrauen entsteht?

00:43:19: Okay du bist ehrlich, du redest über deine eigenen Schwächen.

00:43:22: Du redest was du mit Gott erlebst.

00:43:24: Du fragst was der Andere erlebt hat.

00:43:26: Du betest für den anderen.

00:43:28: Du sagst dem anderen auch dass du für ihn betest.

00:43:31: Du lässt Kritik zur Behäls... Geheimnisse für dich selber, du lässt das nicht über andere.

00:43:38: Also zeigst ihn dass du eine vertrauenswürdige Person bist also im Prinzip so wie ich jeden anderen auch behandeln würde.

00:43:45: Das was ich schätze wenn ich sage okay so und so sollten die Personen sein damit ich ihr vertraue dann versuche ich so eine Person zu sein.

00:43:55: Gastfreundschaft ist ein wichtiger Schlüssel in der Alltagsmission.

00:43:57: wir haben an dieser Stelle schon öfters drüber gesprochen.

00:44:03: Wie lebst du das praktisch?

00:44:05: Du lädst Menschen ein zu dir nach Hause, du hast schon eben von welchen gesprochenen mit denen du zusammen gesungen hast zum Chor und das ist was eher so spontan passiert.

00:44:17: Sowohl als auch.

00:44:19: Also an sich, sage ich mein Haus steht eigentlich immer offen.

00:44:24: Wenn du irgendwo in der Nacht schlafen musst ja sag mir Bescheid dann kannst du kommen hatte ich jetzt bisher noch nicht.

00:44:28: aber können meine Freunde gerne machen oder das uns sagt so okay wir schreiben gerade hey willst du spontan vorbeikommen?

00:44:34: Wir machen einen Filmabend oder sowas und ansonsten grundsätzlich einfach eine offene Haustür haben.

00:44:39: Ich versuche einigermaßen regelmäßig mit Freunden Spieleabend zu machen.

00:44:44: Bis jetzt sind wir nur Christen, die kommen aber es ist jeder Willkommen der Kommen will ja kann da gerne seine Freunde mitbringen einfach Gemeinschaft pflegen.

00:44:51: genauso kann man sagen hey man macht einen Filmabend und ansonsten einfach mal zum Essen einladen.

00:44:55: ich habe den Vorteil ich weiß für viele Leute das ist so eine Hürde jemandem einzuladen.

00:45:00: mein Vorteil ist ich koche sehr sehr gerne

00:45:03: Es stimmt.

00:45:04: Und es ist lecker, ich hab's schon probiert!

00:45:06: Aber wenn du das jetzt hier so sagst... Ich koche sehr gerne und du kannst gerne zu mir kommen.

00:45:13: Das ist ein Podcast hier.

00:45:14: Also es kann sein, dass einige Leute

00:45:16: sagen, ich bin in der nächsten Bergneustadt.

00:45:18: Kann nicht bei dir fahren?

00:45:20: Die Antwort ist ja, habe

00:45:22: ich

00:45:22: gar kein Problem.

00:45:25: Ja also von dem er wirklich einfach zum Essen mal einladen.

00:45:28: Beim Essen ergeben sich so gute Gespräche und beim Essen bildet sich Freundschaft, Essen verbindet einfach.

00:45:36: man hat auch ein bisschen mehr Zeit.

00:45:38: genauso kann man aber auch sagen hey okay die Person kenne ich jetzt noch gar nicht.

00:45:42: willst du mal zum Kaffee vorbeikommen?

00:45:44: Kaffees ist eine begrenzte Zeit aber da einfach offen zu sein und sagen, hey meine Haustür steht offen.

00:45:50: Wir können uns auch in einem Café treffen wenn ihr das liebt ist.

00:45:52: aber ansonsten komm gerne vorbei.

00:45:54: ich koche gerne mal für dich auch einfach die Barriere niedrig halten.

00:46:00: also ich habe jetzt keinen Saustall aber bei mir ist auch nicht alles penibel und dass darf auch so sein.

00:46:06: also wenn meine Freunde da sind dann juckt es sie überhaupt nicht.

00:46:12: Boden noch irgendwie was rumliegt, weil sich halt noch nicht aufräumen konnte.

00:46:16: Also von dem her habe ich einfach selber nicht so einen Druck machen und überlegen wie kann ich jemand anderem dienen?

00:46:21: Wie kann ich dem etwas Gutes tun?

00:46:24: Ich will ja zum nächsten jetzt in diesem Jahr im Sommer einfach mal ein Grill festmachen mit meinen ganzen Nachbarn, weil ich da nur ein paar kennen.

00:46:30: Einfach an Einladung raus sagen hey wir wollen uns kennenlernen jeder bringt ein bisschen was mit dann kannst du es zu machen.

00:46:36: und auf der anderen Seite Wenn mich jetzt jemand einlädt, einfach zu denen mal hingehen lassen und sagen ja klar hey komm lass uns gemeinsam zum Event gehen.

00:46:44: Und so einfach Gastfreundschaft das kann auch hier immer wieder im Podcast und in dem Blogs und so.

00:46:50: Es ist einfach das Leben zu öffnen Einblick zu gewähren Leute sich einzuladen und genauso aber bereit sein ihr Leben reinzuschauen um bei ihnen hinzugehen.

00:47:00: Ja, du hast es gerade schon angesprochen.

00:47:01: Manchmal fühlen wir uns auch da so unter Druck ist muss irgendwie alles perfekt sein ein dickes Menü und irgendwie alles Pico bello aufgeräumt und geputzt Und sauber sein durch geplant sein.

00:47:15: Aber das ist gar nicht nötig.

00:47:17: klar jetzt kann man das so sagen.

00:47:19: aber reicht das um den druck wegzunehmen den ich mir machen oder hast Du dann noch irgendwie?

00:47:26: Es war in einem bisschen anderen Kontext, aber ich hab mal was gelesen und das hat meine ganze Sicht auf mein Leben sehr geprägt.

00:47:33: Und zwar ... es war so ein Tumblr-Post online.

00:47:37: Da hat jemand gesagt, es ging ums Aussehen.

00:47:39: Wenn du mal im Grab liegst oder sagligst, werden deine Freunde nicht darschen und sagen boah!

00:47:45: Ich wünschte da Christian hätte mehr Haare

00:47:47: gehabt.".

00:47:48: Ich wünschte, er hätte keine Brille getragen.

00:47:50: Hatte mal viele!

00:47:51: Ja hat es mal viele?

00:47:52: ja und genau so werden sie nicht darstellen sagen boah ich wünsche als Jerusche uns zum Essen eingeladen hat ich wünscht die ihre Wohnung wäre dann besser aufgeräumt gewesen.

00:48:02: Das ist eher unwahrscheinlich.

00:48:03: Es ist unwahrscheinlich, ja!

00:48:05: Sondern sie werden sagen hey erinnerst du dich dran?

00:48:07: Die hat uns zu messen eingeladen.

00:48:08: Hey die hat für uns gekocht.

00:48:10: Boah wir hatten so gute Gespräche bei dir auf der Terrasse Boah weiß noch als du da auf dem Balkon saß und während einfach nur ein Eis hier getrunken worden.

00:48:16: Wir hatten das tiefste Gespräch überhaupt Und sich das vor Augen zu fühlen was es wirklich von Bedeutung

00:48:23: Also das Leben vom Ende her Ding

00:48:26: So zu sagen.

00:48:27: Und das andere ist so ein Thema von Gottesfurcht über Menschenforcht, ich glaube dass wir oft viel zu sehr was drauf geben, was Menschen von uns denken und das nehmen wir und das sage auch gerne so direkt als Ausrede.

00:48:41: also ich kann voll verstehen wenn man jetzt hat einen Elternteil oder wenn man Eltern hat die haben Kinder und du hast voll Stress und Chaos und denkst ja boah ich hätte noch wen einladen.

00:48:51: Aber auch da hast du Möglichkeiten, einfach auf kleiner Basis was zu machen.

00:48:55: Du kannst auch einfach sagen hey komm vorbei wir trinken den Kaffee und ein Kaffeeschnell zubereitet.

00:49:00: Du musst wie gesagt keinen fünf Gängemenü da haben.

00:49:03: Und von dem her, ich glaube es ist so wichtig das wir's nicht als Ausrede benutzen und sagen Boah!

00:49:08: Es muss ja so groß und schwierig sein.

00:49:10: Nein, muss es nicht.

00:49:11: Machst du einfach wie es geht?

00:49:13: So dass es dir Spaß macht, dass du irgendwie eine Kleinigkeit im anderen hinstellen kannst.

00:49:18: Du kannst ein paar Fertigkeks hierhin stellen.

00:49:20: Du kannst sagen hey komm doch vorbei.

00:49:22: Wir machen den Filmabend Ich hole uns Fertigh-Pizza.

00:49:25: Die andere Person wird nicht sagen boah es wäre mir aber schon lieber wenn ihr jetzt selber Pizza machen würdest.

00:49:30: Also von dem Herzen sagen okay Ich übe mich in Gottesfurcht.

00:49:33: Gott hat gesagt, wir sollen so Beziehungen pflegen.

00:49:36: Er hat gesagt Wir sollen Menschen lieben.

00:49:38: Wer soll ihnen dienen?

00:49:40: Wir sollen ihnen sie investieren und wir sollen sie mit Jesus bekannt machen, sofern möglich.

00:49:45: Und das hat dann eine viel höhere Priorität als zu sagen Ja aber die könnten jetzt schlecht über mich denken weil meine CDs eingeschraubt sind.

00:49:52: oder so

00:49:55: CDs.

00:49:56: Du hast noch CDs?

00:49:58: Ich hab tatsächlich noch CDs.

00:49:59: Ich hör sie nicht, aber ich hab noch welche.

00:50:01: Ich hatte da CD's!

00:50:03: Ja, ich habe jetzt an die Wohnung meiner Eltern gedacht, wo noch die CDs alle im Strang stehen.

00:50:09: Okay...

00:50:11: Jerusha gibt es jemanden mit dem du schon lange befreundet bist und immer wieder über Jesus sprichst ... Aber die Person kommt einfach nicht zum Glauben.

00:50:21: Ja, also ja.

00:50:23: Wie

00:50:23: bleibst du daran ohne dass das irgendwie dass du frustriert bist und dass du irgendwie ja dahin kommt fast aufzugeben.

00:50:31: Ja, ich habe tatsächlich so noch nie erlebt das jemand sein Leben Jesus gegeben hat indem ich investiert hab.

00:50:38: Das ist so ein Kindheitswunsch von mir auch das mit erleben zu dürfen von dem er.

00:50:43: das ist konstant für mich so und es ist wirklich man kann letztlich immer nur aufs Leichen zurückkommen beten seinen Job machen lassen.

00:50:53: Wir sollten unseren Job tun, unsere Verantwortung ist für die Menschen zu beten ihnen zu dienen und von Jesus zu reden.

