73: Warum deine christlichen Freunde deine KAMPFGEFÄHRTEN sind – mit Velimir Milenković
Shownotes
Haben wir verlernt, was Freundschaft wirklich bedeutet? Wie sehen gesunde Freundschaften aus? Sollten Männer und Frauen enge Freundschaften pflegen? Velimir Milenković und machbar-Moderator Christian Caspari unterhalten sich über „Die größte Liebe” von Rebecca McLaughlin.
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📖 Buchempfehlung von Velimir Milenković:
SMETHURST, MATT / KELLER, TIMOTHY:
Leben als Christ
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Transkript anzeigen
00:00:01: Willi mir, herzlich willkommen bei Machbar.
00:00:03: Schön, dass du dabei bist.
00:00:04: Wir reden heute über das Thema Freundschafts-Willi.
00:00:09: Wann hat dir ein Freund in einer schwierigen Zeit geholfen und was hat dieser Moment für dich bedeutet?
00:00:19: Ich habe einmal vor vielen Jahren eine Arbeitsstelle verloren und wurde gekündigt und es hat sich unheimlich schlecht angefühlt für mich.
00:00:31: zufällig dort, wo ich war, hat mich besucht und dann bin ich mit ihm einen Spaziergang gemacht.
00:00:41: Und der war so für mich da... Tatsächlich hat er geweint!
00:00:45: Ich habe nicht geweint aber er hat geweint aus Trauer dass ich eine Arbeitsstelle verloren hab die mir sehr viel bedeutet hat Und das hat mir einfach gezeigt.
00:00:55: Ich habe Freunde, die ja zu mir sagen und denen ich wichtig bin – es hat mir sehr viel bedeutet in dem Moment und auch später noch.
00:01:11: Ja für alle, die neu dabei sind!
00:01:12: Ich bin der Christian und bei Machbar bekommt ihr Tipps um euren nächsten Einschritt näher zu Jesus zu führen.
00:01:19: Heute geht's um Freundschaft, Freundschaft in der Nachfolge, Freundenschaften.
00:01:23: in der Alltagsmission haben wir verlernt was Freundschaft eigentlich bedeutet.
00:01:30: Wie sieht eine gesunde Freundschaft unter Christen aus?
00:01:33: Und wie baut man Freundschaften auch mit noch nicht Christen auf, die tief und echt sind ohne dass wir unsere Werte aufgeben.
00:01:43: Die Inspiration für die Fragen heute war das Buch «Die größte Liebe von Rebecca McLaglin».
00:01:53: Na ja, wie spricht man die richtig aus, Weli?
00:01:59: Das im Ganzen, das relativ neu ist gerade erschienen im Tenet Verlag und bleibt unbedingt bis zum Ende dran.
00:02:07: Denn wir haben eine Verlosung für euch parat wo ihr mitmachen könnt um eines von fünf Exemplaren zu gewinnen von diesem wunderbaren Buch.
00:02:18: Ja Weli kurz zu dir Weli du bist Verlagsleiter des Tenets Verlages ein Apologietikverlag.
00:02:27: Willi organisiert dort Vorträge, Debatten, Seminare.
00:02:30: Schreibt regelmäßig Beiträge zu Glaubens- und Apologetikthemen.
00:02:36: Willis verheiratet Vater von drei jugendlichen Kindern.
00:02:40: Willi du bist auch ältester in der Gemeinde Und Du warst schon mal hier zu Gast bei Machbar in der Folge Fünfzig In der es darum ging wie wir von Jesus reden können ohne komisch zu wirken passend auf damals zu dem Buch was im Tenet Verlag mit uns zusammen erschienen ist, also mit Heuke Bach.
00:02:58: Ja falls ihr die Folge noch nicht gehört habt hört unbedingt rein.
00:03:01: sie ist auch in den Shownotes verlinkt.
00:03:04: Javeli Freundschaft wirkt auf den ersten Blick irgendwie selbstverständlich.
00:03:10: mit manchen Menschen versteht man sich gut und dann trifft man sich eben öfters.
00:03:15: Warum denkst du braucht es trotzdem ein Buch über Freundschaft?
00:03:20: Du hast ja etwas dabei gedacht das Ding rauszubringen.
00:03:25: Ich habe nicht unbedingt das Gefühl, dass Freundschaft so normal ist wie du es jetzt gerade beschrieben hast.
00:03:31: Ich glaube für Kinder ist Freundschaft unglaublich normal.
00:03:34: also du gehst raus als Kind und da siehst Du jemand anderes Kind und dann sagst Du ach ey magst Du auch Kaugummi?
00:03:41: Ich mag auch Kauchummi!
00:03:42: Wir lassen uns die besten Freunde sein so ungefähr und je älter man wird desto mehr dünnen sich Freundschaften aus, ist jedenfalls meine Erfahrung persönlich und auch in der Beobachtung.
00:03:55: Und ich glaube eigentlich eher dass es heute eine totale Wüste der Freundschaft gibt oder eine Trockenheit, eine Dürreperiode und das gerade Leute ja vielleicht nach dem Studium so in diesem Alter wo's einfach mit Familie und Arbeit so richtig losgeht, dass sich dann Freundschaft sehr ausdünnen Unter Christen ist ein großes Problem, besonders vielleicht auch unter Männern.
00:04:25: Wenn du das so sagst, ist das deine persönliche Wahrnehmung oder hast du da irgendwie eine Studie drüber oder eine Umfrage zugemacht?
00:04:36: Ich lese es immer wieder.
00:04:37: also ich lese über Studien von über Freundschaft wo einfach auch gezeigt wird, wie wenig Freunde die Leute heutzutage haben.
00:04:51: Also wenn es in den neunzehntzigern Jahren normal war, dass ein Mensch fünf, sechs enge Freunde hatte dann ist das heute eher, wenn überhaupt, ein guter Freund.
00:05:03: Es nimmt ab allerin die Anzahl der Freundschaften Und auch die Zeit, die man mit Freunden verbringt.
00:05:10: Also unser Leben ist sehr gehetzt und wir haben wenig Zeit und Freundschaft lebt natürlich auch von gemeinsamer Zeit.
00:05:19: Ich kann jetzt auf ad hoc keine Studien nennen aber mir sind viele von diesen Studien schon begegnet.
00:05:27: Die Rebecca, die schreibt auf der Seite neunzehn.
00:05:31: Dass wir Menschen der Freundschaftsliebe nicht schon immer ihren tiefen Wert abgesprochen haben?
00:05:37: in der Antike gehörte sie zum Zentrum des guten Lebens.
00:05:41: Aristoteles schrieb dass niemand ohne Freunde leben wollen würde selbst wenn er alle anderen Güter besäße.
00:05:48: Was denkst du?
00:05:49: Wenn Du das hörst?
00:05:50: also gehört Freundschaft für dich heute zu den wichtigsten Dingen im Leben.
00:05:58: Also ich habe einfach bei der Beschäftigung mit dem Buch auch selber gemerkt, wie wenig Freunde ich hab und wie sehr ich mich danach sehne.
00:06:08: Also unterschwellig habe ich das schon lange.
00:06:11: dieses Gefühl – ich wünschte, ich hätte mehr Freunde oder tiefere Freundschaften – wenn man diese Zitate aus der Antike liest wo die Freundesliebe zu einer der höchsten Tugenden gemacht wird dann spüre ich schon so eine Sehnsucht danach.
00:06:28: Also, ich denke das möchte ich auch und so sollte es doch sein wir sollten mehr Freunde haben was mir auffällt dass auch unter den Männern die zum Beispiel in Gemeindelleitung unterwegs sind Das ist da auch relativ wenig Freundschaften gibt.
00:06:46: Ich bin in einem Kreis wo wir uns alle paar Monate mit anderen Pastoren oder Gemeindeeltesten treffen und austauschen Und bei unserem letzten Treffen vor ein paar Tagen ging es um das Thema Freundschaft.
00:07:00: Eigentlich haben alle in diesem Kreis gesagt, sie haben eigentlich wenig Freunde und leiden aber auch gar nicht so sehr drunter.
00:07:11: Da stelle ich schon mal eine Fragezeichen daran, ob das wirklich ein gesundes Leben ist wenn wir Freundschaften... Wenn wir die nicht mal mehr vermissen, so ungefähr.
00:07:25: Ich glaube das ist gut auch als Gemeindeleiter aber auch einfach als Christen drüber nachzudenken wo sind meine Freunde?
00:07:36: Wer ist mein Freund und habe ich wirklich tiefe Freundschaften oder fehlt da was?
00:07:46: McLaughlin schreibt dazu in der modern westlichen Kultur getrimmt Freundschaft als nice to have zu betraffen, während sexuelle und romantische Liebe sowie Eltern Kindliebe als absolut notwendig für ein gelungenes Leben gelten.
00:08:04: Doch Jesus stellt diese Denkweise auf den Kopf.
00:08:06: anstatt seinen Jüngern zu sagen dass sie heiraten und Kinder bekommen sollen, fordert er sie aufeinander zu lieben sogar bis in den Tod.
00:08:15: Woran liegt es das Freundschaft bei uns?
00:08:18: so irgendwie an den Rand gedrückt wird?
00:08:20: oder sage ich mal bei Kindern und vielleicht noch bei Jugendlichen aber dann irgendwie, wenn du jetzt zum Beispiel auch gemeindeverantwortliche Pastoren nennst.
00:08:30: Ich selber kenne das aus meinem Leben.
00:08:32: Freundschaften sind einfach echt rar!
00:08:34: Wie kommt es, dass er so an den Rand gedrückt wird?
00:08:41: Unter denenjenigen die viel und aktiv in der Gemeinde arbeiten ist wahrscheinlich einfach.
00:08:47: der Dienst steht sehr im Mittelpunkt und der Dienst zurecht.
00:08:53: Es ist ein unglaublich wichtiger Teil unseres Lebens, und dieser Dienst macht es teilweise auch schwierig Freundschaften zu halten gerade auch in einer eigenen Gemeinde wo du die meisten Beziehungen hast und ich habe von einer Ausbildungsstelle gehört also an einer biblischen Ausbildung Stelle Wo unterrichtet wird, als Pastor solltest du keine Freunde innerhalb der eigenen Gemeinde haben.
00:09:18: Ich glaube, der Impuls dahinter ist... Du kannst eben manche Dinge nicht mit innerhalb der eigene Gemeinde vielleicht nicht so ganz so offen besprechen.
00:09:29: und Freundschaft macht es eben nötig, dass man Dinge offen besprechen kann.
00:09:34: Und es gibt halt Dinge die kann man nicht eben anvertrauen und deswegen wird da ein bisschen Ein bisschen vorsichtig damit umgegangen.
00:09:42: und also meine Vermutung ist, dass unser aktives Leben, unser Dienst höher stehen als Freundschaften.
00:09:52: Und das was wir durch Freundschaftengewinnen oder was es mit uns machen soll diesen Wert haben wir wahrscheinlich ein bisschen verkannt und dann konzentrieren wir uns eben auf das was wird tun können für Gottes Reich und für den Herrn.
00:10:06: Und so weniger darauf was andere für uns tun können, nämlich unsere Freunde zu sein um uns auch zu verändern, um uns zu stärken.
00:10:14: Aber offensichtlich bist du ja nicht zufrieden mit der Situation wenn ich die richtig rausgehört habe aus dem eigenen Leben aber auch als Verlag hättest du das Buch herausgebracht?
00:10:24: Was hast Du für eine Idee?
00:10:25: Was können wir ganz konkret tun damit Freundschaft wieder irgendwie einen festen Platz in unserem Leben bekommt dem Gebot, dass der Jesus uns gegeben hat irgendwie nachkommen einander zu lieben.
00:10:38: Klar wir sagen ja, wir lieben einander und wollen einander lieben aber das bedingt auch eine Freundschaft einer Offenheit und es ist eigentlich verrückt wenn man als Pastor oder so als Ältester vorangehen soll vor seiner Herde, dass dann selber nicht lebt oder nicht leben klanten kann, das ist ja auch ein bisschen doof, oder?
00:11:03: Also was sagst du für die konkrete Ideen?
00:11:06: Ja, also Vorbild erleben.
00:11:11: Die gelebte Freundschaft, das finde ich motiviert mich.
00:11:15: jetzt zum Beispiel.
00:11:16: Ich habe Freunde in der Gemeinde, die sind erwachsene Männer, sie sind in meinem Alter und die schreiben sich jeden Tag mehrmals am Tag WhatsApp, was sie gerade so machen oder schickt man ein kurzes Foto und wenn ich es beobachte dann denke Die leben praktisch in einem Zustand, wo sie wissen was der andere gerade macht täglich.
00:11:38: Das finde ich ziemlich attraktiv obwohl ich so wahrscheinlich das nicht leben kann aber es macht Lust auf mehr.
00:11:47: also so ein Vorbild gute Freunde zu erleben und zu sehen.
00:11:50: die sind Nicht nur, dass sie sich die ganze Zeit was schicken.
00:11:54: Aber das, die einfach füreinander da sind... ...dass die aneinander hängen und für den anderen echte Emotionen auch empfinden.
00:12:01: Das finde ich motiviert mich total!
00:12:04: Und das andere bei dem Buch, was Rebekka hier macht... ...und das finde ich sehr, sehr schlau und gut... Sie macht praktisch so eine Art Meditation über Freundschaft.
00:12:14: Sie erkundet das ganze Thema Freundschaft in verschiedenen Dimensionen und Schreibt ihre Gedanken, was sie gelernt hat.
00:12:22: Was die Bibel sagt aus verschiedenen Blickrichtungen schaut es eben dieses Thema Freundschaft an und beim Lesen des Buches folgst du diesen Blickrichtung in und betrachtest das Thema Freundchaft von allen möglichen Seiten und das aktiviert so diese Auseinandersätze.
00:12:43: mit diesem Ding Freundschaft aktiviert finde ich auch in dir dich selber zu reflektieren und zu sehen, ja das stimmt.
00:12:50: Das ist wirklich etwas was ins Leben gehört Und ich glaube diese beiden Dinge also einfach Freundschaft thematisieren über Freundschaft reden Freundschaft erklären Freundschaft betrachten und auch Vorbilder zu erleben echte gute Freunde Da ist motiviert und ich glaube da kann so ein Weg sein wie wir da weiterkommen.
00:13:12: Ich nehme an du hast auch so.
00:13:14: Wahrscheinlich habt ihr auch solche Leute in der Gemeinde, die richtig gute Freunde sind und die andere anstecken.
00:13:20: Ja ja absolut.
00:13:23: Freundschaften hat auch Grenzen.
00:13:25: viele erwarten zum Beispiel von der Ehe dass sie irgendwie der Partner alle emotionalen Bedürfnisse erfüllt.
00:13:32: was passiert wenn ein Mensch das von einem Menschen allein erwartet?
00:13:38: Auch eine Freundschaft.
00:13:42: Es gibt sowas wie Sünde Abhängigkeit von einem Menschen.