00:50:59: Und Gottes Verantwortung ist es, die Menschen sich zu ziehen und die Verantwortung dieser Menschen ist es sich von Gott ziehen zu lassen dran festhalten an den Zeugnissen von anderen, dass Gott am Wirken ist oder an den eigenen auch wie jetzt zum Beispiel mit meinem Freund aus Korea.

00:51:17: Das hat mir so einen neuen Aufschwung gegeben für alle meine anderen Beziehungen was dann auch mit Leuten zu teilen.

00:51:24: deswegen das ist so wichtig, dass wir untereinander einfach erzählen wenn etwas gut läuft und uns gegenseitig ermutigen und auf der anderen Seite aber auch zu sagen hey da unterläuft es nicht gut kannst du bitte mit beten?

00:51:37: also ich habe Diese Freundin aus China, da ist der Kontakt zwischendrin abgebrochen.

00:51:42: Dann war er wieder da, gerade sind wir dann nicht in Kontakt und da habe ich ein paar Freunde, denen hab' ich von ihr erzählt, einen Kumpel in Italien und der fragt immer wieder so alle paar Wochen sagst du hey wie sieht's denn aus mit ihr?

00:51:54: Wie kann ich für sie

00:51:55: beten?".

00:51:56: Und das wird immer wieder zur Ermutigung für mich und treibt mich immer wieder neu ins Gebet, dass ich sage okay wenn mein Kumpelt, der Sie nicht mal kennt, für Sie betet, dann kann ich auch für Sie Beten so dran bleiben.

00:52:07: Und wie gesagt, ich weiß ja nicht was da passiert wo ich es nicht sehen kann.

00:52:12: Boah das finde ich auch richtig gut.

00:52:14: und vielleicht auch ein Aufruf an euch als Alltagsmissionar sage ich immer wieder sind wir nicht allein unterwegs und wenn du deine Anliegen für Menschen, für die du betest an denen du dran bist, das teilt mit anderen und die fragen dich danach.

00:52:30: Das ist total ermutigend.

00:52:31: das zu machen.

00:52:33: Finde ich echt ein gutes Beispiel.

00:52:36: Ja, also an sich habe

00:52:52: ich schon immer mit Freunden über ein Glauben geredet.

00:52:57: Da hatte ich Freundschaften, wo ich über Jesus geredet habe.

00:53:02: Es ist inzwischen so lange her, dass sich nicht mehr sagen kann, war ich beleidigend oder meine Botschaft beleidignd?

00:53:09: Weil wir wissen es ja, das Evangelium ist ein Anstoß von dem Herr ... Es kann sein, dass wirklich auf verhärtete Herzen getroffen ist.

00:53:18: Es kann natürlich auch sein, mangelnde Reife und so ist nicht gut kommuniziert habe, dass ich der Anstoß war.

00:53:25: Das weiß ich jetzt nicht mehr.

00:53:26: aber da gab es mindestens zwei Freundschaften die mir spontan einfallen, die in die Brüche gegangen sind.

00:53:34: Aber auch da versuche ich immer noch.

00:53:36: wenn ich an diese Mädels denke dann bete ich für sie In Anführungsstrichen die Drohung unter Christen.

00:53:44: Ich bete für dich, ob du willst oder nicht?

00:53:46: Du kannst mich nicht aufhalten!

00:53:47: Also selbst wenn wir ... ich kann für meinen schlimmsten Feind beten.

00:53:51: Ähm...ich hab in der Regel keine Feinde.

00:53:53: Ich habe selten schlechte Erlebnisse mit Leuten aber auch so ähm hatte ich letztes Jahr ein sehr ungütliches Erlebnis mit jemandem und Ich mag die Person nicht, aber ich liebe sie weil Jesus sie liebt.

00:54:08: Und dann bete ich trotzdem für Sie und das ist genau so mit Freundschaften, die in die Brüche gehen.

00:54:12: Aber wie auch gesagt habe es sollte halt... Es sollte nicht die Norm sein!

00:54:16: Also es sollte die Botschaft sein, die Anstoß ist und nicht wir.

00:54:23: Was hast du konkret daraus gelernt?

00:54:24: Was würdest Du heute anders machen zum Beispiel im Bezug auf die beiden aus deiner Gymnasialzeit?

00:54:32: Ich weiß nicht, ob ich sagen kann, dass ich was draus gelernt habe.

00:54:34: Was ich anders machen würde?

00:54:35: Weil es eben zu lange her ist, das ich nicht weiss... Also es war jetzt halt nicht so, dass wir damals über einen Glauben geredet hätten und dann haben sie mir gesagt, ich will nichts mehr mit dir zu tun haben sondern wir hatten immer wieder Glaubensgespräche und waren auch voll in Ordnung!

00:54:49: Und ich konnte viel um meinen Glaubenteilen.

00:54:51: und bei beiden war es jeweils Jahre später.

00:54:56: Bei der einen hatte ich da mal nachgefragt Bestimmt.

00:54:59: Das war dann nach und da war ich in Korea, also da war dann bestimmt so fünf Jahre später oder so, nachdem ich sie das letzte Mal gesehen hat, dann habe ich sie mal angeschrieben.

00:55:07: So hey wie geht's dir denn?

00:55:09: Und dann kam zurück so hey so und so sieht es aus.

00:55:11: aufgrund dessen will ich nichts mehr mit dir zu tun haben.

00:55:13: Und die andere ... Da wars noch länger her glaube ich Und die hat mir dann mal von sich aus geschrieben, so hey unsere gemeinsamen Freunde haben gesagt ich soll's dir sagen persönlich.

00:55:23: Ich will nichts mit dir zu tun haben und von dem her war es eben weil schon Jahre vergangen waren kann ich jetzt nicht sagen da weiß ich voll daran lags und das habe ich raus gelernt.

00:55:32: aber ich glaube es hat mich schon gelehrt dass ich eben vorsichtig sein will und dass ich sehr gut kommunizier.

00:55:38: Hey!

00:55:39: Ich glaube dass dir das Evangelium ein sehr sehr sehr großer Segen sein kann und deswegen rede ich mit der drüber.

00:55:46: Wenn du eine andere Meinung hast, eine andere Überzeugung hast dann respektiere ich dich trotzdem.

00:55:52: Ich liebe Dich!

00:55:53: Ich will Dich nicht ablehnen.

00:55:54: Ich kann aber nicht alles gut heißen was Du

00:55:56: tust.

00:56:00: Gibt es nicht mal irgendwie einen Stufentreffen was ansteht oder so?

00:56:03: Leider noch nicht!

00:56:04: Ich hoffe sehr... ...Ich hoffe sehr dass das mal noch kommt.

00:56:07: Das gibt's noch mal

00:56:08: in die Gelegenheit Die Rüscher wenn du Zeit mit nicht Christen verbringst.

00:56:16: Wie schützt du dich selbst davor irgendwie, Kompromisse einzugehen oder dich von ihrem Lebensstil beeinflussen zu lassen?

00:56:28: Also gerade wenn du sagst das sind meine Freunde mit denen verbringe ich viel Zeit.

00:56:33: man setzt sich mit der Denkweise auseinander.

00:56:35: wo gibt's wo zieht man da Grenzen?

00:56:40: Hat das gar keinen Einfluss?

00:56:42: Oder was würdest du da sagen, was sind deine Learnings?

00:56:46: Für mich selber ist die Frage nicht so relevant.

00:56:49: Aus zwei Gründen des eine ist, dass ich von Natur aus sehr stur sein kann und im Glauben kommt mir das zu gute weil ich ein ganz oder gar nicht Typ bin.

00:56:58: Und ich gesagt habe okay, ich lebe für Jesus kompromisslos.

00:57:02: Was nicht ist, das ist nicht!

00:57:05: Auf der anderen Seite hat Gott mich schon immer mit anständigen, nicht christlichen Freunden... gesegnet.

00:57:11: Also auch in der Schule war es so, wir waren eine Freundesgruppe die über verschiedene Klassenstufen hinwegging also keiner von uns war in einer gleichen Klasse.

00:57:19: Wir waren dann auch mal zusammen weg das man sagt man geht zusammen mal ins Pub oder so.

00:57:23: ja dann trinkt jeder ein Getränk und dann gehst du nach Hause und dann ist gut.

00:57:27: ich hatte nie die Freunde die irgendwie sagen boah sie machen jetzt voll Party und ziehen mich mit rein oder sie sind am Rauchen oder Kiffen oder sonst irgendwas.

00:57:37: Von dem her hatte ich immer sehr liebe Freunde und Wendern, wo ich sage, das mache ich als Christ nicht.

00:57:44: Dann ist es okay.

00:57:47: Es war von Anfang an klar, dass ich anders lebe als mich Christen.

00:57:52: Das stand auch nie zur Debatte.

00:57:55: Was ich von meinen Eltern früh gelernt habe, als ich ein Kind war, haben sie gesagt mit Jesus zu leben heißt anders zu leben als nicht Christen.

00:58:03: Dann bin ich halt in der Grundschule auch schon rumgelaufen und hab gesagt, wenn ich mal einen Freund habe dann nur einen den ich heirate.

00:58:10: Sechs von der Ehe ist nicht... In der Grund-Schule schon!

00:58:14: Und nein ihr dürft nicht von mir... Ich schreibe nicht von euch ab und ihr dürfte aber auch nicht abschreiben.

00:58:18: Von mir von dem her war keine Kompromisse einzugehen, war für mich eigentlich immer ziemlich leicht.

00:58:24: Klar manchmal wirst du dadurch ein bisschen zum Außenseiter Gerade jetzt auch in den letzten Jahren.

00:58:29: Ich mein, je kompromissloser ich lebe, desto leichter wird es kompromesslos zu leben weil ich erlebe was ich dadurch gewinne.

00:58:36: Also ich meine ist jetzt halt nicht so dass Gott irgendwie voll viele Regeln aufstellt und dann hältst du dich dran und da verlierst du eine ganze Lebensfreude Und alles was Spaß macht.

00:58:45: und keiner will etwas mit dir zu tun haben Sondern Du gewinnst ja Lebensfreute Deine Freude der Friede Wird ja umso tiefer Je Kompromissloser Du für Jesus lebst.

00:58:56: Und von dem her ist es dann auch relativ leicht zu sagen, ja okay da und da bin ich halt nicht dabei.

00:59:01: Die Leute, die das nicht akzeptieren können würden dann wahrscheinlich nicht in meinem Freundeskreis landen sondern für die hätte Gott jemand anderes erreichen kann.

00:59:11: Gibt es jemanden in deinem Leben mit dem du dich so über deine Glaubensgespräche auch austauschen kannst, der dir vielleicht auch manchmal ein Rat gibt, eine Hilfestellung gibt oder dich vielleicht auch sogar mal herausfordert?

00:59:24: Also einen Christen.

00:59:26: Ja, also ich habe relativ viele Freundschaften und auch einige sehr gute tiefe Freunde.

00:59:32: Die Herausforderung ist, dass die meisten von denen international sind.

00:59:35: Von dem ich habe so ein paar Freunde, die im Ausland leben mit denen tausche ich mich dann alle paar Wochen aus wurden auch wirklich einen tiefer geistlicher Austausch da ist.

00:59:44: Da ist natürlich nicht so dieses day-to-day.

00:59:47: Da hab' ich aber Lisa, die auch hier arbeitet sie war auch schon bei unseren Straßen Outreachs mit dabei und so und sie isst dann auch diejenige, der mal sagt hey du da im nächsten Gespräch solltest du es vielleicht anders angehen lassen.

01:00:00: Mit ihr habe ich einen sehr, sehr guten Austausch und wir können uns gegenseitig herausfordern.

01:00:06: Sie ist auch total on fire für Jesus und hat eine Leidenschaft für Evangelisationen und so.

01:00:11: Und da können wir uns sehr gegenseITiG befeuern und dann auch gegenseItig zur Rechenschaft ziehen.

01:00:15: Jetzt hab' ich gesagt okay Lisa Ich will mein Gebetsleben noch intensivieren das und dass es meine Idee ziemlich bitte zu Rechenschaft frag hin und wieder mal nach und wenn nicht mach gebt mir den Tritt in den Hintern weil Ein liebevoller Tritt in den Hintern ist das wertvollste, was dir im Glaubensleben passieren kann.

01:00:32: Von dem her ist mir schon immer sehr wichtig da Leute zu haben, engere Freundschaften und ansonsten aber auch ja erfahrenere Christen ältere Christinnen die mehr Lebenserfahrung haben wo man dann zum Beispiel am Mittagstisch halt sagt hey lass mal über dieses oder jenes Thema reden wo man da mehr Perspektive bekommt.

01:00:50: nicht ganz so viel persönliche Beziehungen vielleicht.

01:00:53: da ist auch wo man Perspektiven bekommt.

01:01:01: Wie öffnen sich in deinem Alltag irgendwie regelmäßig Türen über den Glauben zu reden?

01:01:07: Du hast ja eben aufgezeichnet, dass gar nicht so leicht ist sein, den du hier arbeitest.

01:01:13: Aber gibt es da bestimmte Orte oder bestimmte Zeiten wo du mehr Möglichkeiten hast, das dich wiederholt?

01:01:22: Ich würde jetzt nicht sagen bestimmte Orte oder Zeiten, sondern eher in jeder Beziehung die ich habe.

01:01:27: Also wenn du mich kennenlernst und erfährst du eher früher als später das ich Christ bin entweder du hockst bei mir im Wohnzimmer und dann hab' ich da dieses gelbe Schild über dem Türrahmen wo draufsteht Aufsehen zu Jesus.

01:01:38: allein dadurch weiß schon mal jemand okay, die nimmt das irgendwie ernster Dann kannst du darüber ins Gespräch kommen.

01:01:44: genauso.

01:01:44: aber wenn ich jetzt halt jemand Neues kennengelernt weiß Wenn du mich fragst ja was arbeitest Du?

01:01:48: Dann habe ich drei Möglichkeiten zu antworten.

01:01:49: Entweder ich sage ich bin Text darin Okay, nächstes Thema.

01:01:54: Oder ich sag ja, ich bin Texterin in der Stiftung?

01:01:57: Dann ist vielleicht schon so A-O-Ki was denn für eine Stiftungen?

01:02:00: oder Nummer drei und das ist das, was ich wähle Ich bin Texterin in einer christlichen Stiftion Und dann weiß die andere Person sofort A-OK Da steckt mehr dahinter bei ihr.

01:02:09: und dann hinter fragt die Person schon gar nicht.

01:02:11: so sehr glaube ich wenn ich dann später mal auf den Glauben zu sprechen komme weil er schon von Anfang an gehört hat A-Okie die is Christian und genauso einfach Gesprächsmöglichkeiten, die da sind, nutzen.

01:02:22: Also zum einen einfach von sich selber erzählen was hast du am Wochenende gemacht?

01:02:26: Ja ich habe mich ausgeruht!

01:02:28: Oder ich sage ja im Wochenden, hey da war ich in der Gemeinde übrigens boah ich hab da was gehört, in der Predigt ist fand ich total spannend.

01:02:34: darf ich das mit der Teilen?

01:02:35: oder Hey letzte Woche habe ich etwas gelernt nämlich diese Originis.

01:02:40: oder ich sag letzte Woche Beim Bibel lesen ist mir dies oder jenes wichtig geworden.

01:02:44: Oder Gott hat mir das und es gezeigt, ich bin Gott dankbar für statt.

01:02:49: Ich bin dankbar dafür.

01:02:50: Diese kleinen Sachen in einem Interview, das hatten wir in einem der ersten Magazinemals, da hat ein Kumpel von mir, den haben wir da interviewt, er sagt immer einen Satz mehr.

01:03:00: Und für mich ist es oft so ein Wort mehr und das reicht schon aus!

01:03:04: Dass so eine Hook gibt

01:03:05: und

01:03:05: Interesse weckt.

01:03:06: Genau,

01:03:07: entweder Interesse weg, dass die Person nachfragt.

01:03:09: Hey was meinst du denn damit?

01:03:11: Oder ja klar darfst davon erzählen oder das ich dann halt einfach später nachfragen kann drauf eingehen kann.

01:03:18: Ich bin jetzt dabei bei der Physiotherapie einmal in der Woche langfristig richtig cool!

01:03:22: Und dann kann ich da halt auch sagen, so ja.

01:03:25: Ich arbeite dessen des und dann kannst du nächstes Mal fragen Ja okay was hast Du denn für eine Erfahrung mit dem Bibel lesen?

01:03:30: oder ach Du bist aus der und der Kirchengemeinde oder so Bist Du da jetzt noch dabei?

01:03:35: Was hat sich denn deinem Glauben verändert oder so?

01:03:37: Also einfach immer ein bisschen aufmerksam sein was Für Anknöpfungspunkte sind in da und Dann Einfach niederschwellig anknüpfen und wenn die andere Person nicht darüber reden will dann wird es Dir schon sagen und dann sagst Du hey ok alles klar Und dann entweder versuchst du es halt ein paar Wochen oder Monate später nochmal.

01:03:56: Oder du lässt das halt sein und dann ist auch okay?

01:03:58: Jetzt

01:03:59: hast Du gerade ein Beispiel gebracht, Physiotherapie.

01:04:06: Da hast Du da wahrscheinlich mehrere Termine hintereinander in Anwendungen was auch immer.

01:04:11: Und da kann man irgendwie auch ein bisschen Beziehung aufbauen oder im Glaubensgespräch kommen wenn sich das ergibt Wie ist das mit so Leuten, die man echt nicht oft sieht und nicht regelmäßig sieht?

01:04:23: Wie die Kassiererin an der Kasse oder... ...der Friseur.

01:04:28: Oder weiß ich nichts.

01:04:29: Redet man da auch?

01:04:30: Da muss ich sagen, da hab' ich ehrlich gesagt gar keine Gespräche!

01:04:34: Weil es überhaupt nicht zu meinem Persönlichkeits-Tipp passt.

01:04:37: also ich bin...

01:04:38: Du bist dann ganz stumm!

01:04:39: Ich bin dann sehr stumm ja weil ich bin ein extrem beziehungsfokussierter Mensch.

01:04:46: Aber

01:04:46: zu dem Frisör kann man ja auch eine Beziehung haben, wenn man da alle... Ich weiß nicht wie du aufgehst.

01:04:49: Vermutlich

01:04:50: theoretisch und ich geh gar nicht hin!

01:04:52: Ich war in meinem Leben zweimal beim Frisor.

01:04:55: Okay, gut

01:04:56: nehmen wir ein anderes Beispiel.

01:04:57: Was weiß ich?

01:04:59: Die Nachbarn.

01:05:00: Da bist du jetzt einen Sommerfest.

01:05:01: Genau.

01:05:02: Und da ist zum Beispiel auch, ich hab meine Nachbarin vor der Tür kennengelernt dann haben wir WhatsApp ausgetauscht und dann schreibe ich halt mal so hey wie geht's dir?

01:05:10: und dann sagt sie was.

01:05:11: und dann zeige ich so Hey Tut mir leid, dass ihr gerade da schwer fällt.

01:05:15: Dessen das als Ermutigung.

01:05:16: Dann trifft man sich mal zum Brunch oder so.

01:05:19: Aber jetzt kommen wir gleich noch zu der Dienste auf der Straße?

01:05:23: Das sind ja auch keine Beziehungen.

01:05:25: Ja!

01:05:26: Da ist aber direkt da okay... Das ist meine eine Chance dem den Stein in den Schuh zu legen wo der andere aber schon redebereitet sich.

01:05:35: Also sowas ich weiß auch im Bus Anabos halt der Stelle einkaufen oder so.

01:05:40: Ich selber, ich bin natürlich Mensch... ...ich werde nicht gerne angesprochen von Leuten und ich spreche nicht gerne Leute

01:05:46: an.".

01:05:46: Ja

01:05:46: aber einfach Kasse machen?

01:05:46: Und

01:05:47: du hast ja diese zwei Minuten an der Kasse irgendwie wo dir vielleicht was mitgeben kannst oder so und da habe ich gar nicht irgendwie den Kopf dafür.

01:05:55: auf der Straße weiß ich okay.

01:05:56: ich gehe jetzt konkret dahin zum Beispiel mit einer bestimmten Frage stelle die Frage und dann weise ich werde ein paar Minuten bis Eine Stunde, je nachdem wie offen die Person ist.

01:06:06: Ein Gespräch haben und dann vielleicht irgendwie Nummer austauschen

01:06:10: oder so.

01:06:10: Das kann man an der Kasse jetzt nicht machen.

01:06:12: Es sei denn du hast einen extrem großen langen Eintausch?

01:06:15: Und dann hat die Kassiererin aber meistens auch was anderes zu tun als noch nebenbeilen Pfeuchten zu halten.

01:06:23: Okay also dann habe ich das richtig verstanden.

01:06:24: Du bist vor allen Dingen beziehungsorientiert und deine Gespräche sind so persönliche Begegnungen, die auf längerfristig angelegt sind.

01:06:33: ... one-on-one Präsenz oder wie man das auch immer nennen soll.

01:06:39: Ich habe aber jetzt auch immer wieder rausgehört, dass du auch digital unterwegs bist.

01:06:43: Hast du auch so digitale Beziehung?

01:06:45: Oder rein digitale

01:06:46: beziehung?!

01:06:47: Sehr viele sogar!

01:06:49: Also ich hab Freunde über... sagen wir mal ein bisschen scherzhaft.

01:06:51: Ich hab überall auf der Welt Freunde aus einem Deutschland.

01:06:54: Also ich habe schon ein paar Freunde in Deutschland, aber die meisten sind tatsächlich... also ich hab einen guten Freund.

01:07:01: Der ist Muslime der wohnt in Marokko.

01:07:03: Ich hab Freunde in China, Korea und Japan In Amerika, Kanada Frankreich Italien Keine Ahnung überall.