00:13:46: Und wenn so dieses Gleichgewicht in Schieflage kommt, dass eine Freundschaft auch ein Geben und Nehmen und einfach auch ein Miteinander gehen ist... ...und wenn es in einer Richtung kippt wo ein Freundschaft wie so eine Quelle wird für mein Leben, Quelle wird für meine Bestätigung oder Quellewirt für meine emotionale Gesundheit Wenn es in Schieflage gerät, ich glaube das merkt der Andere vor allem sehr schnell und so kann es nicht funktionieren.
00:14:19: Also wir merken wenn wir in eine Situation kommen wo jemand anders von mir erwartet dass ich ihm etwas gebe was ich nicht geben kann machen wir automatisch zu und wenden uns ab oder fliehen oder distanzieren.
00:14:33: Und ich glaube, das passiert immer wenn wir von einem Menschen etwas erwarten was im Endeffekt nur Gott uns geben kann.
00:14:40: Das kann natürlich auch der Ehepartner werden, so wie jemand eine falsche Quelle wird für das, was wir Leben nennen.
00:14:49: aber auch bei Freundschaften kann es passieren und ich denke dann wird man sehr schnell merken, wuf, das funktioniert nicht!
00:14:57: kann es nicht nur geben, er will es nicht geben sondern er zieht sich auch zurück und dann muss man eben in diesen Lernprozess kommen.
00:15:05: Das was ich eigentlich suche das finde ich nur bei Gott.
00:15:12: Die Rebecca McLaughlin, die zitiert die Psychologin Marisa Franco folgendes Zitat.
00:15:20: Wachsende Erwartungen an Liebe in der Ehe und Normalisierung von gleichgeschlechtlicher romantischer Liebe im Westen haben dazu geführt dass platonische Freundschaftsliebe immer weniger Raum bekommt.
00:15:34: also wer es nachlesen will auf Seite siebenvierzig Siehst du das auch so?
00:15:38: Und wo erlebst du das?
00:15:43: Ich bin mir nicht sicher, ob ich das genau so sehe.
00:15:46: Das kann natürlich auch daran liegen, dass mein hauptsächlichem Kontext eben Gemeinde ist und Christen.
00:15:54: Ich habe schon das Gefühl, dass gerade auch in den letzten Jahren diese Hunger nach Freundschaft irgendwie deutlich geworden ist – und es ist da auch den Leuten immer deutlicher wird!
00:16:06: Es hat schon etwas mit der Hektik und der Schnelligkeit unseres Lebens zu tun.
00:16:13: diese Gegenbewegung oder dieser Versuch, Ausgleich zu finden eben in Langsamkeit.
00:16:19: Handy ausmachen und die Natur gehen.
00:16:21: also ich glaube das ist auch ein Teil von dieser Gegentrend aber auch diese Frage der Hunger nach Freundschaft.
00:16:29: Ich glaube auch bei der jüngeren Generation ist es ein selbstverständlicheres Thema dass man Freunde hat und braucht.
00:16:37: deswegen muss ich sagen ich bin mir nicht sicher ob ich da das genauso beobachte.
00:16:45: Wie ging es dir mit dem Lesen, kannst du das besser nachvollziehen?
00:16:49: Ich habe das nur auszugsweise gelesen muss ich sagen.
00:16:54: Ich kann das nicht bestätigen.
00:16:57: also wenn ich jetzt auf mein eigenes Leben oder in meinen Umfeld schaue.
00:17:06: dass unsere Art zu leben heute, Freundschaft nicht besonders fördert.
00:17:10: Aber der Hunger irgendwie größer wird und wenn wir uns umschauen also ... Wir sind ja sehr, wir legen sehr viel Wert auf Individualismus in unserer Gesellschaft.
00:17:20: Das prägt den Individualismus, präkt uns sehr stark ne?
00:17:24: Und der widerspricht ja irgendwie auch dem Konzept von Freundschaft.
00:17:29: Denn Freundschaft bedeutet Ja ich öffne mich und ich gebe!
00:17:33: Ich bin für jemand anderen da.
00:17:35: Nicht ich stehe an erster Stelle, sondern eigentlich mein Gegenüber in den ich ... ... Zeitinvestiere da sein will.
00:17:42: natürlich bekommt man auch wieder was zurück.
00:17:43: wenn man immer nur gibt ist es auch ungesund.
00:17:47: Würdest du das bestätigen?
00:17:49: oder wo merkst du dass auch im Alltag?
00:17:52: Ja Tim Keller hat mal eine Definition von Freund gebracht.
00:18:00: die geht ungefähr so someone who always lets you in and never let's you down.
00:18:06: Also jemand, der dich immer hineinlässt in sein Leben, hineinlässt in sein Inneres und trech nie fallen lässt.
00:18:15: Und das sind gleich zwei Sachen die uns sehr schwerfallen.
00:18:18: also jemanden immer in uns hineinblicken zu lassen fällt uns üblicherweise schwer weil wir natürlich auch dunkle Seiten und Sünden und Schwächen gerne verdecken, also nicht sehr gerne die meisten jedenfalls von uns.
00:18:35: Nicht gerne das aufmachen und jede Sache hineinblicken lassen.
00:18:39: Ich glaube, dass ist auch ein großer großes Problem bei dem Thema Freundschaft.
00:18:45: wie verletzlich kann ich mich machen?
00:18:47: Wie verletztlich kann ich mir jetzt zum Beispiel als Gemeinde leiter?
00:18:50: Wie verlässlich kann er mich da machen?
00:18:55: Ich trage jetzt mal dunklen Seiten in meinem Herzen zu offenbaren.
00:18:59: Und dieses Zumachen oder Verdecken, das hält natürlich Freundschaft draußen.
00:19:05: und die andere Seite ist jemanden nie hängen zu lassen, nie im Stich zu lassen.
00:19:11: Das kostet viel Kraft und jemand der schwere Zeiten durchmacht dann für den da zu sein, nicht nur einmal und einen Anruf oder ein Besuch sondern zu begleiten.
00:19:25: Und immer da zu seien wenn es schwer ist vielleicht auch immer wieder das ist einfach auch anstrengend oder kostet Kraft.
00:19:34: und ich glaube diese beiden Pole die Leute nicht reinschauen zu lassen in unsere.
00:19:40: also ganz ehrlich zu werden und die Anstrengung immer dazu sein Das gehört zu Freundschaft.
00:19:47: Und das ist, glaube ich, ein großer Punkt, wenn es uns schwer fällt, Freundschaften zu pflegen.
00:19:52: Was fällt dir persönlich schwerer?
00:19:55: Das Erste oder das Zweite?
00:19:57: Also reinschauen zu lassen oder immer für jemandem da zu sein?
00:20:04: Meine Erfahrung ist dass es Freunde gibt und dass ich Freunde habe, die ich auch reinschau'n lasse.
00:20:16: Ich hab schon Erlebnisse gehabt wo ich einen Freund in etwas hineinschauen habe lassen.
00:20:25: Wo der dann zu mir gesagt hat, ich werde nie enttäuscht von dir sein und das hat sehr viel Bedeutung.
00:20:35: also wenn ein Freund zu dir sagt egal was du getragen hast, egal ob du denkst, egal was deine dunklen Flecken sind oder deine Schwächen Ich werde nicht enttäuscht sein.
00:20:48: Da habe ich gemerkt, es ist leicht wenn du so jemanden hast.
00:20:52: Es ist leicht auch reinzuschauen zu lassen und es ist heilsam und das ist wichtig.
00:20:57: Ich glaube sogar dass wir Freunde haben sollten die wirklich dazu da sind, dass wir Sünden miteinander oder gegenseitig bekennen und dafür beten.
00:21:09: Und wenn du jemanden hasst der der dir treu ist, der verschwiegen ist.
00:21:15: Der damit nicht hausieren geht sondern weiß das es bei dem sicher er betet dafür der nimmt dich an und sagt wir sitzen bei dem gleichen Boot dann finde ich es wirklich sehr einfach reinschauen zu lassen.
00:21:29: dass für andere da zu sein fällt mir persönlich jetzt auch nicht.
00:21:35: das dazu sein glaube ich nicht so schwer.
00:21:37: viel mehr glaube ich habe ich so den Anspruch auf mich selber irgendwas hilfreiches zu sagen.
00:21:44: Und du bist in einer Situation, wo jemand im Not ist oder ihm geht es nicht gut und dann habe ich das Gefühl jetzt müsste ich irgendetwas sagen.
00:21:54: dass sich das so.
00:21:55: jetzt ändert sich alles und das war dann der Schlüssel und den gibt's einfach nicht.
00:22:02: Das zu lernen, das Freundsein in so einer Situation auch mal nur bedeutet da zu sein Und dieses Signal zu geben, ich lass dich nicht hängen.
00:22:13: Ich bin da!
00:22:15: Ich weiß dich nicht ab... ...ich habe zwar keine Antwort, ich hab' nicht die perfekte Lösung jetzt für dein Problem aber ich bin einfach da.
00:22:22: auch das scheint mir einfacher zu sein als wir uns das denken.
00:22:26: also beides glaube ich kann einfacher sein wenn wir uns drauf einlassen und uns zu öffnen jemanden der ehrlich ist authentisch mit unserem Sünden nicht hausieren geht, sondern diese Freundschaftsintegrität lebt und für andere da zu sein.
00:22:44: Einfach vielleicht auch mal nichts zu sagen, einfach anwesend zu sein müsste beides einfacher gehen als wir uns das manchmal denken.
00:22:53: Ja wahrscheinlich ist es so obwohl ich glaube gerade um Männern fällt es schon schwer und es ist irgendwie nicht so.
00:22:59: natürlich man will immer stark sein und cool usw.
00:23:02: Und dann sich zu öffnen verletzlich sich verletzlich zu machen, indem man Schwächen zugibt.
00:23:09: Du hast von dunklen Stellen gesprochen und so weiter.
00:23:13: was im Herzen ist damit jemand drüber zu reden macht ja angreifbar mach verletzlich braucht Vertrauen du hast wächst.
00:23:21: ne also ich finde das schon sehr herausfordernd muss ich ganz ehrlich sagen.
00:23:27: Also Ich habe so Freundschaftsbeziehung aber Zum Beispiel zu meiner Frau, die weiß einfach alles über mich.
00:23:33: Und da kann ich so... Das ist immer was anderes vielleicht als wenn wir jetzt über Freundschaft reden und dann auch jetzt Männerfreund schaffen?
00:23:41: Ja!
00:23:42: Bin gespannt also muss da wahrscheinlich noch mehr drüber nachdenken.
00:23:48: Die Rebecca wird mit dem Thema ein ganzes Kapitel und schreibt auf Seite.
00:23:56: für viele Männer bietet Sport den einzigen Rahmen, indem sie im Jubel und wie in Niederlagen mit ihren Freunden körperlich verbunden sein können.
00:24:05: Hast du das selbst so erlebt oder teilt zu dieser Beobachtung?
00:24:10: Und welche Möglichkeiten gibt es auch Nähe in Freundschaften zu pflegen ohne dass die missverstanden wird?
00:24:17: Ja
00:24:18: ist ja auch eine Herausforderung in der heutigen Zeit.
00:24:21: Ja, ja.
00:24:21: Eine große Herausforderung in unserer Kultur halt.
00:24:25: Und es ist nicht so... Ich war vor vielen Jahren mal in Thunesien und da habe ich Männer auf der Straße gesehen die Händchen gehalten haben beim Gehen und die waren tatsächlich Freunde einfach.
00:24:40: Die waren nicht schwul sondern Freunde?
00:24:42: Genau!
00:24:42: In Thunesiens.
00:24:45: Das hat da keinen gestört, sondern das war normal.
00:24:50: Die geht es wahrscheinlich so wie mir.
00:24:51: Das können wir uns nicht vorstellen, dass wir mit einem Freund Hand in Hand die Straße entlang gehen.
00:24:55: ein anderes Beispiel ich hatte mal Besuch aus Serbien und der dieser Mann war auch nicht homosexuell aber er hat mich zur Begrüßung über den Kopf gestreichelt.
00:25:10: Das war für mich ganz seltsam natürlich.
00:25:13: und ... Elektrisierend.
00:25:15: Ja, es war ... Es war ... Elektrizierend ja!
00:25:19: Und gleichzeitig denkt man sich das müsste doch normal sein.
00:25:27: also wenn wir beim letzten Abend mal sehen wie Johannes an der Brust Jesu gelehnt ist, das war körperliche Nähe und das hatte nichts mit Sexualität Sexualität natürlich zu tun, sondern es war einfach diese liebes... Diese freundschaftliche Liebesnähe.
00:25:47: Und ich glaube das in unserer Gesellschaft eben ein bisschen etwas in Schieflage geraten ist.
00:25:54: Ich meine man kann es natürlich auch überschreiben Aber wir untertreiben es sicher oder uns fehlt da wirklich was.
00:26:01: Wiederum bei Kindern und Jugendlichen, Kinder umarmen sich schnell oder Jugendliche haben dann... Ich hatte mit jedem von meinen Freunden einen eigenen Handshake.
00:26:10: Also man berührt sich und hat diesen Handshake und so, aber mit der Zeit verliebt man das ein bisschen.
00:26:17: Was mir schon gut gefällt in zumindest in unserer Gemeinde gibt diese Tradition oder diese Praxis Das Umarmens zur Begrüßung.
00:26:26: Das sehe ich häufig, erlebe auch häufig und es wird glaube ich wieder normaler.
00:26:33: aber ich denke das ist eine gute Übung auch eine nicht sexualisierte Berührung die ist wichtig.
00:26:41: und Sachen wie umarmen auf die Schulterklopfen jemanden auch beim erzählen mal ganz kurz an den Arm zu fassen oder so Das schafft Nähe und das gehört einfach dazu.
00:26:55: Wir sind geschaffene Wesen, wir haben einen Körper... ...und es hat auch eine Funktion, dass wir diese Nähe spüren.
00:27:05: Ja!
00:27:05: Aber wie können wir das davon befreien?
00:27:06: Es kann ja eigentlich nicht sein, dass unsere Gesellschaft uns das quasi aufdiktiert.
00:27:10: Wie ist das von so geprägt, dass wird das gleich weird finden wenn sowas passiert oder?
00:27:18: Kann man sich da nicht von frei
00:27:19: machen?!
00:27:20: Wir sind halt Kinder unserer Gesellschaft.
00:27:22: Wir sind stark geprägt, mehr als wir uns das bewusst sind.
00:27:29: Also Kinder unserer Zeit oder Kinder unserer Welt oder unserer Gesellschaft.
00:27:34: und wahrscheinlich diese Erlebnisse eben.
00:27:37: ich habe jetzt erzählt von zwei Erlebtnissen in Tunesien und von diesem serbischen Bekannten.
00:27:44: Das sind zwei Erlebnisse die sind ungefähr fast dreißig Jahre liegen gezog weil sich heute noch, das heißt dieses einfach mal rausgehen und was anderes erleben.