01:07:11: Das heißt das läuft eigentlich alles digital.

01:07:14: Manches sind Freundschaften durch die Leute persönlich kennengelernt habe und dann ging es halt digital weiter.

01:07:21: Also entweder die haben halt, war eine Weile in Deutschland sind dann wieder nach Hause gegangen oder wir waren gemeinsam bei der Steiger-Missionsschule oder ich war eben in Korea, die waren auch in Korea sind dann nachhause oder jetzt noch in Korea oder so.

01:07:33: Und manche kenne ich tatsächlich nur online, hab sie auch noch nie getroffen bin dann halt vielmehr mit Schreiben beschäftigt.

01:07:42: Aber auch da kann man über einen Glauben reden.

01:07:44: Also mit meinem muslimischen Freund habe ich viel über Jesus geredet, der ist auch total offen nicht so dass er persönliches Interesse hat aber das sich halt von mir erzählen kann und so auch da... Ich weiß nicht was Gott für Samensät also von dem her des Medium muss da eigentlich nicht irgendwie dich aufhalten.

01:07:59: Also ich bin jetzt nicht in den sozialen Medien unterwegs, da sehe ich Großposter oder so.

01:08:04: Ich leiche nur.

01:08:06: Weiß auch nicht inwiefern das Ziel gerichtet ist.

01:08:09: Ich glaube es hat sicher seinen seinen Stellenwert.

01:08:14: Es kommen Leute durch Social Media und so zum Glauben, ich glaube im Großen und Ganzen geht es aber wirklich um die persönliche Beziehung.

01:08:21: Aber ob die dann persönlich stattfindet oder online das ist dann halt nochmal eine andere Frage.

01:08:27: grundsätzlich ist es natürlich leichter wenn sie persönlich statt findet.

01:08:31: aber die Frage ist immer Inwiefern geht das?

01:08:33: Weil dann musst du dich halt treffen, da müssen beide Zeit haben.

01:08:36: Dann hat jeder seinen Terminplan der sehr voll ist.

01:08:39: insofern ist es natürlich leichter online weil du antwortest halt dann wenn du Zeit hast oder hin und wieder alle paar Wochen telefonierst du mal oder so und dann kannst auch gute tiefe Beziehungen aufbauen.

01:08:52: Würdest du denn sagen dass es einen Unterschied gibt zwischen digitalen und persönlichen Begegnungen?

01:09:01: Worin liegt er

01:09:05: Grundsätzlich, jetzt mal gar nicht unbedingt beim evangelistischen.

01:09:07: Aber grundsätzlich ist natürlich einfach wie gesagt digital.

01:09:12: du kannst halt antworten wann du willst das heißt aber du hast halt nicht mehr so dieses diese unmittelbare Beziehung zwischen dem Austausch und deinem Leben.

01:09:21: Es ist eigentlich eher was, was nebenherläuft als jetzt mit meinen Arbeitskollegen, wo ich dann sag her okay lass nach der Arbeit noch irgendwie einen Kaffee trinken gehen oder so und erzähl mir wieder ein Tag war.

01:09:33: das ist natürlich eine andere Art vom Austausche.

01:09:37: es kommen natürlich auch immer bisschen drauf an.

01:09:39: also Klar, mit jemandem persönlich auf der Couch zu hocken und zu reden ist was anderes als ihm eine Nachricht zu schicken.

01:09:46: Du hast gerade beim Chatten halt viel mehr Raum für Missverständnisse.

01:09:54: Es wird schnell aufwendig.

01:09:56: also wenn jetzt mit jemanden auch Glaubensgespräch führst dann schreibt ihr dir so ein Paragraf und dann schreibst du so einen Paragraph zurück und dann ist natürlich auch ne gewisse Hürde da.

01:10:06: jetzt allein schon in den Chat reinzugehen ist natürlich leicht.

01:10:09: Da werden jetzt andere auf der Couch sitzt und dann kannst du, warte mal, was meinst du denn damit?

01:10:15: Oder da kannst du halt leicht auch eine Stunde oder zwei reden oder so.

01:10:19: Ich hatte auch schon Glaubensgespräche die gingen fünf Stunden lang oder so Und danach ist alles gut und du gehst nach Hause und gut ist.

01:10:28: Wenn wir das gleiche Gespräch diese fünf Stunden getippt hätten

01:10:33: Dann

01:10:34: wirst du wahnsinnig

01:10:36: Ja gut, man kann sich ja auch ein Video-Call machen.

01:10:39: Genau das ist dann eben das andere.

01:10:41: Wenn die Zeitverschiebung nicht zu groß

01:10:42: ist?

01:10:42: Genau und oder wenn einer bereit ist Opfer zu bringen?

01:10:46: also ich meine theoretisch geht eigentlich auch dass man findet wenn es dir wichtig ist wirst du für Wege finden.

01:10:54: Ich weiß selber, wie herausfroren es ist, Alltagsmission zu leben aus deiner eigenen Bubble rauszukommen.

01:10:59: Viele unserer Zuhörer wissen das auch.

01:11:01: als Christen sind wir irgendwie oft in so einer christlichen Bubble eher drin.

01:11:04: was würdest du jemandem raten der kaum nicht Christian kennt?

01:11:08: Wie kommt man da raus?

01:11:10: Ich

01:11:12: denke es gibt verschiedene Wege.

01:11:13: Das eine ist wenn du dich an deine christlichen Freunde die nicht christliche Freunde haben sag hey Du hast doch viele nicht christliche Freunde, magst nicht mal ein Spieleabend mit mir machen.

01:11:23: Und die mitbringen

01:11:25: oder du lädst die ein und ich darf auch

01:11:28: kommen.".

01:11:29: So kann man versuchen.

01:11:30: Ansonsten wertkreativ überleg was machst du gerne?

01:11:34: Und dann such dir was wo du das machen kannst.

01:11:36: wie für mich war dass ich liebes zu singen.

01:11:38: Ich singe auch gern mit Leuten zusammen und dann hat mir eine Schwester aus der Gemeinde empfohlen so hey du es gibt da einen Chor.

01:11:44: also falls du gerne singst und gerne mit Nichtchristens zusammen bist Ich singen gerne und wir gern mit nicht grüßen zusammen.

01:11:51: Ja, dann gehst du halt da hin.

01:11:53: Was habt ihr denn gesungen?

01:11:54: Alles Mögliche!

01:11:55: Also Pop, Disney bisschen Jazz...

01:12:00: Keine Volkslieder.

01:12:03: Nee, dankbarerweise nicht.

01:12:05: Okay gut.

01:12:06: Und dann ja schaust du halt dass du da reinkommst und ansonsten ich glaube das ich da jetzt schon so ein bisschen in einer besonderen Position bin oder wir Die meisten Christen hätten die Möglichkeit, Leute kennenzulernen.

01:12:22: Weil sie nicht in so einer krassen christlichen Bubble sind von christlicher Arbeit und nur christliche Gemeinde und nur kristliche Nachbarn.

01:12:28: weil das war auch noch als ich hier hergezogen bin habe ich ja hier in der WG gewohnt.

01:12:30: Das heißt ich hatte nur christliche Nachbaren.

01:12:33: Du hast deine Möglichkeiten.

01:12:34: du hast in der Regel nachbarn mit denen du in Kontakt kommen kannst.

01:12:37: Du hast an der Regel Arbeitskollegen mit den du in kontakt kommen kannst.

01:12:40: vielleicht wohnst du noch bei deiner Familie.

01:12:43: dann kannst sagen hey Dein Freundeskreis, wenn das Geschwister kennt zum Beispiel in einer ähnlichen Altersgruppe ist.

01:12:49: Ja kann ich da mal hin.

01:12:50: oder Wenn du jetzt halt eine Mama bist dann unterhältst dich halt mit den Müttern am Spielplatz oder so und So kann man dann eigentlich Leute kennenlernen.

01:12:59: also ein bisschen schauen okay wo sind denn schon?

01:13:02: Wo schlummern schon potenzielle Freundschaften?

01:13:04: und ansonsten wo kann Ich neue leute kennen lernen?

01:13:12: ja Falls du den Newsletter noch nicht bekommst, abonnier ihn unbedingt.

01:13:18: Darin versorgen wir dich regelmäßig mit Tipps und Angeboten für deine Alltagsmissionen Und die newsletter findest du auf holkebach.org.

01:13:27: slash newsletter.

01:13:29: einfach anmelden.

01:13:30: dann klickst du den regelmässig.

01:13:32: Ja johrscher erzähl mal wann hat es bei dir klick gemacht?

01:13:36: also dieser moment wo du dachtest ich will menschen zu jesus führen.

01:13:42: Ich weiß nicht, ob es den Moment in diesem Sinne gab.

01:13:45: Weil wie gesagt mir war es eigentlich immer wichtig... ich habe das erste Mal wirklich verstanden dass es Gott gibt und dass ich ihn ernst nehmen muss.

01:13:52: da war ich sechs.

01:13:54: Und dann war ich in der sehr guten... Da erinnert

01:13:55: du dich noch daran?

01:13:56: ...da erinnere ich mich noch dran.

01:13:57: ja!

01:13:57: Das war an Weihnachten und ich hatte einen recht unverschämt ist, gebetet.

01:14:03: Gott wenn es sich gibt dann will ich dieses Kissen zur Weihnachten haben?

01:14:05: Dann habe ich dieses kissen zu Weihnachten bekommen entgegen alle Erwartungen und das hat mir schon so die Augen öffnet.

01:14:10: so okay es gibt gott und ich glaube den muss nicht ernst nehmen.

01:14:14: Und wie gesagt dann war ich in einer sehr guten Bibel treuen Gemeinde von dem er hat.

01:14:17: Ich hab vom klein auf geglaubten.

01:14:18: deswegen ich erinnere mich auch dran In der Grundschule bin ich da war ich dritte vierte Klasse Bin ich mit einer Freundin um den Platz gelaufen habe mit ihr über Jesus geredet Von dem her, das war eigentlich schon immer da.

01:14:28: Und dann auch der Wunsch okay ich glaube dass das wahr ist alle anderen sollen das wissen.

01:14:32: Ich will Leute zu Jesus hinführen Aber es ist schon noch mal deutlich intensiver geworden, jetzt hat in den letzten Jahren so ein ganz großer Punkt.

01:14:41: Also ich bin zwar nach Korea als Missionarin aber war eigentlich danach, also ich bei der Steiger-Missionsschule war weil ich da Gott nochmal ganz neu kennengelernt habe und viel, viel intensiver.

01:14:52: Und da hat er wirklich meine Liebe zur Evangelisation noch einmal vertieft und so richtig angefacht, so eine richtig heiße Glut draus gemacht.

01:15:01: Seitdem ist das so richtig mein Anliegen... Sagen, okay ich will dafür leben.

01:15:05: Ich will das nicht nur irgendwie so nebenbei oder für ein Jahr sondern ich will dass das Zentrum dessen ist was sich die vierundzwanzig Stunden am Tag übermacht.

01:15:18: Was treibt dich dabei an?

01:15:22: Warum investierst du da rein?

01:15:27: Weil ich weiß dass es wahr ist und weil ich weiß, dass es gut ist.

01:15:31: also Ich sage, seit meiner Rückkehr zu Jesus ich erlebe ja was es bedeutet, Jesus zu kennen und das ist nicht nur so ein Jaes ganz nett.

01:15:42: Ist ganz gut!

01:15:43: Das ist kein... Was man oft hört ist so Ja is schön wenn's dir für dich funktioniert, ist ja schön wenns dir gut tut aber es ist mehr als dass Es gibt keine tiefere Freude, es gibt keinen tieferen Frieden In diesem Sinne, es gibt keine größere Herrlichkeit als mit Jesus zu leben.

01:16:02: Und davon bin ich immer wieder überwältigt und dann will ich dass das jeder weiß... ...und dann insbesondere wenn ich die Person kenne.

01:16:10: wie gesagt Ich bin sehr emotionsgetrieben und ich bin sehr beziehungszentriert und sage natürlich okay ich liebe diese Person ja Ich kenne jemanden gar nicht so lange und investe hier so viel Herz in die Reihen, es hat Gott mich einfach geschaffen.

01:16:26: Und dann kann ich gar nicht anders als sagen du musst doch Jesus kennenlernen!

01:16:29: Du musst wissen was du verpasst, du musst wissen das ist die Wahrheit, dass es nicht nur irgendein schönes Märchen oder so... Es ist die wahrheit und sie ist gültig für dich und sie wird dein Leben im besten Sinne vollkommen auf den Kopf stellen.

01:16:42: Das musst du wissen.

01:16:50: Wie bereitest du dich auf solche Glaubensgespräche vor?

01:16:55: Es gibt verschiedene Komponenten.

01:16:56: Das eine ist Gebet, das sei ich mal die geistliche Komponente, da ich sage okay mit wem will ich mich denn irgendwie treffen?

01:17:03: oder mit wemen möchte ich online oder wie auch immer darüber reden und dann konkret für die Person beten und zwar längerfristig?

01:17:10: immer wieder können lange Gebete sein können aber auch kurze Gebete seien.

01:17:14: es muss oft glaube ich gar nicht so umfangreich sein dass ich auch immer wieder bete, okay Gott schenkt mir das richtige Herz dabei.

01:17:21: Also nicht nur für die andere Person Beten sondern auch für mich selber, da ich sage ok Ich möchte Gelegenheiten gut wahrnehmen, ich möchte mehr zuhören als reden, ich will Fragen stellen Bitte schenk du mir die richtigen Worte und so.

01:17:35: Und jetzt habe ich den Faden verloren weil ich noch einen zweiten Punkt hatte.

01:17:39: Genau der zweite Punkt ist sich inhaltlich vorzubereiten Dass man zum Beispiel bei Apologetik Einfach so ein bisschen die Basics drauf hat.

01:17:50: Oder wenn ich sage, okay, das war jetzt eine Frage im Gespräch, die konnte ich überhaupt nicht beantworten... Dann gehe ich die danach durch und sagt mir ja ok, wenn mich das nächste Mal jemand fragt was könnte ich dann sagen?

01:18:01: Und dann spiele ich am Kopf einfach ein bisschen Gespräche durch.

01:18:03: Was sagt der andere vielleicht?

01:18:05: Das sind imaginäre Gespräche aber sie helfen mir vorzubereiten.

01:18:10: Genau, einfach Training.

01:18:11: Also ich bin jetzt nicht so diejenige, die sich hinsetzt und den sie aufschreibt oder einen Kurs macht oder sowas, das taugt mir gar nicht.

01:18:17: aber ich führe sowieso ständig Selbstgespräche.

01:18:19: Mein Hirn ist immer so... ...und dann kann ich das ja auch irgendwie in was Gutes investieren.

01:18:24: Wie schläfst du dich?

01:18:26: Doch habe ich Träume ja auch!

01:18:29: Nein, ich hab ADHS.

01:18:31: Mein Hirn ist sehr aktiv die meiste Zeit meines Lebens und von dem ja das einfach in was Gutes zu investieren und dann eben zum Beispiel Podcasts zu hören oder Bücher zu lesen oder dann im Kopf eben Gespräche durchzugehen.

01:18:45: okay was diese oder jene Frage.

01:18:48: oder wenn dann in einem Film zB irgendwas vorkommt eine Frage wie kann Gott diese oder Jenes zulassen?

01:18:54: Oder Ja gut über's Christentum weiß ja jeder dass.

01:18:57: Okay, wie würde ich denn darauf reagieren?

01:18:59: Wenn das jetzt jemand in einem Gespräch sagen würde wo ich da bin oder ein Podcast.

01:19:03: Ja okay Moment!

01:19:04: Wie würde ich den an seiner Stelle antworten?

01:19:07: Ich mag auch die Videos von Stuart und Cliff Knechtle total gerne.

01:19:11: Die machen so Apologetik am Campus Und da dann auch einfach mal zu überlegen ok wenn mir jetzt jemand diese Frage stellen würde... wie würde iich denn drauf antwort'n?

01:19:18: Und es hilft einfach vorbereitet sein und einerseits zu wissen OK das sind Defizite dann weiß ich eigentlich gar nicht, was ich glaube oder warum.

01:19:31: Und zum anderen hilft es dir... ist im Kopf schon mal sofort zu formulieren okay würde mein Gegenüber das verstehen?

01:19:37: wenn ich so erkläre brauche vielleicht eine andere Wortwahl muss sich da vielleicht noch Begriffe erklären und es gibt ja halt auch eine gewisse Ruhe und Freimütigkeit wenn diese Fragen dann kommen dass du dann sagen kannst ok ich habe schon überlegt hier ist tatsächlich auch ne Antwort drauf

01:19:56: Was war dich für dich denn so am Anfang am schwersten, als du mit persönlicher Erfangilation angefangen hast?

01:20:02: und was hat sich da mittlerweile auch verändert?

01:20:06: Also es ist interessant dass ich habe Persönlich-Erfangelisation betrieben bevor ich wusste das sie existiert.

01:20:12: Ich war in Korea... Die

01:20:13: geborene Alltagsmissionaren!

01:20:16: Okay, du

01:20:17: warst in Korea.

01:20:19: Mit dieser Studentenmission und meiner Aufgabe war eigentlich direkte FAG-Lisation am Campus.

01:20:24: Und aus verschiedenen Gründen fiel mir das unfassbar schwer, und am Ende habe ich mich fragt so, boah, bissendlich eine totale Versagerin!

01:20:31: Was sollte das hier alles?

01:20:32: Und dann habe ich aber rückblickend geschaut und war so, hm ... Ich hab doch mit ziemlich vielen Leuten über den Glauben geredet.

01:20:37: Dann kam ich hierher und die hat mir erzählt übrigens es gibt sowas das nennt sich Alltagsmission.

01:20:42: Das sollte jeder Christ machen!

01:20:43: Und das ist persönliche Evangelisation.

01:20:45: Und persönlicher Evangelisation heißt einfach in einer persönlichen Beziehung über Jesus reden.

01:20:48: Und ich war so Ha!

01:20:50: Das mache ich seit Jahren.

01:20:52: Mir taugts... Mir hats da gar nicht so getaugt direkt der Evangelisation auf dem Campus zu machen Aber schon da hatte ich äh Total viele Beziehungen, wo ich das schon gemacht habe.

01:21:05: Das war die Einleitung.

01:21:06: Jetzt habe ich deine Frage vergessen.

01:21:07: Meine Frage war, was fiel dir anfangs am schwersten in der persönlichen Erfindation?

01:21:12: Wie hat sich das so entwickelt?

01:21:13: Ja von dem her kann ich jetzt gar nicht sagen dass es so ein Anfang gab wo mir etwas schwerfiel weil ich sie wie gesagt ich hab schon gemacht bevor ich wirklich wusste dass es gibt.

01:21:21: Du bist

01:21:22: sehr beziehungsorientiert und da hast du's einfach mit einfließen.

01:21:25: Genau also von dem erst ist für mich eigentlich das natürlichste überhaupt über Jesus zu reden.

01:21:30: Ich denke was dich aber verändert hat ist dass ich es jetzt halt viel viel bewusster mache dass ich sage, okay das ist auch mein Ziel.

01:21:36: Ich bete jetzt konkret dafür davor.

01:21:39: also auch in Korea war es eigentlich eher so, ich nutze halt jede Möglichkeit die es gibt um über Jesus zu reden und jetzt ist aber viel mehr so da.

01:21:45: ich sag ok ich suche nach Gelegenheiten, ich versuche rauszufinden was die Person bewegt konkret und nicht einfach jetzt nur meinen Inhalt den ich weitergeben will hinzuklatschen sondern noch mehr Wert auf dieses Kennen lernen und Interesse entwickeln zu legen.

01:22:00: Ich glaube das hat sich entwickelt.

01:22:02: Manche denken ja so kein geborener Evangelist und ich habe auch nicht die Gabe, die Geistesgabe des Evangelisten.

01:22:10: Was würdest du dazu sagen?

01:22:12: Auf mich oder allgemein?

01:22:14: Allgemein!

01:22:15: Wenn dir so was jemand sagt...

01:22:17: Dann würde ich sagen vollkommen irrelevant in Bezug auf deine Eltagsmission.

01:22:24: Der Evangelist hat sicher eine bestimmte Begabung für Evangelisation an sich, dass die in der Evangelisation besonders leicht fällt und dass er leicht in Gespräche kommt und so, dass es da irgendwie vielleicht auch viel Wissen hat, dass er Menschen wirklich näher zu Jesus hinbringen kann.

01:22:39: An sich ist der Evangelist sein Job aber auch die Gläubigen genau dafür auszurüsten, FSA IV für die Zurüstung der Gemeinde Das heißt, du musst gar kein Evangelist sein um zu evangelisieren.

01:22:52: Sondern der Missionsbefehl von Jesus gilt für jeden einzelnen Christen genauso wie ... Seid sanftmütig, lass die Sonne nicht untergehen über ihren Zorn.

01:23:02: Das richtet sich an jeden einzelnen Christen und du kannst nicht sagen ja ich habe jetzt aber nicht... Die Geistesgabe der Sanft-Mut.

01:23:07: also darf ich zornig sein.

01:23:09: Du bist

01:23:09: überhaupt nicht die Geistes-Gabe des Sanfts?

01:23:12: Stimmt natürlich!

01:23:12: Aber gut, ja.

01:23:13: Ich

01:23:14: weiß was du meinst.

01:23:15: In einer frühen Podcastfolge von dir und Jochen da hat einer von euch mal gesagt von wegen ich hab nicht die Gabel zum Toiletten putzen deswegen muss ich es nicht machen oder ich hab' nicht die Gabe.

01:23:24: das ist großzügig.