00:27:54: Das hilft glaube ich schon auch die eigene Gesellschaft oder die eigene Prägung ein bisschen zu hinterfragen.
00:28:00: Und ja um auch mal Christen zu erleben, die den Bruderkurs praktizieren.
00:28:06: also ich habe davon gehört dass eine Freundin von mir war einmal in Afrika in einem afrikanischen Land.
00:28:11: dort in der Gemeinde wurde praktisch jeder Mann und Frau.
00:28:14: Und alle haben sich mit Bruderkus begrüßen, das war für sie total seltsam... Das musst
00:28:19: du zu unseren Hörern erklären?
00:28:21: Brudakus heißt...?
00:28:26: Im Neun Testament gibt es zwei oder drei Stellen wo aufgerufen wird dazu sich herzlich zu begrüsten.
00:28:33: also Christen sollten sich herzlich begrüßt und da kommt dieser Begriff Brudacus vor und das hat wohl auch wirklich einen Kuss bedeutet.
00:28:44: Also ein Heiligen Kurs und das gibt es ja in Frankreich, küssen sich die Leute zur Begrüßung.
00:28:51: In Italien gibt's es häufig also einfach einen Kurs auf die Wange.
00:28:56: aber es gibt auch Kulturen wo so ein heiliger Kurs auch einen Kuss auf Mund sein kann.
00:29:01: und ich sag nicht dass wir das so praktizieren sollten.
00:29:07: ... das mal zu erleben, dass es andere anders machen.
00:29:12: Und dass man sich auch wirklich mal umarmen kann, herzlich umarmeln oder einen Kurs auf die Wange, der so völlig unsexualisiert... Ich glaube, das hilft eine Gegengewicht zu unserer falschen Einstellung zur Körperlichkeit zu bekommen.
00:29:27: Wir müssen unseren Weg finden wie wir das in Deutschland im Jahr zwanzigundzwanzig gut leben können!
00:29:34: Ja okay aber coole Anregung.
00:29:37: ja Wenn, weiß nicht wie das geht.
00:29:40: Aber wenn du an biblische Vorbilder denkst in Freundschaften dann kommt einem sofort Jonathan und David in den Sinn.
00:29:49: Welche Beispiele sind für dich besonders wertvoll?
00:29:51: Und warum also an bibischen Vorbildern?
00:29:56: auffällig finde ich übrigens ist dass die Rebecca gerade auf auf die beiden überhaupt gar nicht eingeht.
00:30:04: Also es im Buch findet man das nicht.
00:30:07: Ja Welche Beispiele sind da für dich besonders wertvoll und warum?
00:30:11: Also biblische Beispie, Vorbilder.
00:30:15: Ich finde schon Paulos und Timotheus ein schönes Beispiel weil es gibt gleichzeitig zu dieser Liebe auch so ein gewisses Gefälle also der ältere und jüngere der Mentor und dem Menti sozusagen.
00:30:33: Ich finde es ein sehr schöner Zustand, dass ein Mentor den Menti von Herzen lieb hat und eine echte innere Verbindung hat.
00:30:43: Und eben nicht dieses ich bin der Lehrer du bist der Schüler und es geht nur um diese Sache.
00:30:52: man möchte jemandem vielleicht was beibringen oder jemandem irgendwie helfen bestimmte Gewohnheiten einzüben oder so.
00:31:02: Der ältere Freund und der jüngere Freund, wenn das so eine Herzlichkeit erfindet wird auch bei Paulos.
00:31:08: Wie er sagt Geliebte und kommt zu mir und dieses Du spürst ihm ab dass er den Demos von Herzen gern hat.
00:31:18: Ich finde es ein sehr schönes Beispiel, dass eben Freundschaft herzlich sein sollte in jedem Bereich, auch im Mentoren- und Menti Beziehungen.
00:31:30: Aber gerade bei Paulus und Timotheus ist es nicht eher so, er sagt ein Kind im Glauben.
00:31:36: Mein Kind im Glauben.
00:31:37: So Vater-Kind?
00:31:38: Vater-Sohnbeziehung eher?
00:31:42: Ja da hast du recht das stimmt.
00:31:45: aber gleichzeitig ist ja dieses väterliche Freund.
00:31:50: Das ist ja dann automatisch glaube ich auch entwickelt sich dass wenn es ein gewisses Altersgefälle gibt also Timothius soll auch die älteren Männer als Väter wertschätzen oder die älteren Frauen wie ihm Mütter behandeln und so.
00:32:06: Also das automatisch durch ein altes Unterschied, auch Freundschaften in eine gewisse familiäre Beziehungsebene gestellt werden.
00:32:17: Ich glaube, dass es auch was Schönes ist.
00:32:20: Christen uns sehr gegenseitig Brüder und Schwestern nennen.
00:32:24: So sind Christen, die in einem gewissen Altersunterschied sind können sich auch dieses Empfinden von Väterlicher oder Mütterlicher Liebe erleben Und ich denke das ist kein Widerspruch zur Freundschaft.
00:32:39: In den Briefen des neuen Testament-Events werden Christen immer wieder als Bruder und Schwestern angesprochen.
00:32:46: Heute klingt es für viele irgendwie fremd und begegnen uns eigentlich irgendwie nur noch im Gemeindekontext.
00:32:53: Was steckt dahinter?
00:32:54: War das nun eine Anrede in der damalige Zeit oder ist er irgendwie mehr mit gemeint?
00:33:01: Es ist vor allem damit gemeint, dass Christen eine Familie bilden und zwar wirklich eine tatsächliche Familie, eine geistliche Familie.
00:33:11: also wir haben jeder von uns oder fast alle von uns tatsächliche Familie, also Mutter, Vater vielleicht Geschwister.
00:33:23: Und was mit einem Menschen passiert der an Jesus glaubt und durch Jesus eine Verbindung mit Gott erlebt?
00:33:31: Und zu Gottes Kind wird es.
00:33:33: er wird aufgenommen in die Familie Gottes und das ist keine quasi-Familie oder eine eingebildete Familie oder so sondern das ist eine tatsächliche Familie eine Familie auf einer anderen Ebene stattfindet, auf einer geistlichen Ebene.
00:33:49: Die aber deswegen nicht weniger wert ist oder nicht weniger echt ist als die fleischliche Familie sondern und so verstehe ich das neue Testament viel mehr Wert ist oder viel tieferreichend als weil sie ewig ist.
00:34:05: Also Jesus wird einmal angesprochen in einem Saal wo zu seinen Jüngern spricht draußen ist deine Mutter und deine Brüder Die warten auf dich, die wollen nicht sehen.
00:34:16: Und Jesus sagt, wer ist meine Mutter?
00:34:18: Wer sind meine Brüder und Schwestern?
00:34:19: Diese Leute, ihr!
00:34:22: Die ihr mir nachfolgt, die jetzt zu mir
00:34:23: gehört.".
00:34:24: Das ist meine eigentliche Familie.
00:34:27: Dadurch setzt der Herr die Bedeutung der geistlichen Familie unfassbar hoch.
00:34:33: Um dem Ausdruck zu geben, indem wir auch uns so nennen... Also das ist natürlich für, finde ich ... kann auch in einer Gesellschaft, wo das total fremd ist, beschämend wirken.
00:34:47: Wenn ich jetzt Christian, wenn ich dich meinen Bruder nenne... Aber ich glaube es ist wichtig dass wir dem was geistlich war, es auch einen Ausdruck geben in der Sprache und wie wir miteinander umgehen, wie wir uns verhalten.
00:35:01: Und ich denke wirklich ja, das eine tatsächliche echte, wirklich echte Familie.
00:35:08: Wir sind Brüder und Schwestern
00:35:14: Brüder und Schwestern und Freunde.
00:35:17: Also innerhalb von Familie, jetzt mal leibliche Geschwister, Familie also Blutsverwandtschaft ist ja nicht auch unbedingt immer Freundschaft.
00:35:33: Manchmal kann man sich ganz schön da bekriegen und trotzdem auf eine besondere Weise verbunden.
00:35:40: Wie machst du da den Übertrag zur Freundschaft?
00:35:47: Also für mich sind das zwei Sachen, weißt
00:35:50: du?
00:35:50: Verstehe also für dich ist es ein Unterschied zwischen Ehepartner und Freundschaft und dann gibt's noch Geschwister.
00:35:59: Ja genau.
00:36:00: So versteh
00:36:00: ich Dich jetzt.
00:36:04: Geschwister und Freunde werden, wenn wir uns mit dem Thema Freundschaft beschäftigen.
00:36:09: Auch in Rebecca werden gleich gedacht.
00:36:13: Meine geistlichen Geschwisters sollten oder sind auch meine Freunde.
00:36:18: Natürlich gibt es da Abstufungen.
00:36:22: Ich kann nicht mit jedem der auch Christ ist eine sehr intensive Freundschaft pflegen.
00:36:30: Es ist einfach nicht möglich ... Mit Tausenden von Menschen Intensiv befreundet zu sein.
00:36:37: Aber innerhalb dieser geschwisterlichen Beziehungen gibt es eben auch Menschen, mit denen ich tiefere geschwesterliche oder freundschaftliche Beziehung habe.
00:36:48: und nicht wird das eher so als vielleicht auch ein bisschen gleichbedeutend sehen also Geschwister- und Freunde.
00:36:55: Und Freunde sind halt dann die Geschwisters, wo wir einfach viel tieferen Beziehungspflegen können.
00:37:03: Und also potenziell denke ich sollte jeder Bruder, jede Schwester ein Freund werden können.
00:37:12: Okay.
00:37:14: Die Rebecca die schreibt auf der Seite hundert vier psychologische Studien zeigen das Verletzlichkeit uns tatsächlich sympathischer macht.
00:37:26: wir haben eben schon darüber gesprochen was es bedeutet sich zu öffnen jemanden hineinschauen zu lassen das eigene Leben das eigene Herz.
00:37:33: Warum fällt es uns trotzdem so schwer, uns zu öffnen?
00:37:36: Obwohl's ja offensichtlich positive Aspekte hat.
00:37:40: Und hast du das ... Ja, du hast ja auch schon eben erzählt, dass du das auch selbst erlebt hast.
00:37:48: Auch was Offenheit schafft aber irgendwie... Du hast wahrscheinlich auch schon mal erlebt, dass dann verletzt wurde.
00:37:52: Das würde mich dann auch interessieren.
00:37:55: Kann man da nochmal Vertrauen gewinnen?
00:37:57: Okay, das waren jetzt gerade zu viele Fragen auf einmal!
00:38:04: Was da gemeint ist an der Stelle, dass wir manchmal denken, wir können eben nicht unsere Verletzlichkeit auf dem Bahn oder Schwächen offenbaren weil wir vielleicht fallen gelassen werden.
00:38:19: Und die Realität, die Erfahrung zeigt genau das Gegenteil.
00:38:25: in dem Moment wo du dich Wir sprechen davon menschlich, wo du zeigst, dass du nicht über den Dingen stehst.
00:38:32: Sondern wir sitzen alle im gleichen Boot und haben alle mit ähnlichen oder den gleichen Dingen zu kämpfen.
00:38:39: Das macht dich viel nahbarer, also viel sympathischer... ...und zugänglicher.
00:38:44: Warum uns das Schwerfeld bestimmt, dass eine Stimme in uns sagt?
00:38:52: Zu allen anderen würden sie gnädig und beim Herzen sein aber nicht zu dir!
00:38:59: Also eine Stimme in uns sagt, wenn du... Wenn ich jetzt das offenbar und mich verletzlich mache mir wird es anders ergehen als den anderen.
00:39:09: Und ich denke, dass ist ein wirklich böse Aspekt in unserem Herzen, in unserem Denken, in unseren Leben auch Gedanken die von außen auf in uns hineingetragen werden die uns isolieren möchten.
00:39:35: Es ist wahrscheinlich so, dass viele denken ich werde fallen gelassen und deswegen ist es auch wieder so wichtig diese positiven Vorbilder und Beispiele zu erleben.
00:39:46: und auch Gemeinde kann ein wunderbarer Ort sein.
00:39:48: wir haben zum Beispiel in unserer Gemeinde vor ein paar Jahren einen jungen Bruder gehabt.
00:39:54: der hat dann öffentlich in der Gemeinde von etwas erzählt wo er sich falsch anderen gegenüber Verhalten hat und sich echt wirklich verletzlich gemacht hat.
00:40:06: Und dieser junge Mann hat unfassbar an Sympathien gewonnen, und an Respekt gewonnen dadurch dass er eben offen damit umgegangen ist und bekannt hat und es gesagt hat wie leid das ihm tut.
00:40:18: Und dieses so eine Dinge zu erleben.
00:40:20: und wo kann wir das besser leben als in christlichen Gemeinschaften?
00:40:24: Wo eben Gnade das höchste Gut ist.
00:40:28: Wir haben selber Gnade erlebt und wir sind aufgefordert, anderen gnädig zu sein und zu vergeben.
00:40:34: Und wir wissen dass wir nicht besser sind als irgendjemand anders.
00:40:38: Paulus sagt ich bin der größte aller Sender und ich bin eine schlimmste.
00:40:43: In so einer Gemeinschaft wo wir das erleben können... Ich glaube da wird Auswirkungen hapen und uns ermutigen auf dem Offener zu sein verletzlich zu werden.
00:40:57: Und wenn du dann verletzt worden bist, was hält dich davon ab, dich erneut zu öffnen?
00:41:05: Oder wie schwer fällt es dir denn sich erneuert zu öffen?
00:41:12: Ich weiß nicht ob ich jetzt ein Ausnahmefall bin aber ich habe nicht das Gefühl dass ich jetzt oft verletzzt worden bin, wenn ich mich geöffnet hab sondern ich habe eher das andere erleben.
00:41:27: Das hat wahrscheinlich auch was mit einer persönlichen Reife der Menschen zu tun, die in meinem Leben sind.
00:41:32: Die benutzen jetzt nicht meine Offenheit oder meine Schwächen gegen mich und ich kann mir gut vorstellen dass es sowas so etwas gibt das sowas auch in christlichen Mannschaften mal vorkommt.
00:41:49: aber ich mir begegnet das persönlich nicht so viel in der Schule Als Teenager ständig, natürlich.
00:41:56: Da musstest du immer versuchen perfekt zu sein weil die anderen haben ja schonungslos jede kleine Schwäche ausgenutzt um einen runterzumachen sich selber besser zu machen und so Und das war ein Teil auch als ich Christ geworden bin mit zwanzig diese radikale andere Gemeinschaft, wo ich unter Christen war, die praktisch nicht jede Möglichkeit genutzt haben um sich besser zu machen und den anderen niederzumachen.
00:42:34: Das war so ein Kontrast!
00:42:37: Und das hat mich unfassbar geprägt und bestärkt in diesem Weg mit Jesus zu leben.
00:42:49: Johannes, Fünfzehn fährst Dreizehn ist ja echt ziemlich radikal.