01:23:25: sein soll so darf ich geizig sein oder so einringlich.

01:23:29: Also von dem her zu evangelisieren heißt ja eigentlich nur über Jesus reden, über das Reden was er getan hat und das sollte etwas sein, was aus unserem Herzen rauskommt.

01:23:41: wir sollten voll davon sein.

01:23:42: es sollte für uns nicht eine Überwindung zu sein über das zu reden was das Beste ist was uns jemals passiert ist.

01:23:49: Von dem her ich verstehe es wenn jemand sagt Ich fühle mich unsicher Aber an Unsicherheiten.

01:23:55: erstens kannst du dafür beten und zweitens kannst Du daran arbeiten.

01:23:58: Du kannst lernen beziehungsfähig zu sein, du kannst lernen sprachfähig Zu sein.

01:24:03: Die Frage ist kommen Sie deinem Auftrag nach?

01:24:06: Und ich glaube bei vielen Ist das Problem gar nicht mal unbedingt die Sprachfähigkeit oder Beziehungspfähigkeit sondern eher die frage der identität.

01:24:15: Nehmen sie für sich diese berufung an dass sie konkret dazu berufen sind zu evangelisieren und eben nicht nur Ein Billy Graham oder sonst irgendwie jemand?

01:24:26: In deinen letzten Sätzen hast du mir jetzt eine richtige Steilvorlage für eine Werbeeinlage gegeben, nämlich für Grow.

01:24:33: Es geht um bedeutungsvolle Beziehungen.

01:24:34: es geht darum sprachfähig zu werden und gute Fragen zu stellen.

01:24:38: Was hast du noch gesagt?

01:24:40: Du hast noch gerade irgendeinen Thema Identität.

01:24:42: Identität!

01:24:42: Identität.

01:24:43: wer bin ich in Christus genau?

01:24:44: was hat das damit zu tun?

01:24:46: All das sind Themen, die du bei GROW findest.

01:24:50: GROW ist das Trainingsprogramm zur Alltagsmission von Holkebach und du findest es auf holkebach.org.

01:24:57: Da kannst du dich gleich sofort anmelden.

01:24:59: Da kriegst du einen kostenfreien Zugang und dir eine Lektion anschauen.

01:25:03: Die kannst du selber machen?

01:25:04: Du kannst sie aber auch in einer Gruppe machen mit Leuten wo du denkst Boah das wäre richtig cool wenn wir das als Hauskreise oder als Kleingruppe machen.

01:25:12: sehr empfehlenswert!

01:25:13: Okay, also das muss jetzt einfach sein.

01:25:14: Ich

01:25:14: muss einmal ganz kurz noch dazu einhaken weil was ich richtig cool finde bei Grow ist nicht irgendwie so'n Kurs.

01:25:20: Ich bin überhaupt kein Typ für Kurse sondern es sind ja diese einzelnen Lektionen und du kannst dir dieses eine Thema raussuchen dass für dich wichtig ist.

01:25:27: Also wenn du sagst hey Identität!

01:25:28: Ich hab schon mal grundsätzlich verstanden als ich's brauch aber ich weiß nicht wie ich die Beziehungen bildet dann machst du die die die Lektion dazu und wenn du einen zur Menschen veräuchten brauchst noch machst du sie zum Menschen von dem her.

01:25:40: Ja.

01:25:40: Macht die Folgen?

01:25:41: Nein, macht

01:25:41: die Lektionen!

01:25:42: Oder eben haben wir noch ein Thema zum Beispiel Gottes Wirken und meine Verantwortung.

01:25:47: Ja ist auch so ein Thema okay.

01:25:49: Yerusha zurück zu dir du bist auf der Straße haben wir gerade öfters darüber gesprochen machst du relativ regelmäßig.

01:25:57: ist mehr so die konfrontative Evangelisationsmethode.

01:26:02: Wildfremde Leute, du gehst auf sie zu.

01:26:04: Hallo, kann ich reden mit dir und redest über deinen Glauben anders als in der Alltagsmission.

01:26:11: Das ist für viele Christen unvorstellbar einfach wildfremden Leuten anquatschen.

01:26:19: wie bist Du dazu gekommen?

01:26:20: Ja also erstens kann ich es verstehen dass es für sehr wild fremd ist, weil ich da eigentlich auch nicht überhaupt der Typ dafür bin.

01:26:28: Also ich liebe es neue Leute kennenzulernen!

01:26:30: Ich rede nicht gerne mit Leuten die ich nicht kenne.

01:26:33: Ich denke den Anfang dazu gab's als ich halt mit der Studentenmission erst in Deutschland und dann in Korea in Berührung gekommen bin.

01:26:41: Da war es natürlich schon so dass wir am Campus auch rausgegangen sind.

01:26:43: das war für mich aber immer eine Riesenüberwindung auf Leute zuzugehen und das war dann tatsächlich durch.

01:26:50: die Steigermission hat zur Zielgruppe junge Erwachsene in Großstädten, die nicht von sich aus in die Kirche gehen würden.

01:26:59: Das heißt man versucht zu überlegen ja okay wenn sie nicht zu uns kommen müssen wir zu ihnen gehen.

01:27:04: wie erreichen wir sie denn dann?

01:27:06: Und da ist gerade so dieses Thema Kreativität riesengroß.

01:27:09: also Musik Tanz Kunst und sowas Wenn wir viele Leute sind.

01:27:14: also wo wir in Amsterdam waren da waren halt hundertfünfzig Leute.

01:27:17: Da kannst du auch mal Tanzeinlage mit hundertfünfzig Leuten machen oder du ziehst mit Pauken und Trompeten durch die Stadt.

01:27:24: Und kommst dann ins Gespräch?

01:27:26: Wenn du weniger Leute hast, sind es natürlich ein bisschen andere Sachen aber dann machen wir zum Beispiel Kunstinstallationen oder halt irgendwie kreative Fragen oder so.

01:27:35: Und das hat mir total geholfen, mit Leuten ins Gespräch zu kommen.

01:27:39: Weil ich festgestellt habe zum einen... Ich hab' nen Aufhängungspunkt!

01:27:44: Wie kann ich mit Leuten in's Gespräch kommen?

01:27:46: Und zum anderen auf diese Art und Weise sind Leute total offen über ihren Glauben zu reden.

01:27:52: Ich meine, klar du hast immer auch die Leute sagen ne keine Interesse.

01:27:56: aber im Großen und Ganzen also so wenn ich rausgehe ich habe eigentlich jedes mal mindestens ein gutes Gespräch.

01:28:01: Ich hab oft wirklich Gespräche die eine halbe oder dreiviertel Stunde lang gehen ohne dass man sich im Kreis dreht und da haben wir halt auch verschiedene Hilfsmittel und die haben es mir viel einfacher gemacht und ich glaube das würde vielen anderen Leuten einfacher machen, das zu machen.

01:28:16: Also zum Beispiel ganz praktisch wir haben dann halt so ein Schild wo da eine Frage drauf steht und dann sind da Zettel hingeklebt und je nachdem wir gehen immer zur zwei raus und je Nach dem was für einen Typ Mensch du bist schreibst du da halt ne Frage hin.

01:28:28: also es gibt Leute die schreiben dann halt hin Was ist Liebe?

01:28:31: Was is Hoffnung?

01:28:32: Was ist der Sinn im Leben oder sowas?

01:28:34: Ich persönlich mag die Direktorin fragen, ich frag dann was kommt nach dem Tod.

01:28:38: Und dann gehe ich halt hin und sag so hey darf ich dich im Moment stören?

01:28:41: Wir haben eine Frage, was ist denn deine Antwort?

01:28:43: Schreib gerne auf egal was es ist!

01:28:45: Und dann sind die Leute schon mal so okay da hat jemand Interesse an mir.

01:28:48: Ah ok das ist kein Stand von Zeugen Jehovas oder so die mir irgendwas in die Hand drücken wollen oder so... ...und dann kommen sie somit den Leuten ins Gespräch und das funktioniert total gut.

01:28:58: Das ist der eine Punkt, was ich aber auch sagen muss.

01:29:00: Es ist nicht etwas für jeden.

01:29:02: also Ich glaube dass mehr Leute es könnten Also sowieso mit Gottes Hilfe Aber ich glaube das viel mehr leutes machen könnten Wenn sie ihre wenn Sie die für sie passende Art finden.

01:29:15: Aber es muss nicht jeder machen.

01:29:17: Ich glaube gerade auch, dass ist was wo du sagst.

01:29:21: das geht vielleicht auch mehr in Richtung von von Empfanglisation die einem Empfang gelisten wer liegt?

01:29:26: ich glaube dass Gott mir die Gerbe der Empfanglosation geschenkt hat.

01:29:29: Ich merke es auch, ich liebe hier meine Arbeit, die ja wortwörtlich ist Christen für die Evangelisation auszurüsten.

01:29:35: Mir fällt das relativ leicht, das fällt nicht hebenleicht und das ist auch in Ordnung.

01:29:39: Ich glaube aber dass man's zumindest mal probieren sollte weil du kein Evangelist sein musst ums zu machen und wie gesagt auch eine richtig gute Gelegenheit ist um halt Leute kennenzulernen und sagen okay und damit gehen wir jetzt über in die persönliche Erfängelisation.

01:29:53: Gibt es ein Gespräch auf der Straße, dass du eine besondere Änderung hast?

01:29:57: Begegnungen?

01:29:59: Ich glaube eher Begehnungen und jetzt nicht mehr so die Gesprächsinhalt oder so.

01:30:04: aber vor ein oder zwei Jahren waren wir am Valentinstag, waren wir im Köln und da hatte ich einen richtig interessanten Gespräch mit zwei Jungs.

01:30:13: einer war SIG und einer war Jude.

01:30:17: Und wir hatten die Frage, was ist Liebe.

01:30:20: Und der eine hat eigentlich irgendeine richtig kindische, richtig unlustige schlechte Antwort aufgeschrieben und wir haben dann aber einfach nachgefragt ja warum denn?

01:30:32: Und darüber sind wir in so ein tiefes Gespräch gekommen das so lange ging und am Ende meinte der jüdische junge Mann Ich glaube jetzt möchte ich mich noch mal mehr mit der Tora beschäftigen, was da wirklich drin steht.

01:30:46: Und das fand ich richtig stark.

01:30:48: und jetzt vergleichsweise vor kurzem oder ein paar Wochen war es auch unterwegs.

01:30:55: Meine Freundin war dabei und uns hat eine angesprochen und ich wusste innerlich irgendwie sofort so, oh nee, mit dem kann ich nicht reden.

01:31:02: Da kommt nichts Gutes bei raus!

01:31:03: Sie kam dann aber mit ihm ins Gespräch Aber dadurch standen wir an der Ecke und ich hatte so ein Schild.

01:31:10: Und lauter Leute kam auf mich zu, ja was hast du denn da?

01:31:12: Boah, hab' ich da auch dran schreiben!