00:42:54: Also niemand hat größere Liebe als die das er sein Leben lässt.
00:42:58: für seine Freunde sagt Jesus Wir müssen heute zwar selten unser Leben hingeben Aber wo merkst du im Alltag dass Du für deine freunde da bist auch wenn es unbequem wird.
00:43:18: Ich habe einen Freund mit dem ich jede Woche zusammen co-worke Und das seit zwei Jahren ungefähr jeden Mittwoch bei mir und wir verbringen den ganzen Tag zusammen.
00:43:31: Ich habe sehr viel davon profitiert, es ist natürlich ein Invest diese Zeit zusammen zu verbringen.
00:43:42: Es ist eine Verpflichtung die man eingeht aber es fühlt sich unfassbar gut an.
00:43:49: Ich glaube, ich hab das auch erleben dürfen.
00:43:52: Eine Vertiefung von Freundschaft und das, wonach ich mich immer gesehen habe... ...das entsteht bei so etwas!
00:44:00: Also ja, Freundschaft kostet was?
00:44:05: Das der Zeit kostet bisschen Energie aber es lohnt sich.
00:44:11: Ja mehr zum Thema Freundschaft bekommt ihr übrigens in der zweiten Ausgabe unseres Kostenfreien Magazins zur Alltagsmission Davo.
00:44:21: Freundschaft wächst.
00:44:22: Wir verlinken es euch auch in den Schornurts und wenn ihr mehr über Inhalt rumt um Alltagsmissionen kennenlernen wollt, abonniert gerne unseren Newsletter heukebach.org.
00:44:33: slash newsletter Heukebach bietet alle Inhalte kostenfrei.
00:44:39: Möglich ist das dank Menschen die unsere Arbeit mit ihrer Spende unterstützen.
00:44:43: Auch du hast davon bereits profitiert.
00:44:46: Wenn du durch unsere Arbeit Segen erfährst, dann freuen wir uns wenn du uns mit einer Spende unterstützen möchtest.
00:44:53: So hilfst du uns auch in Zukunft kostenfreie Angebote weiterzugeben und damit anderen zu dienen.
00:45:00: Weitere Informationen findest du hier unter diesem Video oder du kannst auch gerne kurz eben pausieren das Video und hier den QR-Code-Scan.
00:45:09: Vielen Dank für deine Unterstützung!
00:45:11: Und weiterhin viel Freude mit dem Video.
00:45:17: Weli, wir haben jetzt viel darüber geredet was Freundschaft eigentlich ist.
00:45:21: Lass uns jetzt mal auf Freundschaften unter Christen noch ein bisschen genauer hinschauen.
00:45:25: die Rebecca, die nennt christliche Freunde Kampfgefährten Die Freundschaft von dem Frodo und dem Samwise aus Herder Ringe stellt sie als christliche Freundschaft in Bestform dar.
00:45:40: Sie beschreibt sich als leidenschaftverbindliche Kameradschaft durch eine gemeinsame Mission, für die wir unser Leben riskieren.
00:45:49: Was macht für dich eine solche Freundschaft aus?
00:45:55: Ich denke und davon spricht Rebecca ja auch es braucht beides.
00:45:59: also es braucht auch eine Freundschaft oder Zeiten.
00:46:02: das genießen sie aneinander Freude haben einfach gute Zeit miteinander zu verbringen.
00:46:10: Aber wenn es dabei stehen bleibt, wenn es nichts gibt wo wir uns auch weiterentwickeln.
00:46:14: Wo etwas in uns auf etwas zumarschiert sozusagen dann fehlt glaube ich schon etwas und man bleibt so immer in so einer Bubble die einfach zu wenig ist.
00:46:27: Und Rebecca meint dieses Schulter an Schulter zu gehen.
00:46:32: Also es gibt das mit dem Moment Face-to-face, also sich gegenseitig ins Gesicht zu schauen.
00:46:38: Also Beziehung aneinander.
00:46:41: aber zur Freundschaft gehört ganz essentiell auch dieses Schulter an Schulter und gemeinsam etwas entgegen gehen.
00:46:50: Und ich habe das persönlich so erlebt dass mein Team mit dem ich zusammen arbeite jetzt bei Tenet zum Beispiel dass das so eine tiefe, tiefe Freude bringt.
00:47:04: Weil wir einfach zusammen ein Ziel haben und zusammen füreinander einstehen, zusammen in den Weg gehen, uns einsetzen.
00:47:13: Jeder hat seine Rolle im Gefügel und wir arbeiten zusammen an etwas.
00:47:19: Ich kann gar nicht sagen wie befriedigend es ist oder wie schönes es ist mich verändert, dass ich einfach meine engen Freunde habe mit denen ich das zusammen tun darf und wir ein gemeinsames Ziel haben.
00:47:34: Und so sollte es auch eben mit Freundschaft in der Gemeinde sein – nicht jeder muss irgendwie ein Projekt oder einen Werk irgendwie haben.
00:47:42: aber Gemeinde ist immer auch ein Projekt-Projekt oder ein Werk und es gibt dort so viele Möglichkeiten sich einzusetzen gemeinsam.
00:47:53: Wir haben zum Beispiel bei uns in der Gemeinde kürzlich ein Legospieltag eingeführt, wo wir einmal im Monat mit Kindern aus der Gegend Lego spielen.
00:48:02: Da entsteht jetzt auch gerade etwas, wo Leute zusammen aus der Gemeinden sagen, lass uns das gemeinsam machen.
00:48:09: und das Beflügel, das gibt Kraft, es motiviert und das erfüllt auch weil wir dienen den Menschen, wir dien einen Gott.
00:48:20: Und das zusammenzumachen, man spürt Freundschaft hat ganz viel auch damit zu tun.
00:48:29: Schon auch mit dieser Beziehung aneinander oder die Freude aneinander aber auch dieses gemeinsamen Schulter an Schulter gehen und an einer Sache arbeiten ist einfach essenzieller Teil davon.
00:48:42: Wenn man so miteinander harmoniert und gemeinsam in einer Sache steht es ja unheimlich beflügelt da.
00:48:46: auch Das ist jetzt ja auch viel energiefrei, ne?
00:48:51: Ja.
00:48:52: Rebecca, das fand ich in euren interessanten Gedanken.
00:48:54: die schreibt auf Seite zweihundsechzig.
00:48:56: als Christen sollten unsere engsten Freundschaft der Ausbreitung des Evangeliums dienen.
00:49:03: Reicht es nicht einfach nur mit den Geschwistern zusammen zu sein, mit denen wir uns einfach gut verstehen?
00:49:08: oder darf Freundschaft auch einfach um ihrer... Also dass Freundschaft nicht auch einfach
00:49:16: Ja.
00:49:18: Also es ist wichtig, dass wir wissen warum wir auf der Welt sind und das eine Gemeinde muss das wissen ein einzelner Christ sollte das Wissen eine Familie soll das wissen.
00:49:29: Warum sind wir eigentlich da?
00:49:31: Und ich glaube, dass man insgesamt sagen kann Wir sind da damit Menschen Gott kennenlernen und damit Menschen die Gott kennengelernt haben ihn tiefer kennenlernen also Wachstum und Tiefe oder Evangelisation und Jüngerschaft.
00:49:51: Also das sind diese Bereiche, um die es in unserem Leben einfach geht.
00:49:56: Und damit bin auch ich gemeint.
00:49:57: also meine Freundschaften sind ja auch auf mich gerichtet.
00:50:01: Ich soll verändert werden im Bild Jesu, ich soll Gott tiefer kennenlernen.
00:50:08: Ich sollte verändert werden in meinem Charakter und dafür sind Freundschaft dann auch da.
00:50:15: unfassbar wichtig, dass man weiß warum man da ist.
00:50:18: Und eine Freundschaft die einfach nur Freundschaft ist und um sich gegenseitig aneinander freut erfüllt ja auch diesen Zweck das etwas mit mir passiert.
00:50:29: Dass ich zum Beispiel Liebe erlebe, Annahme erlebe und diese Liebe die Gott zu jedem Menschen hat, die Gott Zu mir hat, Die Annahmen die Gott mir schenkt Manchmal brauche ich Menschen die das verkörpern, die das vorleben.
00:50:48: Und ich bin der Meinung auch eine Freundschaft, die in Anführungszeichen nur auf sich gerichtet ist oder einfach nur Freunde-Freundschaft darstellt, dass sie diesen Zweck erfüllen kann, dass ich Gott tiefer kennenlernen kann.
00:51:04: Aber dazu gehört auch, dass Sie nach außen gerichtetes Ziel haben darauf diese Freundschaft.
00:51:12: Nicht wirklich ein Widerspruch und entweder oder, sondern immer ein Miteinander.
00:51:18: Aber ich kann euch den Zuhörer nur empfehlen sich Freunde zu suchen mit denen man mal zusammen einem Projekt startet.
00:51:26: das kann ja auch zeitlich begrenztes Projekt sein oder so.
00:51:29: aber wenn so einen Team von paar Freunden etwas zusammen für ein höheres Ziel unternehmen Das löst so viel Freude aus und am Nächsten zueinander Vertrauen wird gebildet.
00:51:48: Es ist wie ein Schlüssel zu einer tieferen Beziehung.
00:51:51: Aber du würdest trotzdem sagen, es kann und das muss nicht nach außen gerichtet sein?
00:51:55: Weil eigentlich wenn ich jetzt mein Leben so verstehe, wie Gott sich das gedacht hat für mich als Christ-, Jesus-Nachfolger lebe ich nicht mehr mir selbst sondern ich lebe für ihn!
00:52:07: für mich gestorben und auferstanden ist.
00:52:10: Das heißt eigentlich jetzt Freundschaft, haben wir ja eben auch sowieso schon gesagt die auf sich selbst schaut, die ist sowieso zum Scheitern verurteilt.
00:52:18: also die Freundschaft muss auf den anderen sehen und das muss irgendwie ein Geben und Nehmen sein damit es gesund ist.
00:52:25: aber Rebecca stellt das ja eigentlich schon sehr deutlich heraus in ihrem Buch oder stellt eigentlich diesen Anspruch heraus dass die Freundenschaft zu anderen Christen ermutigen soll dazu im Glauben und in der Effektion irgendwie mitzugehen, also Alltagsmission zu leben.
00:52:47: Ja genau das ist ein Kapitel auf jeden Fall in diesen zehn Kapiteln wo sie auch davon spricht Wir sind da, um anderen zu dienen.
00:52:56: Um anderen weiterzuhelfen auch in dem Glauben und so erbauen wir uns gegenseitig.
00:53:02: So helfen wir uns gegenseitig, ermutigen uns gegenceitig.
00:53:05: also wenn ich den anderen ermutige und der mich ermutigt ja das ist ja das Ziel und darauf ist es auch hin ausgerichtet auf den andern Und gleichzeitig sind wir auch Nutznießer.
00:53:19: Also wenn der andere auf mich ausgerichtet ist und mir dient mich erbaut, dann genieße ich das ja und brauche es auch.
00:53:30: Aber jeder muss natürlich diese Einstellung finden.
00:53:35: Ich bin gerufen dem anderen zu dienen.
00:53:43: Wie gesagt, also ich sehe da keinen Widerspruch sondern eher Jeder sollte dem anderen dienen und damit ist er auch mir gedient.
00:53:50: Und ich darf das auch genießen, mich daran freuen.
00:53:53: Ich darf es als Geschenke von Gott
00:53:56: annehmen.".
00:53:58: Was denkt du?
00:53:58: Was verändert sich in unserem Glaubensleben oder auch unsere Alltagsmissionen wenn wir unsere bestehenden Freundschaften damals auf den Prüfstand stellen?
00:54:08: ob wir wirklich so Kampfgefährten im Kampf für das Evangelium sind wie sie das beschreibt?
00:54:18: im Bezug auf die Mission oder das ist die Alltagsmission, also den Menschen um uns herum von Jesus weiter zu erzählen und das auch vorzuleben wird sich bestimmt viel verändern wenn wir mal bewusst uns machen.
00:54:33: Wir sind doch auch da um irgendwie nach außen etwas zu tragen.
00:54:38: und wie könnten wir das zusammenmachen?
00:54:40: Ich denke dass kann unfassbar viel ver ändern weil der Unterschied zwischen ich würde gerne Und es wird gemacht, liegt ja manchmal darin.
00:54:50: Dass man einfach andere findet die gemeinsam an etwas arbeiten und sich gegenseitig da auch ermutigt und manches jetzt auch möglich macht.
00:55:00: Also ich glaube das lohnt sich für jeden, dass sich diese Frage zu stellen wie kann unsere Freundschaft auf eine neue Ebene gehoben werden, indem wir sehen wie kann man anderen dienen?
00:55:13: Wie können wir die Sache Gottes dienen und einfach dieses Auseinandersetzen mit dieser Frage hin- und herspielen.
00:55:20: Und auch beten dafür das Gott das zeigen möchte.
00:55:26: Ich bin mir sicher es wird ganz viel auslösen.
00:55:29: ich habe das so erlebt?
00:55:30: Ja ja kann nicht bestätigen das habe ich auch so erlebt Wenn ich Anteil habe bei dem anderen, wie es ihm mehr geht auch in seiner Alltagsmission und man gemeinsam betet dafür.
00:55:43: Wie kommst du da voran mit der Person?
00:55:47: Was ist dein nächster Schritt?
00:55:48: Es ist sehr ermutigend, sehr ermuntigend und anspornend finde ich auch wenn man das als Freundschaftsverbindendelement hat dass man merkt man steht gemeinsam hier und dient einen höheren Zweck und Ziel im eigenen Leben.
00:56:06: Und es ist nicht nur auf den anderen als Freund gerichtet, gerade jetzt unter Freundschaftsunterkristin.
00:56:14: Die McLaughlin nennt drei Prinzipien für eine tiefe Freundschaft.
00:56:22: Authentizität?
00:56:23: Oh mein, was für ein schwieriges Wort!
00:56:25: Verfügbarkeit und gemeinsames Missionsbewusstsein.
00:56:29: Sie scheint das auf Seite.
00:56:32: Was würdest du sagen, welches von diesen drei ist für dich am wichtigsten?
00:56:39: Für mich am wichtigste.
00:56:45: Das klingt so ein bisschen wie die ersten beiden sind wirklich nötig sonst geht dir gar nichts denke ich.
00:56:52: Also Freundschaft ist nicht möglich ohne Ehrlichkeit und auch nicht möglich wenn du gar keine Zeit miteinander verbringst.
00:57:00: also die beiden brauchst du und ich glaube Eine tieferer Ebene entwickelt sich dann oder entsteht, wenn auch ein gemeinsames Missionsziel da ist.
00:57:13: Also wofür?
00:57:14: Wohin gehen wir?
00:57:15: Was wollen wir zusammen erreichen?
00:57:19: Auf welchem Horizont gehen wir gemeinsam zu?
00:57:25: Das vertieft die Freundschaft.
00:57:27: Aber die ersten beiden sind eine erster Linie wichtiger oder wesentlicher... dass überhaupt Freundschaft entsteht.
00:57:36: Fehlt dir da irgendwas auf dieser Dreieraufzählung im Prinzip?
00:57:44: Spaß und Freude, ja also ich denke zu Freundschaft gehört schon auch das man miteinander einfach lachen kann oder Spaß haben kann oder Sachen erlebt die einfach auch locker und leicht sind.
00:57:58: und genau ich denke in Gesprächen ist es wichtig Gespräche sollten auch Spaß machen, sollten auch Leichtigkeit haben.
00:58:08: Nicht jedes Gespräch ist immer leicht oder spaßig.
00:58:11: Es gibt doch ernste Gespräche.
00:58:12: aber generell unsere Gespräche dürfen wir auch mal ein bisschen zum Schmunzeln anregen und lustig sein und einfach Leichtigkeiten bringen.
00:58:21: Und ich denke Freundschaft ist auch so einen Ort wo man auch miteinander Spaß haben sollte und kann.
00:58:26: Aber ist es nicht eher ein Ergebnis von der guten Freundschaft als ein Prinzip?
00:58:34: Ja, es ist vielleicht auch ein bisschen auseinander.
00:58:36: Keine Ahnung.
00:58:39: Rebecca hat so Leitfragen die sie vorschlägt.
00:58:43: Ich lese die mal vor.
00:58:44: ich fand mich auch ganz interessant ermutigt die Freundschaft die anderen im Glauben und der Erfunktion mitzugeben.
00:58:54: Ich ermutige die Freundschaft mit den anderen in der Affektation, halte ich meine Freunde dazu an mehr ins Gebet zu gehen oder die Bibel hingebungsvoller zu lesen.
00:59:03: Halte ich sie dazu an bessere Freunde für andere zu sein?
00:59:06: Ermahne ich Sie besser Ehe-Partner zu sein rüste ich sie zu damit sie... besserer Eltern sein können, helfe ich ihnen für sorgliche Töchter und Söhne zu sein.
00:59:19: Verleite ich meine Freunde zum Materialismus oder regie ich sie zur Großzügigkeit an?
00:59:27: Fand ich interessante Prinzipien.
00:59:31: Was ist eine gute Art und Weise mit der Sünde und Sündhaftigkeit unserer Freunde umzugehen?
00:59:42: Ist
00:59:45: auch interessant.
00:59:46: Korrektur von deinen Freunden anzunehmen.
00:59:51: Vielleicht eine Frage an dich, was hilft dir, Korrektor von deinen freunden an zu nehmen?
00:59:57: Mir hilft dass ich eine Grundüberzeugung habe.
01:00:03: das ist gut mit mir meinen und Ich hab gelernt meine Frau manches an mir oder mir spiegelt wo ich Korreakturbedarf hab Aber nicht alles.
01:00:19: Also manche Aspekte von meinem Charakter, die kommen eben in meiner Beziehung mit meiner Frau gar nicht heraus.
01:00:28: und CS Lewis sagt es mal ungefähr so Jeder einzelne Freund in seiner Freundesgruppe hat etwas eine Seite von ihm zum Vorschein gebracht die eben nur diese eine Person zum Vorschein gebracht hat.
01:00:49: Es ging in dem, was er da mal schildert, gings darum, dass einer von diesem Freundeskreis gestorben ist und das ihm dann bewusst geworden ist.
01:00:59: mit dieser Person sind auch Teile oder Aspekte oder Seiten dieser ganzen Freundesgruppe gestorbt.
01:01:07: Er konnte eine bestimmte Seite hervorrufen in jedem Einzelnen.
01:01:13: Das heißt, als dieser Freund starb, starb auch ein Teil seines anderen Freundes der zwar noch lebte aber dessen, der da so einen bestimmten Aspekt eben nicht mehr hervorgebracht hat.
01:01:27: und so ist es glaube ich auch bei in der Ehe.
01:01:30: Natascha bringt einen bestimmte Aspekte von mir her vor, aber eben nicht alle und ein guter Freund bringt andere Aspekte bei mir hervor.
01:01:43: Deswegen brauche ich auch Freunde, weil du hast ja gerade davon gesprochen was hilft mir oder uns dabei das anzunehmen wenn Freunde vielleicht uns kritisieren oder auf Sachen hinweisen die wir ändern sollten.
01:01:58: Und erstens brauche Ich das Brauchfreunde weil eben meine Frau nicht alle diese Seiten hervorrufen kann, so wie ich das auch bei ihr nicht kann.
01:02:10: Und Freunde, die es eben schon tun und dann auch im Bewusstsein der meint's gut mit mir.
01:02:18: Der ist Teamwähle mir, er ist auf meiner Seite.
01:02:22: Das hilft mir das anzunehmen.
01:02:24: natürlich merke ich auch Es braucht den richtigen Ton.
01:02:28: also wenn wir richtig miteinander umgehen, wenn wir Hey, ich hab dich wirklich gern und aber die eine Sache ... Ich denke da musst du lernen oder muss dich entwickeln.
01:02:47: Also das ist schon nötig dass wir auch richtig miteinander sprechen und nicht dem anderen das einfach um die Ohren klatschen weil wir denken ja wir sind doch E-Freunde dann kann ich ja einfach rausknallen.
01:02:57: Ich denk so funktionieren wie wenigstens von uns dass sie sowas annehmen können.
01:03:04: Ist derjenige auf deiner Seite?
01:03:06: Blingt das rüber in einem Ton oder eine Art, wo du es auch annehmen kannst und dann ist alles möglich.
01:03:17: Weli, damit es ein bisschen praktischer wird hat CS Lewis also davon gesprochen, hat irgendwie ein konkretes Beispiel gebracht was das war?
01:03:26: Oder kannst Du das aus Deinem Leben erzählen?
01:03:28: wenn Du sagst dass diese Seite bringt meine Frau nicht so zum Klingen wie vielleicht ein Freundes tut?
01:03:38: Ich bin nicht immer der Strukturierteste, ich habe viele Ideen und bin eher ein kreativer Mensch.
01:03:44: Bei Struktur bin ich manchmal eher schwach und das kommt in meiner Ehe nicht so schlimm raus weil wir die Sachen dann doch irgendwie zusammen schon hinkriegen.
01:03:55: aber in Freundschaften auch im Zusammenarbeit in unserem Verlags- und Apologetikprojekt dann kommt es schon manchmal raus dass ich strukturierter arbeiten müsste.
01:04:11: Da bemühe ich mich auch, aber das ist jetzt zum Beispiel... also du hast jetzt noch einen konkreten Beispiel gefragt.
01:04:17: Das ist etwas was halt Freunde mit denen ich zusammen an einem Projekt arbeite deutlich mehr spüren und mir das dann auch spiegeln kann und wo ich auch dran wachse.
01:04:27: Ja okay.
01:04:30: Willi jeder von uns hat unterschiedlich viel Kraft Zeit Freundschaften Energiegefühl da reinzustecken in Freundschaften.
01:04:42: Die McLaughlin betont, dass wir in Freundchaften nicht zu exklusiv werden sollten weil Exklusiverität in die Ehe gehört.
01:04:52: Wie viele enge Freundschaft sind realistisch?
01:04:55: Sind bei dir realistische oder sagst du das geht?
01:04:59: Enge Freundenschaft mit so und so vielen Leuten Und was ist too much Oder lässt sich das überhaupt in der Zahl fassen?
01:05:10: Also es gibt einen English-Soziologen, der mal versucht hat zu untersuchen wie viele enge Freunde kann man haben?
01:05:20: und er ist so auf fünf sechs gekommen.
01:05:24: Aber was Rebecca in ihrem Buch anreist finde ich eine noch viel spannende Idee und zwar im Kapitel der innere Kreis Da will sie das eben aufbrechen, dass wir immer nur so einen inneren kleinen Zirkel haben oder suchen von drei bis vier besten Freunden und wir nur für uns sind und nur unter uns.
01:05:46: Sondern dass die christliche Bewegung sozusagen immer nach außen ist und das leutet sich von außen nach innen kommen und dass man es eben aufmacht das zum höchsten Ziel machen sollte, dass man eben diesen einen oder den zwei besten Freunde hat und dass man es eben auch schon erleben kann mit Menschen die du vielleicht noch nicht dreißig Jahre kennst.
01:06:17: Oder die du nicht jetzt in einem anderen Kontext als deine besten Freunde zählen würdest, mit denen du genau so... freundschaftliche Erlebnisse haben kannst.
01:06:27: Und das macht es eben größer, also du kannst mit zehn oder fünfzehn oder zwanzig oder dreißig Leuten Freundschaften haben und Begegnungen haben und Zeiten haben wo's auch tief ist und was passiert.
01:06:42: Als ich das bei ihr gelesen habe, hab' ich gedacht ja, das stimmt, das sehe ich auch so!
01:06:45: Das kann ich nachvollziehen... Ich habe viele Freunde, wo ich auch nicht unbedingt sagen würde Also manchmal hängt man ziemlich eine hohe Bedeutung an das Wort Freund.
01:07:00: Aber ich habe viele Menschen, zu denen ich sehr freundschaftliche Gefühle hab und die ich nicht so häufig sehe.
01:07:06: aber wenn wir uns sehen haben wir intensive Zeiten zusammen und erleben das was Freundschaft auch bedeutet.
01:07:12: Und dieser Gedanke macht diesen Kreis auf und erlebt Freundschaften mit Menschen, mit denen du nicht unfassbar viel Zeit verbringen kannst.
01:07:22: Das ist trotzdem Freundschaft!
01:07:24: finde ich amutigend.
01:07:30: Die Rebecca, die widmet sich auf der Seite hundertseizehn folgenden Seiten der Freundschaft zwischen Mann und Frau sowie Freundschaften zwischen Christen, die gleichgeschlechtliche Anziehung empfinden.
01:07:42: Wie bewertet sie das Ganze?
01:07:43: Und stimmst du ihr darin zu?
01:07:47: Wie denkst du sieht ein verantwortungsvoller Umgang irgendwie damit aus?
01:07:53: Also Rebecca selbst ist die empfindet gleichgeschlechtliche Anziehung, seitdem sie Teenagerin ist.
01:08:02: Aber als Christian hat sie sich dafür entschieden dieser Neigung nicht nachzugehen und ein anderes Leben zu führen.
01:08:13: Sie hat einen Mann geheiratet und auch am Buch geschrieben, das bei uns im Verlag erschienen ist, dass darüber spricht wie die Bibel homosexuelle Beziehungen bewertet.
01:08:25: Also, die hat da eine sehr eindeutige Meinung.
01:08:29: Was sie nicht einfach nur anderen Leuten irgendwie überstülpen will, sondern was sie selber lebt und gleichzeitig ist sie auch sehr offen und ehrlich damit, was das für sie bedeutet?
01:08:42: Sie hat diese gleichgeschlechtliche Anziehung oder empfindet es und sie sucht natürlich Freundschaften zu anderen.
01:08:51: Frauen haben auch das Potenzial, in eine romantische Gefühle zu kippen.
01:08:59: Und dessen dieser Gefahr ist er sich sehr bewusst und hat viel darüber nachgedacht wie sie damit umgehen soll.
01:09:08: also sie schreibt auch von einer Freundin die ihr dann mal gesagt habt ja wieso kennst du nicht einfach alle Freundschaften zu allen Frauen?
01:09:20: Führe doch einfach nur noch Freundschaften zum Männern, dann kommst du gar nicht in die Gefahr.
01:09:25: Dann kommen die Männer aber in die Gefahr!
01:09:27: Ja und das ist keine gute Lösung wie gesagt also wir brauchen Freunde, das ist ja ihr Thema und sie ist in einer Situation wo sie einfach darauf sehr viel achten muss was da entstehen kann.
01:09:48: Rechenschaftspartnerin, die sie hat.
01:09:50: Also ihr habt eine Freundin mit der sich einmal die Woche trifft und wirklich das Herz aufmacht und darüber spricht ob da etwas ist wo etwas entstehen könnte?
01:10:01: Und sie sagt auch selber also so was wie ein Ehebruch, der entsteht meistens nicht an einem Tag sondern es hat ne lange Vorgeschichte wo er sich etwas entwickelt gewissenhaft und sehr aufmerksam, und sehr ehrlich.
01:10:19: Und kehrt das komplett, also sagt es komplett dieser Rechenschaftspartnerin mit der sie dann auch wirklich zusammenbetet.
01:10:28: Das finde ich eine sehr, sehr coole Art damit umzugehen.
01:10:35: Sie ist sich ihre Herausforderung bewusst und sie ist sich auch dessen bewusst dass Garzi zu Freundschaften berufen hat wie uns alle und versucht, vor Gott in einer Rechenschaftsbeziehung und in einer ernsthaften Haltung des Gebetens und des Wunsches, des Gehorsams gegenüber Gott das zu leben.
01:10:56: Und ich finde es ganz, ganz wunderbar wie sie das beschreibt.
01:11:02: Also du machst auf jeden Fall Lust, das Buch zu besorgen und es zu lesen?
01:11:08: Sehr sehr wertvoll!
01:11:11: offen darüber schreiben und reflektieren kann.
01:11:15: Eine Sache noch, welche Grenzen der Vertraute hättest du oder sollte es geben gerade bei Männern und Frauen in Freundschaft?
01:11:22: Also die jetzt nicht verheiratet sind.
01:11:26: Genau also in dem Kapitel schreibt ihr mit Rebecca auch das finde ich sehr vorbildlich dass sie das total respektiert Leute für sich zu einem anderen Ergebnis kommen.
01:11:39: Wenn sie beschreibt die Billy Graham-Regel, wo Billy Graham und seine Mitarbeiter sich verpflichtet haben niemals alleine mit einer Frau in einem Auto oder einen Raum zu sein, mit der sie nicht verheiratet sind.
01:11:54: Diese Regel haben Sie sich aufgesetzt und haben auch entsprechend gelebt.
01:12:00: Das war für die wichtig.
01:12:02: Das respektiert die Rebecca eben auch... Und sagt auch und gesteht auch zu, wenn du das so siehst dann macht es so.
01:12:10: Dann ist das absolut richtig und gut.
01:12:15: Aber wenn du Freundschaften zwischen Männern und Frauen auch leben kannst und willst in dem Bewusstsein, dass da auch eine gewisse Herausforderung sind oder auch eine Gewisse Grenze auch da sein muss... dann ermutigt sie auch dazu.
01:12:32: Und ich finde, also einen Satz habe ich mir auch angestrichen, dass wir Männer eben Frauen nicht immer als potenzielle Verführerinnen sehen sollten.
01:12:44: Also das kann ja sich so entwickeln, dass ein Mann so panische Angst hat davor mit einer Frau irgendwie freundschaftlich eine Freundschaft aufzubauen und denkt, ja die würde mich verführen oder so.