01:31:14: Und hatte da richtig gute Gespräche die zum Teil auch richtig lange gingen... ...und da war ein junger Mann.

01:31:20: unsere Frage war glaube ich wofür lebst

01:31:22: Du?!

01:31:24: Der war wohl am Anfang schon mal da als noch mehr Leute da waren ist gegangen und ist später wiedergekommen und stand dann da.

01:31:30: Darf ich dann fragen, was ist denn deine Antwort da drauf?

01:31:33: Und dann hab' ich ein bisschen erklärt.

01:31:34: Dann hat er nachgefragt und dann habe ich noch etwas erklärt und er hat noch mehr gefragt.

01:31:38: Und ich hatte so eine Ruhe, okay gerade muss ich nicht fragen!

01:31:41: Gerade darf ich einfach antworten und ich durfte mit dem bestimmt so einer halbe Stunde reden und einfach nur über meine Hoffnung wie ich ihn jedes habe reden und das war so bewegend.

01:31:50: Das war so ein schönes Erlebnis.

01:31:53: Das ist mir sehr in der Rinnerung geblieben.

01:31:56: Ich habe nicht mitgezählt, aber du hast jetzt in unserem Gespräch bisher sehr oft ein gutes Gespräch.

01:32:03: Das war ein gutes Gespräch!

01:32:05: Woran machst Du fest was ein gutes Gespräch ist?

01:32:11: dass ich nicht das Gefühl habe, mein Gegenüber würde mir lieber entwischen und steht nur noch da weil er höflich ist.

01:32:18: Sondern der andere zeigt Interesse fragt selber nach.

01:32:20: Man kommt in einen Dialog?

01:32:22: Genau man kommt in den Dialog.

01:32:24: also das eine ist natürlich total wertvoll wenn ich Fragen stellen kann und ich merke der andere fängt an nachzudenken gerade so was wie Boah das ist ne voll gute Frage da hab' ich's ja auch nie darüber nachgedacht Weil dann ist die Wahrscheinlichkeit höher dass die Person danach noch drüber nachdenkt, sass sie vielleicht anfängt zu beten oder in der Bibel liest.

01:32:43: Und das andere ist aber wirklich der Aspekt des Dialogs.

01:32:46: wenn die Person fragt ja okay und was glaubst du denn?

01:32:48: da helfen uns diese Fragen auf den Schildern auch total weil die Leute dann so oft sind?

01:32:52: Sie erzählen ein bisschen so Ja warum macht ihr das eigentlich?

01:32:54: oder ja was ist denn deine Antwort darauf?

01:32:56: Und dann kann ich einfach Wahrheit teilen.

01:32:58: Ich kann entweder von meinem Zeugnis erzählen, was ich mit Jesus erlebt habe, wie er mich zu sich geholt hat und wie er mir gerätet hat oder ich kann über apologetische Sachen etwas sagen.

01:33:10: Ich darf Wahrheiten aus der Bibel weitergeben.

01:33:12: Das ist ein gutes Gespräch wenn die andere Person am Ende auch geht und sagt danke das war ein gutes gespräch oder danke da will ich noch mal drüber nachdenken.

01:33:23: sehr gut Eruscher, ein kleines Gedankenexperiment.

01:33:26: Stell dir vor du müsstest dich entscheiden entweder Du darfst nur noch auf die Straße gehen Konfrontativ mit deinem Schild Mit Leuten ins Gespräch kommen oder Alltagsmissionen leben.

01:33:38: Was würdest du machen?

01:33:39: Das ist sehr leicht, Alltagsmission.

01:33:41: Weil ich da sowieso ähnliche Gespräche habe wie die, die ich auf der Straße habe.

01:33:45: Also ich glaube für mich jetzt nicht so das Besondere auf der Strasse zu sein und mit Leuten zu reden.

01:33:51: Ich schätze die Art von Gesprächen, die Ja, geht's in eine etwas andere Richtung?

01:34:05: Weil ich treffe mich mit denen zum Abendessen.

01:34:07: Dann sitze ich selten da so ja okay... Ich hab jetzt hier mal ein Schild.

01:34:11: was kommt denn nach dem Tod?

01:34:12: und dann redest du ne dreiviertel Stunde darüber sondern das ist ein kürzerer Austausch vielleicht über verschiedene Themen oder so.

01:34:18: aber an sich kann ich auch mit Freunden.

01:34:20: also ich habe auch mit freunden schon über apologetische Fragen sehr lange geredet und Da fühle ich mich auch viel besser als wie gesagt Ich spreche mit fremden Leuten, weil ich will, dass sie das Evangelium hören.

01:34:30: Aber wenn ich es vermeiden kann mit fremen Leuten zu reden dann mache ich das gerne.

01:34:34: Bist du da lieber alleine unterwegs oder mit Freunden?

01:34:36: Definitiv mit Freunden!

01:34:37: Also wir sind eigentlich immer eine kleine Gruppe je nachdem wie viele mitkommen aber wir schauen nicht immer dass man mindestens zu zweit rausgeht und das gibt mir auch Kraft.

01:34:46: Wie gesagt ich fühle mich nicht so wohl dabei Leute anzusprechen die ich nicht kennen.

01:34:51: und dann ist es, es gibt ja einfach Kraft noch jemanden dabei zu haben.

01:34:56: Es ist auch voll gut weil manchmal bist du mit jemandem tiefer im Gespräch Dein Kollege redet nicht mit, aber dann kann derseitig dastehen und kann für das Gespräch beten oder andersrum.

01:35:08: Du kannst auch sagen, ich hatte es schon, wo ich sagte, ich habe heute eigentlich überhaupt keine Kraft oder ich hab voll Kopfschmerzen oder ich bin geistlich irgendwie gar nicht da, okay, jeder, dass ich geht trotzdem zu dem Outreach weil ich merke du willst, dass Ich hingehe?

01:35:21: Aber ich habe gar nicht die Kraft das zu machen!

01:35:24: wo ich dann so auf der Leben durfte, dass Gott mir irgendwie zeigt hat.

01:35:26: Hey ist das okay?

01:35:27: Diese Person wird reden und ich will, dass du einfach da stehst und für das Gespräch

01:35:30: betest.".

01:35:31: Und das ist total wertvoll.

01:35:33: Das andere ist eben auch die Komponente, dass man sich danach Feedback geben kann.

01:35:37: Dass man dem anderen auch sagen kann hey dessen, das hast du voll gut gemacht behalt dir das bei.

01:35:42: oder dass der Andere halt sagen kann, hey down da was war nicht so gut, das wäre anders besser gewesen.

01:35:48: üben nochmal genau.

01:35:50: Du warst ja in Südkorea.

01:35:52: Was hast du da über Alltagsmission gelernt, dass du hier in Deutschland anders machst oder beibehalten hast?

01:36:03: Also wie gesagt jetzt hat nicht so konkret das ich sage.

01:36:06: Ich habe es gelernt weil ich kannte diese Unterscheidung noch nicht so.

01:36:09: aber ich glaube allgemein von meiner Zeit in Korea was ich gelernt hab.

01:36:13: ich habe ja ganz am Anfang schon gesagt sie sind sehr sehr indirekte Menschen dort und wir sind sehr direkt Und das hat mir mehr ein Bewusstsein dafür.

01:36:21: Jeden Menschen ticken unterschiedlich und du musst sie mehr verstehen, also ... Du kannst jetzt sagen ja okay warum sagen die dir denn nicht einfach was Sie meinen?

01:36:29: Und du kannst sie dafür verurteilen.

01:36:31: aber das Spannende ist gerade bei diesem Kulturunterschied Das Herz dahinter ist das Leiche.

01:36:37: Weil ich dich respektiere sage ich dir klipp und klar was mein Problem mit dir ist weil dann Kannst du das problem irgendwie beheben und wir können eine gute Beziehung haben.

01:36:46: Und ich rede nicht lange drum herum und ich rede mich erst mit anderen drüber.

01:36:49: Die Koreaner sagen, weil ich dich respektiere will ich dich nicht verletzen und deshalb melde ich dir nicht ins Gesicht was du falsch gemacht hast sondern ich rede ein bisschen drumherum und wir nähern uns dem Thema langsam und dann kann ich dir behutsam sagen schau mal darunter hast du einen Fehler gemacht zum Beispiel und von dem her.

01:37:05: das ist glaube schon etwas dass sich aus der Zeit gelernt habe mehr zu hinterfragen.

01:37:10: warum isst denn eine Person so die jetzt hat anderses als ich Und was kann ich ihr denn positives unterstellen, statt negatives unterstellen?

01:37:20: Ich glaube das ist in der Alltagsmission auch sehr wertvoll.

01:37:23: und halt auch dieses ja einfach mehr ein Verständnis zu haben dass es unterschiedliche Kulturen gibt.

01:37:29: Als ich mein klar in Korea war's ganz klar hier eine deutsche in Korea oder die redet dann mit jemandem aus Indien oder aus Amerika oder China oder Malaysia oder wo auch immer die alle herkamen Da ist eine unterschiedliche Kultur da.

01:37:44: Du drückst dich bei manchen Sachen unterschiedlich aus, ein anderes Vorwissen ist da und genauso ist es hier ja auch meine Nachbarin hat ne andere Kultur als ich selbst wenn sie deutsche ist weil sie vielleicht in nem nicht christlichen Kontext groß geworden ist oder im toxisch christlichen kontext oder so.

01:38:02: Und dann kommt vielleicht noch dazu die familie tick genau so.

01:38:05: Oder jemand kommt aus dem und dem gemeindekontext hat unterschiedliches erlebt Und das hilft, glaube ich da behutsamer ranzugehen und es kommt auch wieder zurück zum Interesse zeigen.

01:38:16: Warum ist jemand so wie er ist?

01:38:18: Warum denkt er so wie ihr denkt?

01:38:20: Und wie kann ich damit im Evangelium dran anknüpfen?

01:38:24: Was würdest du jemand sagen der denkt ja Ich würde gerne Auch viel leidenschaftlicher evangelisieren mehr so von der Art haben wie die Ruscha, also eine Leidenschaft.

01:38:37: Aber ich weiß nicht, wie ich das entwickeln kann.

01:38:40: Was hat dir am meisten da auch persönlich geholfen?

01:38:44: Weil du hast auch gesagt, dass du eher ein mehr introvertierter Typ bist von der Arte, oder?

01:38:51: Ja, ich bin auch sehr extrovertiert.

01:38:54: Ich bin beides.

01:38:54: ja!

01:38:57: Mein Tipp ist... Bete ein Gebet immer wieder.

01:39:01: Wie du das genau formulierst, ist dir überlassen.

01:39:03: Meine Formulierung ist meine Antwort ist ja.

01:39:06: was ist deine Frage?

01:39:08: Moment!

01:39:08: Was?

01:39:09: Das soll beten?

01:39:11: Ja genau.

01:39:12: und eine Art von Gebet wie du es formulierest, ist die überlassen.

01:39:15: ich bete in der Art Herr Jesus.