01:13:01: Also ich glaube das ist auch sehr wichtig dass wir in einem anderen nicht jemanden verkennen der dich jetzt Bett ziehen will.
01:13:10: also es ist wirklich eine seltsame Einstellung wenn wir uns gegenseitig unterstellen oder vermuten.
01:13:20: Aber sie ist auch natürlich ganz offen und ehrlich, sich selber gegenüber das es Anziehung gibt, dass Sympathie in romantische Gefühle kippen kann.
01:13:30: Und da müssen wir einfach sehr vorsichtig sein.
01:13:34: Je vertrauerter, je enger wir befreundet sind, je enger dieser Austausch miteinander ist, desto mehr kann es passieren.
01:13:42: Ich persönlich finde auch, geben kann und sollte, dass Ehepaare zum Beispiel miteinander befreundet sind.
01:13:55: Aber das ist auch eine natürliche Vorsicht oder eine natürlichen Grenze in dieser Vertrautheit mit einem Freund aus dem anderen Geschlecht.
01:14:03: Es soll auf jeden Fall eine natürlichere Grenze geben und wir neigen wahrscheinlich dazu diese Grenzen mit der Zeit ein bisschen verschwimmen zu lassen.
01:14:17: Deswegen ist es wichtig, da auch darauf hinzuweisen und vorsichtig zu sein und dessen bewusst zu sein.
01:14:24: Und in diesem Versuch diesen Sweetspot zu finden, glaube ich, ist es auch gut dass es Freunde, Freundschaften gibt wie Paulos auch mit Priska und Aquila denke ich befreundet war.
01:14:37: Ich denke das Paulas auch Freude hat an der Priska als als eine Schwester im Herrn und die auch freundschaftliche Gespräche geführt haben.
01:14:50: Immer aber auch in dem Bewusstsein, ja?
01:14:52: Da kann etwas kippen.
01:14:54: Aber das können wir mit Gott und Freunden zusammen besprechen und einfach auch von acht haben.
01:15:01: Und manchmal muss man dann auch Grenzen ziehen.
01:15:05: Das beschreibt sie sogar auch in ihrem Buch dass eine Freundin von ihr mal die Freundschaft gekündigt hat, weil sie ... Weil die Rebecca irgendwie zu sehr das was wir am Anfang gesprochen hatten.
01:15:16: Zu sehr von ihr erwartet hat oder zu sehr von hier gewünscht hat.
01:15:20: Freundschaftlich nicht sexuell aber es war ihr dann so viel und dann hat diese Freundin die Freundenschaft beendet.
01:15:27: Das geht auch.
01:15:28: Und da schreibt auch Rebecca darüber wie sie das akzeptieren musste und lerne musste damit auch umzugehen.
01:15:35: also viele Aspekte, viele verschiedene Perspektiven auf dieses Thema Freundschaft kommen in den Buch vor und es regt zum Nachdenken an.
01:15:45: Es ist auch gut für Freundeskreise oder Hauskreise um das gemeinsam zu lesen und sich auszutauschen über das Thema Freundenschaft.
01:15:57: McLaughlin schreibt, dass wir einander in Liebe ertragen sollen statt bei jeder Verletzung etwas zu sagen.
01:16:03: Freunde ertragen uns schließlich auch oft ohne das sie was sagen.
01:16:07: Erklär doch mal, was Sie damit gemeint haben könnte oder damit gemein hat.
01:16:13: und wo liegt für dich die Grenze zwischen ertragend und ermahnen?
01:16:23: Ja also wenn wir dem anderen dann immer immer sofort sagen, was uns stört.
01:16:31: Das ist nicht gesund!
01:16:33: Wenn wir nie etwas sagen, das ist auch nicht gesund und da den richtigen Weg zu finden... das ist eine Herausforderung aber auch eine schöne Herausforderung weil es heißt ja auch Mensch sein dass wir als Christen dann Gefühl entwickeln, Weisheit entwickeln Erfahrung gewinnen.
01:16:53: wann sollt ich etwas sagen?
01:16:54: Wann sollte ich einfach nur ertragen?
01:16:58: Und die Liebe deckt eine Menge von Sünden zu und man muss nicht alles immer ansprechen.
01:17:03: Ich finde es eine schöne Aufgabe für uns als Christen, da zu wachsen, das besser zu verstehen, besser reinzuwachsen.
01:17:14: Das sind wahrscheinlich auch Dinge wie so oft wo wir durch Erfahrung wachsen.
01:17:22: Nicht jeder Kleinigkeit muss sich dem anderen immer sagen... Aber es gab schon Sachen, die ich nicht gesagt habe.
01:17:28: Die hätte ich sagen sollen
01:17:34: Wenn.
01:17:35: Ich musste also das ausgeführt ist muss ich daran denken aber sich mal auch persönlich erlebte schon einige zeit her wo ich auf WhatsApp in meinem status was gepostet habe und ein freund von mir Mir direkt danach schrieb Christian Das passt nicht zu dir und das passt nicht Zu dein Zu deiner zu deinem Dienst, zu deiner Arbeit und auch zunehmend wie du eigentlich sonst die geistliche Verantwortung, die du hast.
01:18:07: Ich fand es lustig aber es war irgendwie schon.
01:18:10: daneben habe ich dann auch gemerkt und ich war total.
01:18:13: erst war ich beschämt hab gedacht Mr.
01:18:17: hat recht voll blamabel ja aber ich war dankbar dafür und hab's gleich gelöscht.
01:18:23: Also, dass er auch den Mut hatte mir das so zu sagen.
01:18:27: Das ist direkt gemacht und für mich ein sehr hilfreiches Korrektiv was unsere Freundschaften stückweit vertieft hat.
01:18:39: Wenn wir auf die Freundschaft zwischen Jesus und seinen Jüngern schauen... Was können wir daraus für Beziehung ganz praktisch in der Ortsgemeinde lernen?
01:18:48: Jesus nennt seine Jünger ja ausdrücklich Freunde
01:18:58: Ja, ich denke die das Aufeinander ausgerichtet sein.
01:19:01: Jesus hat gedient es gekommen um zu dienen doch sein Leben zu geben.
01:19:08: Er war aber auch der Meister.
01:19:10: er war der Herr und ist daher.
01:19:13: Das bedeutet wir sind nicht gegenseitig unsere Meister sondern wir folgen gemeinsam dem Herrn haben auch dieses Erlebnis, dass wir einander dienen sollen und wollen.
01:19:29: Und an einer Stelle sagt Gott, sagt er Herr auch das er sich offenbart dem Freund was er vorhat.
01:19:41: also Gott sagt jetzt sagt Menschen oder zeigt seine Pläne, dem Abrahmen.
01:19:51: Was sind deine Plänen?
01:19:52: Und das hat auch mit Freundschaft zu tun also dieses in sich... Also auch die Persönlichkeit, die Wünsche und die Motivationen zu zeigen.
01:20:01: Ich glaube ich kann mir auch lernen von Gott dass es Gott sich offenbart und dass das auch Freundschaft bedeutet.
01:20:10: Genau, also füreinander da sein aufopfernde Liebe sich geben, dem anderen.
01:20:17: Sich öffnen, vergeben immer wieder Sünden zudecken und gegenseitig vergeben.
01:20:26: Das sind alles Punkte die wir brauchen um miteinander leben zu können aber die uns auch durch das Evangelium an die Hand gegeben werden.
01:20:33: nur wenn du Vergebung erlebt hast kannst du wirklich von Herzen vergeben und deswegen können potenziell denke ich wir Christen können die tiefsten und besten hingegebensten Freundschaften führen, die man sich nur vorstellen kann.
01:20:48: Es wäre auch schön wenn wir uns dazu herausfordern lassen.
01:20:52: Amen!
01:20:54: Hast du hier im Podcast etwas gehört was dir vielleicht überrascht hat und denkst du dir ja der oder die sollten das mal unbedingt hören?
01:21:02: Dann nehmt ihr einen kurzen Moment Zeit, teilt die Folge mit jemandem.
01:21:06: Das rüstet deine Freunde im Glauben aus und hilft auch uns irgendwie den Podcast bekannter zu machen.
01:21:13: Gerne kannst du auch hier die Glocke drücken, dann verpasst du keine weitere Folge mehr von Machbar.
01:21:20: Weli wir haben jetzt viel über Freundschaften unter Christen gesprochen.
01:21:23: wie sieht es mit Freundschaften zu Nicht-Christen oder ich sage mal ganz gerne noch nicht Christen aus?
01:21:29: Worin unterscheiden Sie sich zum Beispiel in Form, in Tiefe und auch in der Rolle in unserem Leben?
01:21:38: Ich bin mit zwanzig glaubt man, Jesus gekommen und hab dann neue Freundschaften geknüpft einfach natürlich in der Gemeinde.
01:21:49: Und meine alten Freundschaft ein bisschen leider verloren, einfach nicht gepflegt, zu wenig gepflegt und mit der Zeit ist es halt auseinander gewachsen.
01:21:59: Ich habe dann später auch Freundschafte geknüpft mit Menschen die nicht Christend sind.
01:22:11: weil es das so entstanden ist, habe ich mich tatsächlich gefragt ob das überhaupt geht oder ob das erlaubt ist.
01:22:18: Also ich komme aus einer Bewegung die sehr stark die Offensiv-Effangelisation gelebt hat und ich hab mir tatsächlich die Frage gestellt, dass es überhaupt christlich einen Nichtchristen als echten Freund zu haben.
01:22:41: Heute natürlich geht das.
01:22:45: Es wäre komisch, wenn ich nicht eine echte aufrichtige Zuneigung auch zum Nichtchristen empfinden könnte – ein echtes Aufrichtiges Interesse und Gemeinsamkeiten, die man teilt.
01:22:57: Aber es gibt einen ganz großen Unterschied zwischen einem Menschen der Jesus nicht liebt und der Menschen, der Jesus liebt, nämlich Jesus ist der Unterschied.
01:23:10: Also wenn Jesus in meinem Herzen ist und bei meinem Freund ist Jesus nicht im Herzen dann ist natürlich ein großer, großer Unterschied da und wir können vieles miteinander teilen.
01:23:20: ich habe einen Freund mit dem ich die Liebe zur Musik teile und wir haben tolle Gespräche und haben Spaß miteinander.
01:23:30: aber wir machen auch viele Gespräche über Gott.
01:23:32: aber er ist sehr kritisch Und schon sehr überzeugte Agnostiker und wir führen eher so philosophische Gespräche über Gott.
01:23:42: Aber ich könnte mit ihm nicht ein erbauliches Gespräch über Gott führen, das teilen wie was es bedeutet für mich dass sich ein Vater im Himmel hat der mich annimmt.
01:23:58: Genau also da gibt es natürlich eine Grenze eine Ebene die auf die wir beide gleichzeitig nicht kommen werden.
01:24:06: Aber das bedeutet nicht, dass sich keine Freundschaft auch keine echte Freundschaft mit dem haben kann und Rebecca schreibt in ihrem Buch, dass sie auch Freundinnen hat, die nicht Christen sind und denen sie oft ihre eigenen Schwächen oder ihre Kämpfe verschwiegen hat weil sie dachte, es würde ihnen den anderen helfen Jesus anzunehmen.
01:24:28: Also wenn ich immer sage, mir geht's super und der Glaube ist nur... Es gibt überhaupt keine Sorgen mehr in meinem Leben.
01:24:41: Wenn ich das den anderen sage zu anzunehmen würde sie einladen Sie hat gemerkt dass es nicht stimmt sondern werden sie ehrlich wird und auch von ihren Schwächen oder Kämpfen erzählen kann wird es nahbarer.
01:24:58: Das habe ich bei meinem Freund auch erlebt, dass ich, obwohl er kein Christ ist, eben auch mal gesagt hab in der Zeit wo es mir nicht so gut ging oder wo Konflikte in der Gemeinde waren.
01:25:07: Wo ich auch darüber ein bisschen erzählen konnte und einfach gemerkt hat das ist jetzt hier ein echter Mensch und das ist nicht der, der bei dem immer alles nur perfekt läuft im Anführungszeichen.
01:25:19: Da gibt's überhaupt keine Schwierigkeiten und so sondern das ist es ja wir haben auch Schwierigkeiten und wir haben Konflikte.
01:25:25: aber wie gehen wir damit um?
01:25:27: wie finden wir Lösungen, wie finden Wir Vergebung?
01:25:29: Wie finden wir durch die Liebe ein Überwinden von diesen Konflikten.
01:25:34: Das macht glaube ich dann den Unterschied.
01:25:37: und ja, Ich habe eine Hand also gar wenig aber so zwei.
01:25:42: Ich würde sagen zwei Freunde, die nicht Christen sind, die ich wirklich zu engen Freunden zählen würde mit denen ich auch wirklich gerne zusammen bin nachdem ich mich auch manchmal sehne wo ich denke oh wir haben schon lange nicht mehr was gemacht.
01:25:55: zusammen lassen mal wieder treffen und das Bereichheit schon mein Leben.
01:26:01: Und die wissen auch, dass ich anders tecke in dieser Jesus-Sache.
01:26:07: aber das treibt jetzt nicht weg von mir und vielleicht erleben sie etwas was paradoxerweise ganz anders aussieht nämlich dieses Buch Ich weiß nicht ob du es kennst von Lee Strobel der Fall Jesus.
01:26:29: Da erzählt dieser, der Leastrobeler war Journalist und er und seine Frau waren nicht Christen, sondern seine Frau ist Christin geworden.
01:26:36: Und er hat dann gedacht oh nee jetzt teilen wir das nicht mehr!
01:26:41: Wir teilen nicht mehr die philosophische Überzeugung und er hat befürchtet dass seine Frau sich von ihm wegentwickelt und dass sie ihn aufhört zu lieben, weil eben kein Christ ist.
01:26:54: Und dann hat er versucht den Glauben zu widerlegen.
01:26:58: Sein Ziel war seine Frau wegzubringend vom Glaubem damit er seine Frau nicht verliert.
01:27:05: Und die sagte dann irgendwann es ist genau das Gegenteil, es passiert.
01:27:09: durch den Glauben an Jesus liebt sie ihn jetzt noch mehr!
01:27:14: Vielleicht ist das etwas was auch unsere nicht christlichen Freunde erleben dürfen.
01:27:19: Unser Glaube bringt uns nicht weg von ihnen, sondern vielleicht lieben wir sie noch mehr.
01:27:24: Und leben wir sie hingebungsvoll oder aufopfender.
01:27:29: und dazu gehört ja diese Liebe die wir zu Nichtchristen empfinden.
01:27:36: Dazu gehört dass wir auch Ihnen das Beste wünschen nämlich dass Sie auch Jesus kennenlernen.
01:27:40: es wäre nicht ehrlich wenn wir verschweigen würden.
01:27:46: uns wünschen, dass sie auch Jesus kennenlernen dürfen und die Rettung erleben.
01:27:51: Und die Annahme von Gott dem Vater erleben dürfen.
01:27:56: Dass der heilige Geist in ihr Leben kommt.
01:27:59: Dass sie neu gemacht werden.
01:28:01: Und diese vielen, vielen Dinge, die wir genießen dürfen durch Jesus.
01:28:05: Dass wir ihnen das nicht wünscht würden.
01:28:07: Das zu verschweigen ist glaube ich nicht richtig.
01:28:10: Aber man kann es auch ehrlich sagen... So wie Paulus das gesagt hat, er wünschte sich das über kurz oder lang alle.
01:28:18: So werden wir eher.
01:28:20: man darf so was sagen und ich glaube eine gute Freundschaft auch zu.
01:28:23: nicht Christen kann es aushalten.
01:28:27: Wir haben eben schon drüber gesprochen.
01:28:29: McLoughlin plädiert dafür dass ja Männer und Frauen Freunde sein können und sollen aber natürlich dass man sich auch der Gefahren bewusst sein soll.
01:28:42: Würdest du sagen, geht das gleiche auf wir Freundschaften mit Nicht-Kristen?
01:28:46: Oder was würdest du gerade Singles raten damit aus einer missionarischen Freundschaft nicht in Missionarisches Dating wird.
01:28:55: Das ist wahrscheinlich sehr ähnlich zu dem ersten Punkt unter Christen.
01:29:01: also man muss sich einfach... Man muss achtsam sein drauf achten was mit einem passiert und das mit anderen so besprechen.
01:29:10: es finde ich wirklich ein gutes eine gute Möglichkeit, einfach jemanden zu haben mit dem man das teilen kann was im eigenen Herzen passiert.
01:29:21: Manchmal auch das selber zu reflektieren weil oft es geht mir so dass ich selber nicht mehr bewusst bin was gerade passiert und erst wenn ich mit jemandem darüber rede kommt hoch und wird einem bewusst.
01:29:39: Wahrscheinlich würde ich einem nicht-christen-Raten, der eine Freundschaft zu einem Nicht-christem führt auf das anderen Geschlecht, dass er wirklich genau so wirklich achten muss auf sein Herz und das mit anderen vielleicht besprechen sollte um sich dessen auch selber bewusst zu sein.
01:30:00: Und dann auch mal den Mut und diese treue Gott gegenüber zu haben die Notbremse zu ziehen und zu sagen, okay hier ist etwas passiert oder hier entsteht gerade in mir etwas was nicht gut ist.
01:30:14: Dann muss ich auf Abstand gehen.
01:30:16: das gehört dann auch dazu.
01:30:19: Unser Herz ist ja eine ganz trügerische Kiste und deswegen ist es ganz gut wahrscheinlich auch ein Rechenschaftspartner-Partnerin zu haben den Christus um da irgendwie im Gespräch drüber zu sein wo dem ich auch sage, du fragt mich ruhig mal.
01:30:36: Wie geht's mir damit?
01:30:39: Welche Prinzipien helfen dir Freundschaften mit nicht Christen gesund zu gestalten?
01:30:50: Also ich meine jetzt auch in Bezug auf ... Du hast das eben so erwähnt, dass du auch aus einer Gemeindekultur kommst, irgendwie anders war, manche kennen das vielleicht auch.
01:31:03: Also nein mit den Menschen der Welt wollen wir nichts zu tun haben so weißt du da?
01:31:08: Das ist eine Gefahr nachher ziehen die dich da rein und so also auch dahingehend gesund zu gestalten wenn man nicht die gleichen Werte vielleicht unbedingt teilt.
01:31:21: Ja ich muss sagen ich empfinde es gar nicht für mich persönlich als große Gefahr.
01:31:26: aber
01:31:26: kannst du das nachvollziehen dass manche das so denken?
01:31:30: Ja, ich kann das nachvollziehen.
01:31:33: Ich bin mit dem Satz aufgewachsen christlich.
01:31:36: wenn du auf einem Tisch stehst und unten steht einer dann ist es für ihn leichter dich runter zu ziehen als dass du ihn hochziehen könntest.
01:31:46: also diese Vorstellung moralisch ist es leichter dass du in den Dreck gezogen wirst sozusagen als dass Du jemanden aus dem dreck ziehst.
01:31:58: Ich kann das nachvollziehen, dass man so denkt.
01:32:00: Aber ich kann es nicht teilen.
01:32:01: Weil für mich ist es so... ...ich komme ja aus einem Leben ohne Gott bis ich zwanzig war und für mich war es ein Aufatmen und eine Freude und eine Erfüllung und eine erlösung, da eben rauszukommen.
01:32:24: Also ich sag jetzt nicht, dass es für mich überhaupt keine Gefahr gäbe irgendwie in Sünde zu fallen.
01:32:28: Das meine ich jetzt überhaupt nicht.
01:32:29: aber das übliche... Üblicherweise bin ich jetzt nicht versucht durch nicht glaube gefreunde irgendwie moralische Standards aufzugeben.
01:32:46: also die sind mir viel zu hoch und so heilig und so erfüllend auch als das jetzt ein.
01:32:53: Also mir geht es eher so, dass ich manchmal bei nicht Christen eher erlebe dieser moralische Standard den du hast der führt dazu, dass du unglücklich bist oder unaffüllt.
01:33:08: Oder das ist ein unschönes Leben.
01:33:10: Das ist vielleicht ein blödes Wort aber manchmal habe ich mehr Mitleid mit dem Leben von Menschen die Gott nicht kennen als ... locken würde.
01:33:25: Ja, ich will jetzt nicht selbst dich verklingen aber das meine ich nicht... Aber die Menschen mit denen ich zusammen bin sind für mich jetzt nicht eine Verlockung irgendwie einen moralischen Standards aufzugeben.
01:33:37: Ich verstehe das voll und bin da auch voll bei dir, aber gerade wenn du bist ja auch gefestigt Du bist jemand der schon länger auch mit dem Herrn unterwegs ist im Glauben ist usw.
01:33:49: Wenn du Ein Junge-Leute denkt, sie vielleicht auch frisch im Glauben sind.
01:33:53: Wie siehst du das dann?
01:33:57: Also ich glaube einzelne Freunde sind gar nicht so.
01:34:01: das Problem aber eine Gesellschaft in der Du
01:34:04: dich wiegst.
01:34:05: Eine Klicke vielleicht.
01:34:07: oder unsere Tochter als Beispiel unserer Tochter ist sechzehn und die es gerade im September hat sich die Schule gewechselt von einer Christlichen Schule auf eine staatliche Schule für Gestaltung.
01:34:24: Und da sind total viele, also sie ist glaube ich da wahrscheinlich die einzige Christin und Sie es unter ganz vielen Leuten, die unfassbar kreativ sind und alternativ und etliche von Ihnen sagen Sie sind, also sind transgender und das ist ne krasse Veränderung in Ihrem Schulalltag von der christlichen Schule dorthin.
01:34:51: Und ich habe auch mit ihr gesprochen, dass wenn sie die einzige Christin ist unter so vielen Nichtchristen, die eine bestimmte Vorstellung von Ethik haben und eine bestimmten Vorstellung Von Coolness und so, dass das dann Einfluss auf Sie haben wird.
01:35:05: Und sie hat aber auch eine sehr starke Jugendgruppe in der Gemeinde – eine sehr, sehr starste.
01:35:13: Das ist dieses Gegengewicht!
01:35:14: Ich will Sie dazu ermutigen, eben das zu leben Als Christian in dieser Situation, wo die anderen komplett an- und sie ist ja die Außenseiterin.
01:35:25: Aber durch diese Jugendgruppe hat's den Anker in... Und sie isst mit Leuten zusammen, die gemeinsam die gleichen Vorstellungen, die gleiche Ethik, die gleichen Wunsch Jesus im Leben zu haben und nachzuseugen.
01:35:41: Das denke ich wird, das ist meine Hoffnung, mein Gebet, dass es stärker ist als diese Anlockung von ... von dieser anderen Art zu leben.
01:35:50: Und deswegen würde ich, weil du gesagt hast was würde ich jungen Menschen raten?
01:35:53: Habt eine Freundesgruppe von Christen.
01:35:58: Ich glaube dass Jugend, eine gesunde Jugend für junge Christen essentiell wichtig ist das zu haben und zu Leben.
01:36:09: Wünschst du dir, dass Menschen in deinem Umfeld Jesus kennenlernen und willst du selber in der Alltagsmission wachsen dann ist Grow genau das Richtige für dich.
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01:36:56: einerseits sind missionarische Freundschaften genau da.
01:36:59: sie sind missionärisch also die Beziehung wird dadurch irgendwie zum Mittel zu zweck.
01:37:06: Andererseits wollen wir unseren nächsten Jahr nicht als Bekehrungsobjekt sehen und ihn nicht irgendwie wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn er sich einfach nicht bekehren will.
01:37:16: Wo verläuft dafür dich die Grenze?
01:37:19: Du hast ja auch selbst davon gesprochen dass du zwei sehr gute Freunde hast mit denen manches teilst, die noch nicht im Glauben sind.
01:37:26: aber was hilft dir so mit dieser Spannung gut umzugehen?
01:37:34: jetzt höre ich dich gerade nicht mehr.
01:37:36: Ist dein Mikrofon noch an?
01:37:38: Oh
01:37:38: ja, Entschuldigung.
01:37:39: Ich hab das während dem Dschingel gerade ausgemacht.
01:37:41: Ähm ich mag diese... Diese Männer.
01:37:45: Ich mag die von Herzen!
01:37:46: Das hilft mir praktisch eine natürliche Sympathie.
01:37:52: Ich sehe sie nicht als ein Anführungszeichen Bekehrungsobjekte sondern wenn ich sie sehe freue ich mich.
01:37:58: Wenn ich an die denke und denke auch Ich würde gerne mal wieder mit mich treffen.
01:38:04: Also ich habe die von Herzen gern und das ist etwas, was ich natürlich nicht kreieren kann oder so sondern es hat sich gepasst, die Chemie hat gestimmt oder wie das jetzt auch immer ist – ich mag sie!
01:38:21: Und dann komme ich gar nicht in diese Kategorie.
01:38:25: Das ist eine Freundschaft mit einem bestimmten Zweck.
01:38:28: Klar ist es dabei und das habe ich dir noch gesagt.
01:38:32: Es gibt keinen Treffen, wo wir nicht über Gott sprechen.
01:38:35: Keins!
01:38:38: Aber auch wenn sie Gott nicht angenommen haben mag ich sie trotzdem und das hilft mir natürlich.
01:38:48: jetzt kann ich natürlich nicht jeden Menschen oder das so auf Knopfdruck erzeugen dass sich die Leute immer von Herzen mag dass da so eine Sympathie ist, aber da Freundschaft denke ich entsteht und dann entsteht auch dieses Gefühl von... Ich mag diesen Menschen wirklich aufrichtig.
01:39:11: Und ich wünsche ihm auch das Beste und das Gute.
01:39:17: Auch wenn er Jesus nicht annimmt, wünsche ich ihm trotzdem das Gut.
01:39:21: Es gibt andere Bereiche die wie ich denke viel weniger entscheidend und wichtig sind natürlich Aber wo ich ihn trotzdem das gut und wünsche, genau.
01:39:32: Ich mag den.
01:39:34: Ja, ja, es ist wichtig, Menschen spüren das auch wenn man sie wirklich von Herzen mag.
01:39:39: Und dass so wichtig in der Alltagsmission, dass wir bloß nicht einkommen meinen, das ist jetzt mein Missionsobjekt.
01:39:46: Das wird nie funktionieren!
01:39:50: Bob Thune schreibt in einem Essay, wie das Evangelium unser Leben prägt.
01:39:56: Wenn wir uns die Wahrheit zu Herzen nehmen, dass das letzte Wort in allen menschlichen Angelegenheiten von einem Mann verkörpert wird der am Kreuz hängt verändert dies unsere gesamte Sicht auf die Wirklichkeit werden im Licht des Lebens des Todes und der Auferstehung Jesu neu interpretiert.
01:40:17: Ich weiß nicht ob du das Essay kennst.
01:40:19: von ihm.
01:40:21: Kennst du nicht?
01:40:23: Es ist aus dem Gospel After Christentum.
01:40:28: Kennst Du das?
01:40:29: Ja, wir übersetzen es gerade.
01:40:35: Das wird bei uns im Verlag erscheinen auf Deutsch.
01:40:37: Das ist gerade in der Übersetzung und ich habe es tatsächlich noch nicht gelesen, aber ich freue mich schon drauf.
01:40:41: Ja meine Kollegin die hier wunderbar redaktionell vorbereitet hat, die hat's offensichtlich schon gelesen.
01:40:47: Hätte sie diese Frage nicht eingebaut?
01:40:49: Aber ich selbst hab das auch nicht gelesen!
01:40:51: Also ich weiß nicht ob du da was mit anfangen kannst oder verstehst was ihr damit meint.
01:40:55: wenn du es noch nicht gelesen hast wahrscheinlich nicht.
01:40:59: Lass uns über Sam Chen reden.
01:41:01: Der spricht nämlich Plausibilitätsstrukturen.
01:41:06: Damit sind Filter gemeint durch die Menschen entscheiden, ob sie etwas wie den Glauben an Jesus für glaubwürdig halten und Gemeinschaft spielt dabei auch eine große Rolle.
01:41:16: Welche Bedeutung haben da Freundschaften mit Nichtchristen auf ihrem Weg zu Jesus?
01:41:22: Und was heißt das von unserer Alltagsmission?
01:41:24: Da hast du bestimmt auch selber schon Erfahrungen gemacht.
01:41:29: Christen machen, glaube ich auf den Fehler.
01:41:31: Dass sie denken, euch geht's... Ich möchte Menschen mit dem Evangelium erreichen und ich gehe jetzt einfach in einen Verein, in einem Sportverein oder so.
01:41:39: Und dann sind Sie aber die Einzigen, die dort Christen sind.
01:41:43: Also sie sind zum Beispiel mit fünfzehn anderen Leuten dort und sie ist der einzige seltsame Christ.
01:41:50: Sam Chan spricht ja davon, dass wir Menschen so gebaut sind.
01:42:00: Wenn viele Leute eine Sache vertreten, das ist für uns realistisch oder plausibler wird.
01:42:06: Wir sind eher bereit es anzunehmen.
01:42:08: Also wenn er macht da dieses Beispiel ... Wenn einer erzählt, der wurde von einem UFO entführt und war die Nacht irgendwo auf irgendeinem anderen Planeten dann hält sie den für verrückt.
01:42:20: Wenn plötzlich deine ganze Stadt das sagt, jeder einzelne sagt das gleich.
01:42:27: habe ich irgendwas verpasst?
01:42:28: Also diese Struktur, dass viele die du ernst nimmst.
01:42:36: Viele die du wahrnimmst als vernünftige anständige sympathische kluge Leute wenn viele oder mehrere an Jesus glauben steigt die Bereitschaft es ernst zu nehmen.