01:39:17: meine Antwort is ja.

01:39:18: was is deine Frage?

01:39:20: Ich habe das aus einer Predigt.

01:39:21: da wurde eine Geschichte erzählt.

01:39:22: ich weiß nicht ob sie war oder nicht aber Ein Pastor-Predigt steht danach noch an der Tür und ein Mann kommt auf ihn zu.

01:39:28: Pastor, danke für die Predigt!

01:39:29: Die war so gut, die hat mich so ermutigt.

01:39:32: Meine Antwort ist ja.

01:39:33: was ist Ihre Frage?

01:39:35: Da passt das noch total verwirrend.

01:39:36: Was willst du jetzt von mir?

01:39:37: Keine Ahnung.

01:39:38: Ja, schönen Tag.

01:39:39: Und die Woche drauf, Pastor-predigt.

01:39:41: Der Typ kommt wieder.

01:39:42: Danke, Pastor.

01:39:43: Das war so good.

01:39:43: Meine antwortest ja was is ihre Frage?

01:39:45: So geht es in paar Wochen und irgendwann sieht der Pastor dann sagt hey komm jetzt lass mal reden um was gehts dir da?

01:39:50: Und dann erklärte man, ja hey ich hab mein Leben total in den Sand gesetzt.

01:39:54: War richtig am Ende aber Jesus hat mich gerettet und deswegen habe ich gesagt okay ich will mein Leben ihm kompromisslos hingeben.

01:40:02: Meine Antwort ist Ja, wollte das du schon mal weißt egal was deine Frage ist.

01:40:07: also was ist deine Frage?

01:40:08: kannst du um drei Uhr nachts jemanden abholen?

01:40:10: Kannst du das Klo im Gemeindehaus putzen?

01:40:14: Und das ist, glaube ich ein sehr, sehr gutes Gebet und das ist auch der Schlüssel für Leidenschaft.

01:40:20: Dass ich sage okay meine Antwort ist ja Jesus.

01:40:22: was ist deine Frage?

01:40:24: Willst du... Keine Ahnung.

01:40:26: Fünfzehn, fünfzehn Prozent spenden?

01:40:28: Ja klar!

01:40:29: Willst Du die Person obwohl du sie nicht gut kennst zum Essen eindlernen?

01:40:32: Ja klar mach' ich gerne.

01:40:33: willst Du mit der Person über mich reden?

01:40:35: Ja Klar Mach' Ich Gerne!

01:40:36: Willest Du sechshundert Kilometer weit ziehen um den neuen Job

01:40:39: anzufangen?!

01:40:40: Ja klar wenn du mich da haben willst dann mache ich das gerne.

01:40:43: Also im Prinzip zu sagen, Jesus du hast einen Blankuscheck für mein Leben.

01:40:46: Ich hinterfrag nicht was Du willst.

01:40:49: Sag ich will das... Du willst dass ich Dir gehorch?

01:40:51: Ich will dass ich dir gehorche.

01:40:52: also zeig mir bitte einfach möglichst klar Dein Willen und dann gehorre ich ohne große Diskussion.

01:40:58: Und das ist für mich wirklich so mein persönlicher Schlüssel für Leidenschaft weil ich dann nach Gottes Plan lebe.

01:41:05: und Gottes plan ist der beste Plan.

01:41:07: den Skip bewissen aus der Bibel.

01:41:09: Das ist für Wo sich der Kreis schließt mit der Apologetik.

01:41:14: Wir wissen aus der Bibel, Gott ist allwissend, er weiß was für dich am besten ist.

01:41:20: Er ist allmächtig, er kann tun was für Dich am Besten ist und er ist absolut liebevoll, er will was für dich am besten is und er versprichte sogar zu tun was Weiß das am besten ist, tun kann was am besten.

01:41:35: Es tun will was am Besten!

01:41:37: Ist uns sogar verspricht das zu tun?

01:41:38: Ja dann kann ich mich ihm ja absolut und vollkommen unterordnen.

01:41:41: Und da ist wieder mein Zirkelschluss.

01:41:42: weil ich weiß dass die Auferstehung wahr ist Kann ich genau das über Jesus glauben und Ich erlebe das auch so.

01:41:49: wenn ich jesus mein Leben kompromisslos hinleg Dann lebe ich das beste leben das sich haben kann.

01:41:55: und das führt automatisch zur Leidenschaft, weil du sagst, wovon das Herz voll ist.

01:42:00: Davon fließt der Mund über!

01:42:02: Wenn dein Herz von Jesus voll is, von Liebe zu ihm, von liebe zu seinem Wort, von Begeisterung über das was er sagt, was er getan hat wie er sich offenbart dann kannst du gar nicht anders als drüberzureden.

01:42:14: und deswegen ich glaube dass es wirklich so der Schlüssel das ist das was ich jemands Herz legen würde.

01:42:19: Das erste mal dieses Gebet zu beten ist richtig gruselig, weil's Implikationen hat... So Larifari, was ich hin sagt.

01:42:27: Es ist ein

01:42:27: Blankoscheck!

01:42:28: Genau es ist ein blankoscheck und das erste Mal ist es richtig schwer das zu beten.

01:42:33: aber es wird mit jedem mal leichter weil du in der Zwischenzeit ja immer wieder erlebst wie treu Gott ist und wie er sich offenbart.

01:42:39: und deswegen darfst du dich sagen dass ist so wie ich's im meinem Leben herausgefunden habe für mich der einzige Weg zur Leidenschaft.

01:42:47: Ist es so wie dieses biblische Gebiet oder Aussage?

01:42:56: Hier bin ich Herr, sende mich.

01:42:58: Also diese grundsätzliche Bereitschaft.

01:43:00: Ich bin hier und sage was ich machen soll.

01:43:05: Ja, vielen Dank!

01:43:06: Jerusha wir kommen zu unseren drei letzten Fragen.

01:43:08: welches Buch kannst du empfehlen?

01:43:11: Natürlich Tactics von Greg Kugel Auch noch von Ben Stewart, Rest in War.

01:43:18: Ben Stewart ist ein Pastor aus Amerika und der hat einen Buch darüber geschrieben.

01:43:21: Einerseits wie wir in Gott ruhen können und andererseits wie unsere Sünde bekämpfen können.

01:43:26: Ich habe das Buch letztes Jahr von einer Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und es hat mich so krass geprägt.

01:43:31: Während ich's gelesen hab, habe ich so gemerkt dass geistliche Kämpfe stattgefunden haben und dass Gott echt viel Sinne im Leben zerbrochen hat.

01:43:42: Dann würde ich sagen, grundsätzlich Biografien von verfolgten Christen in Nordkorea gerade und in China.

01:43:48: Zum Beispiel Kenneth Bay oder Bruder Juni weil das so eine gute Perspektive schenkt.

01:43:53: was ist wirklich wichtig?

01:43:56: Wie komme ich da hin, so einen Blankoscheck zu schreiben?

01:43:59: Weil die Geschwister dort wissen es gibt nicht die Möglichkeit von so einem Larry Farry glauben.

01:44:08: Wenn ich Jesus bekenne, kann mich das mein Leben kosten.

01:44:11: Die treffen eine sehr bewusste Entscheidung und das hilft uns auch, viel Bewusstsein zu leben und ganze Sache zu machen.

01:44:20: Dazu passt auch von David Platt.

01:44:21: keine Kompromisse.

01:44:23: Das kann man hinterfragen mit der Kontroversin seiner Gemeinde

01:44:27: usw.,

01:44:27: aber das Buch hat mich geprägt.

01:44:29: Ich will es noch mal lesen, ein paar Jahre her, dass ich's gelesen habe.

01:44:32: Aber das geht definitiv in die Richtung...

01:44:34: Gibt's auch einen Kurs zu?

01:44:35: Ja, hab' ich nicht gemacht!

01:44:38: Aber ... und dann noch einen Buch gibt's leider auch nur auf Englisch von Frank Torek.

01:44:45: Und von seinem Sohn Hollywood Heroes, How Your Favorite Movie Is Revealed God?

01:44:50: Das fand ich ganz spannend.

01:44:51: Es ist grade cool für Leute die gerne Filme schauen.

01:44:55: Gerne Marvel-Filme oder deren Freunde so was gerne schauen.

01:44:58: In dem Buch geht es darum wie weisen solche sehr erfolgreichen Geschichten von diesen ganzen Hollywoodfilmen uns eigentlich auf Gott hin?

01:45:07: weil es letztlich immer wieder die große Geschichte ist, die erzählt wird.

01:45:10: Nämlich dass wir verloren sind und den Ratter brauchen.

01:45:13: Dass wir einen übernatürlichen Ratter brauchen der sich vielleicht sogar in der Geschichte auch noch selber opfert.

01:45:20: Der mit Liebe und Wahrheit kämpft.

01:45:22: Und deswegen das Buch fand ich auch sehr gut, würde ich auch so empfehlen.

01:45:26: Cool!

01:45:27: Was ist deine eigene größte Herausforderung bei dem Thema Gesprächsführung in der Alltagsmission?

01:45:34: Zuhören.

01:45:37: Welchen Tipp hast du für unsere Hörer, die sie gleich diese Woche umsetzen können?

01:45:42: Gib hier so einen Blankoscheck.

01:45:45: Das ist ganz groß!

01:45:47: Es ist

01:45:47: groß

01:45:48: aber es ist glaube ich der Schlüssel und es ist nur beim ersten Mal groß.

01:45:52: Und dann bleibt die Bedeutung zwar groß, aber der Schritt wird kleiner.

01:45:57: Sehr schön.

01:45:58: Jerozha vielen Dank dass Du hier warst im Podcast und uns auch offene Einblicke gegeben hast in Deine Erfahrungen Dein Leben.

01:46:07: Ja, ich glaube viele Hörer nehmen da heute richtig was mit von Kolombo-Taktik bis über deinen ganz eigenen praktischen Tipps.

01:46:18: Wie man Freundschaften mit nicht Christen pflegt.

01:46:20: und auch Leidenschaft – das habe ich wirklich rausgespürt deiner Leidenschaft für Menschen und sich ganz in den Dienst eines guten Ehren zu stellen und auch zu erleben, dass ist das Beste, was man machen kann wenn man Blankoscheck unterscheibt und sagt ja hier bin ich!

01:46:37: Ja, sehr gut.

01:46:38: Vielen Dank dass du uns damit reingenommen hast.

01:46:43: Ja falls du noch tiefer einsteigen willst in unserem aktuellen Magazin Tor Alltagsmission haben wir schon eben angesprochen da wo die Worte fehlen da haben wir ja die wichtigsten Prinzipien aus dem Buch nochmal zusammengefasst.

01:46:58: den Link findest Du in den Show Notes.

01:47:00: bestelle das Magazin gerne kostenfrei.

01:47:04: Und wenn du unseren Newsletter noch nicht bekommst, abonnieren unbedingt.

01:47:07: und ja ich sage einfach an dieser Stelle tschüss bis zum nächsten mal!

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