01:42:51: das ist so und Der Sam macht dann die Ableitung, dass wir als Christen wenn wir unsere Freunde mit dem Evangelium erreichen wollen sie in unser Freundeskreise mit hineinnehmen sollten.
01:43:06: Also nicht ich alleine mit dem anderen nicht immer sondern auch ich mit meinen Freunden aus der Gemeinde und dann lade ich diese Nicht-Christen die mir am Herzen liegen einfach mit ein.
01:43:19: Und dann erleben Sie auch mal andere Christen eine Gruppe von Christen, wie die sind.
01:43:25: Und das ist nicht der einzige komische Vogelbären sondern einer von vielen und ich finde es eines der stärksten Punkte in Sam's Buch Merge die Universis also Verschränke die Universen.
01:43:40: bringen deine nicht christlichen Freunde mit deinen christlichen Freunden zusammen.
01:43:45: Das ist so wichtig.
01:43:48: ein sehr cooler Hack.
01:43:50: Aber wie kann der praktisch werden, ohne dass das gezwungen wirkt?
01:43:53: Hast du deinen Tipp auf.
01:43:56: Ich finde, wenn plötzlich hat ein Freund von mir seinen Vierzigsten gefeiert und hat eine Gartenparty gemacht und er ist Christ und hat seine nicht-christlichen Freunde mit eingeladen und Kollegen und wir sind einfach aufeinander zugegangen haben, haben miteinander geplauscht und geredet und die haben deshalb mal erlebt, wie es ist, wenn Christen auch... andere Christen, die sie noch nicht kannten den zu begegnen und das hat sich finde ich total natürlich angefühlt.
01:44:23: Also ich glaube da sind wir manchmal ein bisschen... Wir vermuten dass die anderen das irgendwie als aufgesetztes Date empfinden.
01:44:33: aber wenn du einfach ins Kino gehst und nimmst ein paar Leute mit Das haben wir auch vor kurzem in der Odyssey angeschaut mit ein paar Leuten und da waren zwei dabei, die nicht Christen sind.
01:44:45: Und danach haben wir noch darüber geredet.
01:44:47: Es war ganz natürlich... ...und keiner würde denken, auch wir jetzt nicht das haben wir nur gemacht um irgendetwas dazu zu erreichen sondern einfach ganz natürlich Flächen schaffen Begegnungen schaffen wo man miteinander zusammenkommen sollte gehen.
01:45:05: Ja ich habe jetzt kürzlich auch so eine Erfahrung gemacht.
01:45:10: Bei uns im Müllenbach ist so ein tausend Seelendorf relativ klein und überschaulich.
01:45:15: Aber wir sind bekannt für unseren Schützenverein, der hat nämlich mehr Mitglieder als Einwohner.
01:45:22: Und da wird das immer richtig zelebriert also die Woche wo schützen fest ist.
01:45:28: Dann haben wir auch einen Schmückfest in der Straße, wo wir gemeinsam die Straße schmücken und dann hat dieses Jahr erstmalig mein Nachbar bei sich des die Afterparty, also nach dem Schmücken haben wir dann zusammen gegrillt und so was.
01:45:43: Da ist das erste Mal bei sich am Grundstück ausgerichtet oder erst Christ und dazu eingeladen... Das war so eine coole Atmosphäre im Miteinander.
01:45:55: es gibt zwei drei Christen in unserer Straße aber eben noch ganz viele noch nicht Christen.
01:46:01: Da hab ich auch gedacht, wow das ist richtig cool.
01:46:03: Dass wir jetzt hier so diese beiden Universen zusammenbringen in einer ganz zwanglosen... Also war jetzt nicht irgendwas mit andacht oder irgendwie sowas?
01:46:13: Einfach ganz zwänglos zusammen und du hast ganz viel miteinander gesessen und miteinander geredet und Nachbarn einfach noch besser kennengelernt.
01:46:19: Ja, richtig nice!
01:46:22: So entstehen Beziehungen und was ich vorhin erzählt habe von dem Lego Spieltag.
01:46:28: Das machen wir auch so, dass es einfach mal nur Lego spielen zusammen.
01:46:32: Es gibt ein kleines Lied, das wird dann singen oder ganz kurz in eine Minute einen Andacht oder so.
01:46:37: aber da geht es jetzt erstmal primär darum Leute Beziehungen zu knüpfen und dass die uns mal kennenlernen und dass sie merken Wir wollen den Menschen dienen und einfach ganz normal natürlich dem begegnen als Christen begegnet Aber einfach auf einmal einfach nur die Türen aufmachen.
01:46:57: MacLoughlin schreibt, sich mit Nicht-Kristen anzufreuten.
01:47:03: Die in sexueller Sünde leben bestätigt sie nicht in ihrer Sünde.
01:47:07: Ebenso besteht unsere Hoffnung nicht darin, dass unsere nicht christlichen Freunde beginnen nach der christlichen Sexualethik zu leben ohne Christus zu bekennen.
01:47:16: Stattdessen hoffen wir das Sie all Ihr Vertrauen auf Jesus setzen weil er den Preis für alle ihre Sünde getragen hat.
01:47:23: Was heißt es für dich?
01:47:24: wenn ein Freund eine andere Sexualethik vertritt oder selbst anders lebt als du.
01:47:32: Und wie gehen wir damit um, ohne ihn auszuschließen oder ihn zu belehren?
01:47:36: Also ich bring das extra weil es ist so ein Spannungsfeld was so besonders ist auch gerade in unserer heutigen Zeit.
01:47:44: Was würdest Du da raten jemandem der hier zuhört?
01:47:50: Ich war erst jetzt vor zwei Tagen bei einem Freund von mir eingeladen zum Brunchen.
01:47:59: Der hatte Geburtstag, der hat das gar nicht gesagt und ich konnte erst am Abend noch kommen, hab dann gefragt kann ich noch vorbeikommen?
01:48:09: Und zwei Leute aus unserer Gemeinde mitgenommen.
01:48:14: Dann hatten wir einen total netten Abend bei ihm und der Mann ist homosexuell.
01:48:19: Er weiß aber natürlich dass wir Christen eine andere Sexualetik vertreten.
01:48:29: Und ich bin ziemlich positiv beeindruckt, dass er sich auf diese Freundschaft einlässt und sagt okay wir ticken da anders Wir sind da unterschiedlicher Überzeugung aber der erschließt uns jetzt nicht aus und andersherum ist es geht's uns auch so.
01:48:47: wie schließen ihn nicht aus?
01:48:51: Ich empfinde das schon als Ein bisschen.
01:48:55: muss man da auch darauf achten, wie spricht man darüber über diese Streitthemen oder die Themen wo wir unterschiedlich denken.
01:49:08: Also Petrus schreibt ja im ersten Petrus ein Brief davon dass wir jedem gegenüber Rechenschaft ablegen wollten von unserem Glauben oder der Hoffnung die in uns ist.
01:49:22: Also wir sollten bereit sein, jedem davon zu erzählen, warum wir glauben.
01:49:28: Aber schreibt er mit Sanft-Nut und Ehrerbietung oder Erfucht.
01:49:33: Du kannst diese zwei Worte auch übersetzen mit Freundlichkeit und Respekt.
01:49:40: Wenn ich mit jemandem zusammen bin und befreundet bin der eine komplett andere nicht christliche Sexualmoral vertritt und es auch lebt als Nichtchrist kann ich natürlich auch von meiner Überzeugung, die ich durch die Bibel gewonnen habe sprechen.
01:49:59: Aber ich sollte es freundlich und mit Respekt
01:50:01: tun.".
01:50:01: Ich glaube das ist da der Schlüssel in Freundlichkeit und Respekt.
01:50:05: dann nicht den anderen niedermachen oder fertig machen oder irgendwie zwingen oder so weil es geht nicht.
01:50:12: wir können von Jesus Zeugnis geben können leuchten Wir können die Liebe Gottes in das Leben der Menschen bringen.
01:50:19: Wir können das Evangelium, das was sie auch verstehen und glauben müssen, auch erklären und bringen.
01:50:26: aber wir können sie eben nicht zwingen und Freundlichkeit und Respekt gehört dazu und es wird halt für verschiedene Christen verschieden aussehen.
01:50:40: also Manche Christen werden sich gedrängt fühlen, auch das zu beurteilen oder zu bewerten.
01:50:48: Auch vielleicht in einem Gespräch wo man noch gar nicht dazu gekommen ist über diese Dinge zu reden und ich kann es nachvollziehen dass es einen inneren Wunsch gibt eine Position klarzumachen.
01:51:05: Ich kann auch nachvollziehen, wenn Leute sagen sie sind da eher zurückhaltender und wollen nicht immer nur sagen was uns trennt und so.
01:51:14: Und diese Themen vielleicht ein bisschen umgehen.
01:51:18: Das ist wahrscheinlich in jeder Beziehung, in jeder Situation etwas unterschiedlich.
01:51:24: Aber ich denke das Freundlichkeit und Respekt aber auch mutig zu dem zu stehen wo man glaubt und wo man überzeugt ist durch... Durch unseren Herrn, das ist die Herausforderung in unserer Zeit.
01:51:39: Aber es lädt uns ein irgendwie zu wachsen, denke ich.
01:51:44: Baweli, ich find's total cool mit dir zu reden!
01:51:48: Ich könnte noch lange weiterreden... ...ich hab ja schon einige Fragen gestrichen hier.
01:51:53: Voll cool, voll angenehm mit dir.
01:51:55: Aber zu einer der letzten Fragen was ist so dein größtes Learning aus Rebekahs Buch?
01:52:05: Falls du magst, was hast du aus deinen eigenen Freundschaften mit Nichtgrüßten gelernt?
01:52:17: Das größte Learnings aus Rebecca's Buch in Allgemeinen.
01:52:20: Was Freundschaft betrifft ist wie viele unterschiedliche Facetten und Aspekte Freundschaft haben kann.
01:52:27: ich habe glaube ich vorher ein bisschen einseitig über Freundschaft nachgedacht Und gedacht auch mir fehlen Freundschaft oder so.
01:52:33: und jetzt hab ich viel viel mehr spannende Dinge über Freundschaft entdeckt und bin für mich eingeladen, eben das auszuleben.
01:52:46: Also die Komplexität oder diese Reichtum von dem Thema Freundschaft als Christen.
01:52:52: Und was ich für meine Beziehung und Freundschaft zu Nichtchristen gelernt habe ist... Ich fühle mich eigentlich bestätigt in dem, was ich auch erlebt hab bestätigt und ermutigt diesen Weg weiterzugehen.
01:53:13: Willi, vielen herzlichen Dank dass du dabei warst bevor ich noch zu den drei Abschlussfragen kommen die ich immer wieder stelle.
01:53:24: Ich fand das sehr bereichernd!
01:53:27: Ich würde jetzt das Buch nochmal intensiver durchlesen nicht nur auszugsweise und kann es auch euch dringend empfehlen.
01:53:34: Und auch, dass du so ein bisschen persönlich mitgeteilt hast.
01:53:37: Fand ich richtig cool!
01:53:38: Ich habe dich zwar ausgefordert... ...mit den Fragen manchmal, aber danke, dass Du das treilst.
01:53:43: Willi, kommen wir zu den drei
01:53:44: Fragen.
01:53:44: Danke, dass ich dabei sein durfte.
01:53:45: Ja
01:53:46: genau, kommen jetzt zu den three-fragen.
01:53:47: Welches Buch kannst Du außer diesem hier die größte Liebe noch empfehlen?
01:53:52: zum Thema?
01:53:54: Also dieses Buch, Temma für Keller Leben als Christ.
01:54:00: Ich weiß nicht ob man das jetzt sieht.
01:54:03: Genau, das ist dieses Jahr erschienen bei Werbung Verlag.
01:54:07: Das ist ein Buch über die Theologie von Kelly also nicht so über sein Leben sondern mehr die großen Themen die theologischen Themen die er behandelt hat und einen Kapitel geht über Freundschaft und das fand ich toll.
01:54:20: Also ich finde das Buch von vorn bis hinten super aber auch dieses vierte Kapitel über Freundchaften pflegen.
01:54:27: Das find' ich toll und hilfreich und das kann ich sehr empfehlen.
01:54:34: Was ist deine eigene größte Herausforderung in Bezug auf das Thema Freundschaft, gelebte Freundschaft?
01:54:44: Ich glaube schon immer noch dieses Thema ganz offen und ehrlich zu sein oder verletzlich.
01:54:51: Ich habe davon gesprochen dass es mir leichter fällt bei den größeren Sachen aber die ist ganz normale.
01:54:59: einfach man selber zu sein fällt mir nicht immer so ganz so einfach.
01:55:06: Und dritte, letzte Frage.
01:55:07: Welchen Tipp hast du für unsere Hörer, denen sie ja gleich diese Woche umsetzen können?
01:55:14: Was könnt ihr gleich umsetzten?
01:55:18: Vereinbart was mit jemandem.
01:55:20: Vereinbart etwas mit einem Freund, einem christlichen Freund oder nicht christlichen Freunden.
01:55:25: Unternehmt was zusammen und verbringt Zeit miteinander.
01:55:29: Freundschaft braucht Zeit.
01:55:33: Vielen Dank Willi!
01:55:34: Danke dass du dabei warst.
01:55:36: Hey und wenn du hier bis zum Ende dran geblieben bist, alle Achtung.
01:55:41: Und jetzt wird's spannend!
01:55:42: Wir verlosen fünf Exemplare von dem Buch Die größte Liebe von der Rebecca McLaughlin.
01:55:50: Du willst eins kostenfrei geschickt haben?
01:55:52: Kannst du
01:55:53: kriegen?!
01:55:54: Dann musst du gar nicht viel tun.
01:55:56: Schreib mir einfach eine Mail an machbarertreukebach.org.
01:56:00: uns erzähl mir in ein paar wenigen Sätzen welche christliche oder auch missionarische, evangelistische Freundschaft dich besonders geprägt hat.
01:56:11: Die Einsendung läuft bis zur nächsten Folge also zwei Wochen.
01:56:14: Zeit hast du und dann losen wir die Gewinne aus und schicken dir das Buch zu.
01:56:19: Idealerweise schickst du auch deine Postadresse mit ja!
01:56:24: Also schnapp dir dein Handy.
01:56:25: schreiben mir noch heute und sei dabei ihr Leben.
01:56:30: ich hoffe ihr nehmt was mit aus der folge.
01:56:34: Wenn ihr noch was dazu beizutragen habt oder Fragen habt zum Thema, schreibt gerne.
01:56:42: Vielleicht hast du auch die Möglichkeit diese Challenge, die Weli gerade genannt hat als dritten Punkt anzunehmen.
01:56:53: macht das vereinbar gleich etwas gehe auf jemanden zu.
01:56:59: Gerne kannst du auch Die Folge weiter empfehlen Und ich sage einfach, ja tschüss bis zum nächsten Mal.
01:57:04: Macht's gut!
01:57:05: Bis dann Tschüß!
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